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Der zer­broch­ne Krug zum letz­ten Mal im Gro­ßen Haus Qued­lin­burg

Nach einer lan­gen Rei­he nahe­zu aus­ver­kauf­ter Vor­stel­lun­gen geht am Harzthea­ter eine erfolg­rei­che Schau­spiel­pro­duk­ti­on zu Ende. Am Mon­tag, 16. Febru­ar 2026, ist der Klas­si­ker „Der zer­broch­ne Krug“ um 18 Uhr ein letz­tes Mal im Gro­ßen Haus Qued­lin­burg zu sehen. Gezeigt wird die bild­star­ke Insze­nie­rung von Ros­ma­rie Vog­ten­hu­ber-Frei­tag.

Das Schau­spiel von Hein­rich von Kleist erzählt die Geschich­te des Dorf­rich­ters Adam, der zugleich Rich­ter und Ange­klag­ter ist. Mit Lügen und Aus­flüch­ten ver­sucht er, sei­ne eige­ne Schuld zu ver­schlei­ern, wäh­rend sich die Beweis­last immer wei­ter gegen ihn rich­tet. The­men wie Macht­miss­brauch, Kor­rup­ti­on und Rechts­beu­gung ver­lei­hen dem über 200 Jah­re alten Stoff eine unge­bro­che­ne Aktua­li­tät.

Zwi­schen schar­fer Kri­tik und gro­ßer Komik

Trotz der erns­ten The­men ist das Stück von einer tie­fen Komik getra­gen. Sprach­witz und gro­tes­ke Situa­tio­nen sor­gen dafür, dass das Publi­kum eben­so zum Lachen wie zum Nach­den­ken gebracht wird. Zugleich steht die Tra­gik der jun­gen Eve im Mit­tel­punkt, deren Schick­sal die mora­li­sche Fall­hö­he der Hand­lung ver­deut­licht.

Die Insze­nie­rung des Harzthea­ter wur­de für ihre star­ke Bild­spra­che und ihre prä­zi­se Figu­ren­zeich­nung viel­fach gelobt. Für die letz­te Vor­stel­lung sind nur noch weni­ge Rest­kar­ten erhält­lich. Der Thea­ter­abend dau­ert rund eine Stun­de und 50 Minu­ten.

Kar­ten sind an den Thea­ter­kas­sen sowie online erhält­lich.

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