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„Das Pro­blem sind die Leu­te”: Come­dy mit Nek­ta­ri­os Vlacho­pou­los

Foto Marvin Ruppert

Gos­lar (red). Nek­ta­ri­os Vlacho­pou­los ist wahr­schein­lich der bes­te Mensch der Welt, denn er mag Ehr­lich­keit, Frie­den und dass alle ihn mögen. Die unglaub­li­che Kraft der Selbst­iro­nie ermög­licht es ihm, sich mühe­los mit allen Hin­der­nis­sen abzu­fin­den und macht ihn immun gegen Ver­nunft und Rei­fe. Die­ser nahe­zu unbe­sieg­ba­re Super­held kennt nur eine ein­zi­ge Schwä­che: sei­ne pani­sche Angst vor Kon­flik­ten. Außer­dem ist er emo­tio­nal fra­gil, weist eine Viel­zahl von All­er­gien auf und schei­tert regel­mä­ßig an den grund­le­gen­den Anfor­de­run­gen sei­nes eige­nen Lebens.

Dafür kann er Spra­che! Ich schwör, er kann bes­te Spra­che! Nek­ta­ri­os beherrscht die gan­ze Kla­via­tur der Albern­hei­ten von Rin­gel­natz bis Pim­mel­witz. Er ver­wen­det das Prä­fix „bums-“ zum Stei­gern von Adjek­ti­ven und über­rascht nicht zuletzt sich selbst immer wie­der mit fein geschlif­fe­ner Rhe­to­rik und bums­klu­gen Gedan­ken. Ein ech­ter Gangs­ter, der sich noch nie geprü­gelt hat.
In einer per­fek­ten Welt wären alle Men­schen wie Nek­ta­ri­os, nur Nek­ta­ri­os hät­te ein biss­chen mehr Geld als die ande­ren. Aber lei­der sind die meis­ten Leu­te heut­zu­ta­ge eher so wie sie sind. Und genau da liegt das Pro­blem!

Als ehe­ma­li­ger Deutsch­leh­rer mit grie­chi­schem Inte­gra­ti­ons­hin­ter­grund ist er seit 2008 auf den Büh­nen zwi­schen Flens­burg und Zürich zu sehen. Nach dem Gewinn gro­ßer Poet­ry Slam Meis­ter­schaf­ten erar­bei­te­te er ver­schie­de­ne Kaba­rett­pro­gram­me, für die er ein Dut­zend Prei­se mit nach Hau­se neh­men durf­te. Nicht zuletzt der Gewinn der deut­schen Kaba­rett­bun­des­li­ga 2016/17 mach­te ihn einem gro­ßen Publi­kum bekannt.

Sei­ne Tex­te zeich­nen sich durch Geschwin­dig­keit, Prä­zi­si­on und absur­den Humor aus. Er gilt als Arti­ku­la­ti­ons-Akro­bat, als ein Sprach­künst­ler mit Hal­tung.
Wei­te­re Infor­ma­tio­nen unter www.nektarius-vlachopoulos.de

Frei­tag, 8. Novem­ber 2024, 20 Uhr (Ein­lass 19 Uhr) Hof-Café, Oker­str. 32, 38640 Gos­lar
Tickets: VVK 22 € (Hof-Café oder online bei regiolights.de) AK 25 €

Foto: Mar­vin Rup­pert

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