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Defi­bril­la­to­ren-Katas­ter soll Not­fall­hil­fe in Gos­lar ver­bes­sern

Die Stadt Gos­lar baut die Not­fall­ver­sor­gung wei­ter aus und setzt dabei auf digi­ta­le Unter­stüt­zung. Mit einem neu­en Katas­ter sol­len öffent­lich zugäng­li­che Defi­bril­la­to­ren im gesam­ten Stadt­ge­biet erfasst und leich­ter auf­find­bar gemacht wer­den.

Ziel des Pro­jekts ist es, im Ernst­fall wert­vol­le Zeit zu spa­ren. Über das Katas­ter kön­nen Bür­ge­rin­nen und Bür­ger schnell erken­nen, wo sich das nächs­te Gerät befin­det. Defi­bril­la­to­ren kön­nen auch von medi­zi­ni­schen Lai­en bedient wer­den und sind bei einem plötz­li­chen Herz­still­stand ent­schei­dend, um die Zeit bis zum Ein­tref­fen des Ret­tungs­diens­tes zu über­brü­cken.

Digi­ta­le Über­sicht und App-Anbin­dung

Das Ver­zeich­nis wird sowohl online als auch über mobi­le Anwen­dun­gen bereit­ge­stellt, etwa inner­halb der Gos­lar-App. Dort las­sen sich die Stand­or­te der Gerä­te bequem abru­fen. Zudem ist geplant, das Katas­ter regel­mä­ßig zu aktua­li­sie­ren und wei­ter aus­zu­bau­en.

Ers­te Erwei­te­run­gen gibt es bereits: Am Markt­platz sowie in der Kai­ser­pas­sa­ge wur­den kürz­lich zusätz­li­che Defi­bril­la­to­ren instal­liert und in das Sys­tem auf­ge­nom­men.

Betei­li­gung der Bevöl­ke­rung gefragt

Ein zen­tra­ler Bestand­teil des Pro­jekts ist die Mit­wir­kung der Öffent­lich­keit. Bür­ge­rin­nen und Bür­ger, Unter­neh­men und Insti­tu­tio­nen sind auf­ge­ru­fen, vor­han­de­ne Defi­bril­la­to­ren zu mel­den, damit das Katas­ter mög­lichst voll­stän­dig wird.

Für die Test­pha­se setzt die Stadt bewusst auf Rück­mel­dun­gen aus der Bevöl­ke­rung, um das Ange­bot wei­ter zu ver­bes­sern. Das Pro­jekt wur­de im Kom­mu­na­len Prä­ven­ti­ons­rat ange­sto­ßen und in der Stadt­ver­wal­tung wei­ter­ent­wi­ckelt.

Mit­ma­chen und wei­ter­ent­wi­ckeln

Inter­es­sier­te kön­nen sich aktiv ein­brin­gen, etwa bei der Wei­ter­ent­wick­lung des Sys­tems. Auch Unter­stüt­zung bei der Nut­zung der Anwen­dung wird ange­bo­ten. Per­spek­ti­visch soll die Pfle­ge der Daten auf eine brei­te­re Grund­la­ge gestellt wer­den.

Mit dem neu­en Katas­ter set­zen die Stadt Gos­lar und ihre Part­ner auf eine moder­ne Form der Daseins­vor­sor­ge und stär­ken zugleich die Mög­lich­kei­ten zur schnel­len Hil­fe im Not­fall.

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