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Chor­mu­sik zwi­schen Wag­nis und Visi­on: Lan­des­ju­gend­chor gas­tiert in der Musik­scheu­ne

Eine musi­ka­li­sche Rei­se zwi­schen Auf­bruch und Ver­letz­lich­keit ver­spricht das Aka­de­mie­kon­zert des Lan­des­ju­gend­chors Sach­sen-Anhalt am Sonn­tag, 1. März, um 18 Uhr in der Michaelstei­ner Musik­scheu­ne. Unter dem Titel Ich setz­te den Fuß in die Luft – und sie trug wid­met sich das Ensem­ble The­men wie Hoff­nung, Risi­ko und Neu­be­ginn.

Das Pro­gramm greift die Meta­pher der sich öff­nen­den Blü­te auf und stellt Visio­nen, Gren­zen sowie das Span­nungs­feld zwi­schen Flie­gen und Schei­tern in den Mit­tel­punkt. Die Stim­men ent­fal­ten sich dabei viel­schich­tig im Raum und ver­lei­hen dem Kon­zert eine beson­de­re Atmo­sphä­re. Das Kon­zept knüpft zugleich an das Michaelstei­ner Jah­res­mot­to BLÜ­TE-ZEI­TEN an.

Auf dem Pro­gramm ste­hen unter ande­rem Wer­ke von Hakan Park­man, Eric Whi­tacre, John Tave­ner, Syd­ney Guil­laume und Hugo Alf­vén. Ergänzt wird die Aus­wahl durch impro­vi­sa­to­ri­sche Ele­men­te für Saxo­phon und Chor. Die Ver­bin­dung aus zeit­ge­nös­si­scher Chor­mu­sik und tra­di­tio­nel­len For­men schafft ein abwechs­lungs­rei­ches und klang­lich facet­ten­rei­ches Kon­zert­er­leb­nis.

Die musi­ka­li­sche Lei­tung über­neh­men Berit Walt­her und Ste­phan Kelm. Als Saxo­pho­nist wirkt Tim Pot­tel mit.

Der Ein­tritt beträgt 16 Euro, ermä­ßigt 8 Euro; für bestimm­te Plät­ze 13 Euro, ermä­ßigt 6,50 Euro.

Jun­ges Ensem­ble mit Anspruch

Der Lan­des­ju­gend­chor Sach­sen-Anhalt rich­tet sich an musik­be­geis­ter­te und talen­tier­te jun­ge Men­schen im Alter von 16 bis 27 Jah­ren. In jähr­lich statt­fin­den­den Win­ter- und Som­mer­pro­jekt­pha­sen erar­bei­ten die Mit­glie­der anspruchs­vol­le Chor­li­te­ra­tur auf hohem Niveau. Die inten­si­ve Pro­ben­ar­beit wird durch pro­fes­sio­nel­len Gesangs­un­ter­richt beglei­tet.

Kenn­zeich­nend für das Aus­wahl­ensem­ble ist ein viel­sei­ti­ges A‑cap­pel­la-Reper­toire mit gro­ßer dyna­mi­scher und musi­ka­li­scher Band­brei­te. Neben der künst­le­ri­schen Arbeit ent­ste­hen dabei auch lang­fris­ti­ge Ver­bin­dun­gen zwi­schen den Sän­ge­rin­nen und Sän­gern.

Foto: Lin­da M. Mül­ler

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