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“Der Schlaf der Ver­nunft — Über Kriegs­kli­ma, Nazis und Fakes” — Danie­la Dahn stellt ihr neu­es­tes Buch vor

Wer­ni­ge­ro­de (red). Danie­la Dahn stellt ihr neu­es Buch “Der Schlaf der Ver­nunft — Über Kriegs­kli­ma, Nazis und Fakes” am Mon­tag, dem 4. Novem­ber, um 19 Uhr in der Remi­se vor. Der Ein­tritt beträgt fünf Euro.

Über das Buch und die Autorin:
“Der Schlaf der Ver­nunft”, benann­te Fran­cis­co de Goya sei­ne berühm­te Radie­rung, “gebiert Unge­heu­er”. Die heu­ti­gen Unge­heu­er sind so bedroh­lich wie sel­ten in der Geschich­te: die Ero­si­on der Demo­kra­tie von rechts und durch Fake News in den Debat­ten­räu­men, der Kli­ma­wan­del, ein Krieg, der uns in eine welt­um­span­nen­de Kata­stro­phe rei­ßen kann. Sind die von uns gewähl­ten Ent­schei­dungs­trä­ger in einen Tief­schlaf der Ver­nunft gefal­len? Jeden­falls hal­ten sie nicht hin­rei­chend Scha­den von ihrem Volk ab, wozu sie sich ver­pflich­tet haben. Sie ver­sa­gen dar­in, eine Frie­dens­ord­nung zu gewähr­leis­ten, das Kip­pen des Kli­mas zu ver­hin­dern, Flucht­ur­sa­chen zu bekämp­fen. Sie gehen ein Welt­kriegs­ri­si­ko ein. Und nicht ein­mal den Aus­gleich zwi­schen Ost und West bekom­men sie hin.
Danie­la Dahn: Sie selbst sind der Rechts­ruck!
Alles, was pas­siert, ist Teil einer Rei­he von Ursa­chen, lehrt uns Imma­nu­el Kant. Des­halb ist es von größ­ter Bedeu­tung, wo man bei einer Erzäh­lung den Anfang setzt. Was geht einer “Zei­ten­wen­de” vor­aus? Und wie fin­den wir den Weg in ein ver­nünf­ti­ges poli­ti­sches Sys­tem mit Teil­ha­be für alle? Ein Weck­ruf in Zei­ten des Alb­traums.

Danie­la Dahn, gebo­ren in Ber­lin, stu­dier­te Jour­na­lis­tik in Leip­zig und war Fern­seh­jour­na­lis­tin. 1981 kün­dig­te sie und arbei­tet seit­dem als freie Schrift­stel­le­rin und Publi­zis­tin. Sie war Grün­dungs­mit­glied des ≪Demo­kra­ti­schen Auf­bruchs≫ und hat­te meh­re­re Gast­do­zen­tu­ren in den USA und Groß­bri­tan­ni­en. Sie ist Mit­glied des PEN sowie Trä­ge­rin unter ande­rem des Fon­ta­ne-Prei­ses, des Kurt-Tuchol­sky-Prei­ses für lite­ra­ri­sche Publi­zis­tik, der Lui­se-Schroe­der-Medail­le der Stadt Ber­lin und des Lud­wig-Bör­ne-Prei­ses. Bei Rowohlt sind bis­lang drei­zehn Essay- und Sach­bu­cher erschie­nen, zuletzt “Im Krieg ver­lie­ren auch die Sie­ger” (2022).

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