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CDU setzt sich für Fort­be­stand des Som­mer­nachts­traums in Braun­la­ge ein

CDU kämpft für Erhalt des „Som­mer­nachts­traums“ in Braun­la­ge

Der „Som­mer­nachts­traum“ im Kur­park von Braun­la­ge zählt zu den her­aus­ra­gen­den Ter­mi­nen im Ver­an­stal­tungs­ka­len­der des Ober­har­zes und lockt Jahr für Jahr tau­sen­de Gäs­te an. Doch hin­ter der fest­li­chen Kulis­se wach­sen die Sor­gen. Finan­zi­el­le Ein­schrän­kun­gen und orga­ni­sa­to­ri­sche Her­aus­for­de­run­gen stel­len das Tra­di­ti­ons­er­eig­nis infra­ge. Die CDU Braun­la­ge posi­tio­niert sich nun deut­lich: Das Fest soll erhal­ten blei­ben.

„Som­mer­nachts­traum“ ist mehr als nur ein Event

Aus Sicht der Christ­de­mo­kra­ten ist der Som­mer­nachts­traum weit mehr als eine som­mer­li­che Fei­er mit Musik und Feu­er­werk. Er sei ein zen­tra­ler Bau­stein des tou­ris­ti­schen Ange­bots und zugleich ein wich­ti­ges Iden­ti­täts­sym­bol für die Ein­woh­ner­schaft.

Gera­de ange­sichts des inten­si­ven Wett­be­werbs mit ande­ren Mit­tel­ge­birgs­re­gio­nen dür­fe man auf über­re­gio­nal bekann­te Ver­an­stal­tun­gen nicht ver­zich­ten, so die Argu­men­ta­ti­on aus den Rei­hen der CDU.

Aktu­el­le Debat­te hat poli­ti­sche und gesell­schaft­li­che Hin­ter­grün­de

Dass die Zukunft des Fes­tes der­zeit unsi­cher ist, hängt ins­be­son­de­re mit zwei Ent­wick­lun­gen zusam­men: Ver­schärf­te Sicher­heits­an­for­de­run­gen, höhe­re GEMA-Abga­ben sowie gestie­ge­ne Per­so­nal­aus­ga­ben set­zen das Bud­get der Stadt­mar­ke­ting GmbH erheb­lich unter Druck. I

Im Zuge not­wen­di­ger Kon­so­li­die­rungs­maß­nah­men muss die Stadt Braun­la­ge Ein­spa­run­gen vor­neh­men – häu­fig betref­fen die­se soge­nann­te frei­wil­li­ge Leis­tun­gen.

Ver­zicht auf „Som­mer­nachts­traum“ wür­de kul­tu­rel­len Scha­den anrich­ten

Anstatt den Som­mer­nachts­traum ersatz­los zu strei­chen, for­dert die CDU-Frak­ti­on, neue Finan­zie­rungs­we­ge zu prü­fen. Kon­kret wer­den meh­re­re Ansät­ze genannt.

Unter­neh­men aus der Regi­on könn­ten stär­ker ein­ge­bun­den wer­den, um die finan­zi­el­le Belas­tung für die Stadt zu redu­zie­ren. Eine über­ar­bei­te­te Preis­struk­tur könn­te dazu bei­tra­gen, das Defi­zit zu ver­rin­gern, ohne die Attrak­ti­vi­tät der Ver­an­stal­tung zu min­dern.

Mehr ehren­amt­li­ches Enga­ge­ment könn­te sowohl die Ver­bun­den­heit der Bür­ger­schaft stär­ken als auch Kos­ten sen­ken.

Aus dem Stadt­rat heißt es dazu sinn­ge­mäß, dass ein Ver­zicht auf den Som­mer­nachts­traum lang­fris­tig grö­ße­ren Scha­den anrich­ten wür­de als des­sen Durch­füh­rung – ins­be­son­de­re mit Blick auf das Image der Stadt.

Ent­schei­dung mit Signal­wir­kung für die gesam­te Regi­on

Für vie­le gilt der Som­mer­nachts­traum als Aus­druck von Lebens­qua­li­tät in Braun­la­ge. Nun liegt es an Ver­wal­tung und Rats­frak­tio­nen, über die Zukunft des Fes­tes zu ent­schei­den.

In den kom­men­den Sit­zun­gen wird sich zei­gen, ob es gelingt, die Vor­aus­set­zun­gen dafür zu schaf­fen, dass der Kur­park auch im nächs­ten Jahr wie­der im Lich­ter­glanz erstrahlt.

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