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Das Wirts­haus im Spes­sart fei­ert Frei­licht­pre­mie­re in Hal­ber­stadt

Das Harzthea­ter bringt die musi­ka­li­sche Komö­die Das Wirts­haus im Spes­sart auf die Frei­licht­büh­ne. Die Pre­mie­re beginnt am Frei­tag, 31. Juli 2026, um 19.30 Uhr im Bur­char­diklos­ter Hal­ber­stadt.

Regis­seur Mar­co Mis­gai­ski insze­niert die Räu­ber­ko­mö­die mit dem Musik­thea­ter-Ensem­ble, dem Opern­chor und den Har­zer Sin­fo­ni­kern. Tom Grass­hof gestal­tet die Aus­stat­tung und ver­wan­delt das Klos­ter­ge­län­de in eine Räu­ber­höh­le mit Wald­at­mo­sphä­re. Die musi­ka­li­sche Lei­tung über­nimmt erst­mals Solo­re­pe­ti­tor Geor­gi­os Sgour­das.

Ver­wechs­lungs­spiel um Grä­fin Fran­zis­ka

Im Mit­tel­punkt steht Grä­fin Fran­zis­ka, die mit Freun­den in einer Kut­sche zu ihrer Hoch­zeit reist. Nach einem Über­fall wer­den die Rei­sen­den von den Räu­bern Knoll und Fun­zel im Wirts­haus im Spes­sart fest­ge­hal­ten. Die Ent­füh­rer for­dern Löse­geld.

Um zu ent­kom­men und ihre Beglei­ter zu ret­ten, ver­klei­det sich Fran­zis­ka als Hand­werks­bur­sche Felix. Damit beginnt ein Ver­wechs­lungs­spiel, in dem auch roman­ti­sche Ver­wick­lun­gen nicht feh­len. Klaus-Uwe Rein und Tobi­as Ama­de­us Schö­ner ste­hen als Räu­ber Knoll und Fun­zel auf der Büh­ne. Jes­sey-Joy Spronk spielt die Grä­fin Fran­zis­ka.

Musi­cal nach Moti­ven von Wil­helm Hauff

Die musi­ka­li­sche Räu­ber­pis­to­le in elf Bil­dern basiert auf Moti­ven der gleich­na­mi­gen Erzäh­lung von Wil­helm Hauff aus dem Jahr 1828. Bekannt wur­de der Stoff vor allem durch die Film­ko­mö­die von 1958 mit Lise­lot­te Pul­ver in der Haupt­rol­le.

Auf Grund­la­ge des Films ent­stand 1976 das Musi­cal von Gün­ther Schwenn und Wil­ly Deh­mel. Die Musik stammt von Franz Gro­the, der bereits die Film­mu­sik kom­po­niert hat­te. Zu den bekann­ten Lie­dern gehö­ren Ach, das könn­te schön sein und Man kann die Lie­be nicht erklä­ren.

Wei­te­re Vor­stel­lun­gen im August

Nach der Pre­mie­re ist die Insze­nie­rung am Sonn­tag, 2. August, um 18 Uhr sowie am Frei­tag, 14. August, um 19.30 Uhr im Bur­char­diklos­ter zu sehen. Wei­te­re Auf­füh­run­gen auf den Büh­nen des Harzthea­ters sind ab Sep­tem­ber geplant.

Foto: Kat­ja Stüt­zer

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