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	<title>Wirtschaft - HARZ NEWS</title>
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	<title>Wirtschaft - HARZ NEWS</title>
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		<title>Sanierung gescheitert: Alle Mitarbeiter von “Halberstädter Würstchen” verlieren ihren Job</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Patrick]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 26 Aug 2026 09:21:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Landkreis Harz]]></category>
		<category><![CDATA[News des Tages]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Halberstadt]]></category>
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					<description><![CDATA[Halberstadt – Das Ende eines traditionsreichen Unternehmens zeichnet sich ab: Die Sanierungsbemühungen bei der Halberstädter Konserven GmbH sind gescheitert. Der Geschäftsbetrieb wird eingestellt, die verbliebenen Beschäftigten verlieren ihre Arbeitsplätze. Damit steht nicht nur ein wichtiger Arbeitgeber in Halberstadt vor dem Aus – auch die Zukunft der traditionsreichen Marke „Halberstädter Würstchen“ ist ungewiss. Halberstädter Würstchen vor [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="isSelectedEnd"><strong>Halberstadt – Das Ende eines traditionsreichen Unternehmens zeichnet sich ab:</strong> Die Sanierungsbemühungen bei der Halberstädter Konserven GmbH sind gescheitert. Der Geschäftsbetrieb wird eingestellt, die verbliebenen Beschäftigten verlieren ihre Arbeitsplätze. Damit steht nicht nur ein wichtiger Arbeitgeber in Halberstadt vor dem Aus – auch die Zukunft der traditionsreichen Marke <strong>„Halberstädter Würstchen“</strong> ist ungewiss.</p>
<h3>Halberstädter Würstchen vor dem Aus</h3>
<p class="isSelectedEnd">Für die Beschäftigten der Halberstädter Konserven GmbH ist die Nachricht ein schwerer Schlag. Nach mehreren Jahren wirtschaftlicher Schwierigkeiten und verschiedenen Versuchen, das Unternehmen zu stabilisieren, wird der Betrieb nun endgültig eingestellt.</p>
<p class="isSelectedEnd">Insolvenzverwalterin Karina Schwarz bestätigte gegenüber der „Volksstimme“, dass die Sanierung des Unternehmens nicht erfolgreich abgeschlossen werden konnte. Die notwendigen Voraussetzungen für eine dauerhafte Fortführung des Produktionsstandorts seien nicht geschaffen worden. Auch Gläubigerverzichte hätten letztlich nicht ausgereicht, um das Unternehmen wirtschaftlich nachhaltig zu stabilisieren.</p>
<p class="isSelectedEnd">Damit endet vorerst die Produktion am traditionsreichen Standort in Halberstadt.</p>
<h3>Alle verbliebenen Beschäftigten erhalten Kündigung</h3>
<p class="isSelectedEnd">Besonders bitter ist die Situation für die Mitarbeiter. Nach Angaben der Insolvenzverwalterin verlieren <strong>alle verbliebenen Beschäftigten der Halberstädter Konserven GmbH ihren Arbeitsplatz</strong>. Wie viele Mitarbeiter aktuell genau betroffen sind, lässt sich wegen der Struktur der Unternehmensgruppe nicht abschließend beziffern.</p>
<p class="isSelectedEnd">Zu Beginn des jüngsten Insolvenzverfahrens im Juni 2026 war von rund <strong>152 Beschäftigten</strong> die Rede. Ein Teil der Mitarbeiter hatte zwischenzeitlich bereits eine neue Beschäftigung gefunden.</p>
<p class="isSelectedEnd">Für die verbliebenen Arbeitnehmer bedeutet das nun das endgültige Aus ihrer Arbeitsplätze bei Halberstädter.</p>
<h3>Produktion bereits seit Monaten unterbrochen</h3>
<p class="isSelectedEnd">Die Entwicklung kommt nicht völlig überraschend. Bereits im Frühjahr hatte sich die wirtschaftliche Lage des Unternehmens dramatisch zugespitzt. Die Produktion wurde Anfang Juni eingestellt, nachdem die Halberstädter Konserven GmbH erneut einen Insolvenzantrag gestellt hatte.</p>
<p class="isSelectedEnd">Das Amtsgericht Magdeburg ordnete daraufhin eine vorläufige Insolvenzverwaltung an. Die Geschicke des Unternehmens übernahm die Magdeburger Rechtsanwältin und Sanierungsexpertin Karina Schwarz. Ziel war zunächst, eine Lösung für den Produktionsbetrieb und die Arbeitsplätze zu finden.</p>
<p class="isSelectedEnd">Doch die Rettungsbemühungen blieben ohne Erfolg.</p>
<h3>Warum ist die Sanierung von Halberstädter gescheitert?</h3>
<p class="isSelectedEnd">Die Probleme des Unternehmens haben sich über längere Zeit aufgebaut. Die Unternehmensgruppe war unter anderem mit stark gestiegenen <strong>Energie‑, Fleisch- und Personalkosten</strong> konfrontiert. Gleichzeitig befindet sich der Markt für Wurst- und Fleischwaren in einem schwierigen Wettbewerbsumfeld.</p>
<p class="isSelectedEnd">Hinzu kamen offenbar erhebliche Investitionsrückstände. Nach Einschätzung der Insolvenzverwaltung fehlten am Ende die Voraussetzungen, um den Standort dauerhaft wirtschaftlich zu betreiben. Die Finanzierung war bereits vor dem Insolvenzantrag als äußerst schwierig beschrieben worden.</p>
<p class="isSelectedEnd">Die Unternehmerfamilie hatte deshalb bereits im April 2026 angekündigt, sich vom Produktionsbetrieb und der Marke trennen zu wollen. Damals wurde noch nach einem Käufer gesucht.</p>
<h3>Halberstädter Würstchen: Mehr als 140 Jahre Tradition</h3>
<p class="isSelectedEnd">Mit dem Ende des Produktionsbetriebs droht ein traditionsreiches Stück deutscher Lebensmittelgeschichte zu verschwinden.</p>
<p class="isSelectedEnd">Das Unternehmen blickt auf eine <strong>mehr als 140-jährige Geschichte</strong> zurück. Zu DDR-Zeiten war der Betrieb Volkseigentum. Nach der politischen Wende wurde das Unternehmen 1992 von der Unternehmerfamilie Nitsch übernommen. Über Jahrzehnte gehörten die Halberstädter Würstchen zu den bekannten Produkten aus Sachsen-Anhalt.</p>
<p class="isSelectedEnd">Neben den bekannten Würstchen produzierte das Unternehmen unter anderem Fleisch- und Wurstkonserven, frische Fleischwaren, Suppen und Fertiggerichte.</p>
<p class="isSelectedEnd">Die Marke selbst hat damit eine Geschichte, die weit über den aktuellen Insolvenzfall hinausgeht.</p>
<h3>Zukunft der Marke „Halberstädter Würstchen“ ist offen</h3>
<p class="isSelectedEnd">Ob die <strong>Halberstädter Würstchen</strong> tatsächlich dauerhaft aus den Supermarktregalen verschwinden, steht allerdings noch nicht fest.</p>
<p class="isSelectedEnd">Der Grund: Die Zukunft der Marke ist von der Zukunft des Produktionsstandorts zu unterscheiden. Nach Angaben der Insolvenzverwalterin liegen die Markenrechte bei der Eigentümerfamilie Nitsch. Ob sich ein Investor findet, der die Marke übernimmt und die Produkte künftig an einem anderen Standort oder unter veränderten Bedingungen produziert, ist derzeit offen.</p>
<p class="isSelectedEnd">Auch für die Produktionsanlagen und Gebäude gibt es bislang keine endgültige Perspektive. Die genutzten Immobilien sollen an die Eigentümerfamilie zurückgegeben werden. Ob sich ein neuer Nutzer oder Käufer für die Anlagen findet, ist ebenfalls offen.</p>
<p class="isSelectedEnd"><strong>Das Aus für den bisherigen Betrieb bedeutet deshalb nicht automatisch das endgültige Aus für die Marke Halberstädter Würstchen.</strong></p>
<h3>Mitarbeiter warten teilweise noch auf Geld</h3>
<p class="isSelectedEnd">Neben dem Verlust ihrer Arbeitsplätze stehen die Beschäftigten vor einem weiteren Problem: Nach Informationen aus dem Unternehmen warten ehemalige Mitarbeiter teilweise noch auf ausstehende Lohnzahlungen.</p>
<p class="isSelectedEnd">Betroffen ist insbesondere das Gehalt für Mai. Nach Angaben des MDR war zu diesem Zeitpunkt die Zahlung von Insolvenzgeld durch die Agentur für Arbeit noch nicht bewilligt worden. Die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) hatte bereits Ende Juni auf die schwierige Situation der Beschäftigten aufmerksam gemacht.</p>
<p class="isSelectedEnd">Für einige Arbeitnehmer verschärfte sich damit die ohnehin angespannte Situation: Sie mussten nicht nur um ihre berufliche Zukunft bangen, sondern gleichzeitig auf ausstehende Zahlungen warten.</p>
<h3>Bereits mehrfach in wirtschaftlichen Schwierigkeiten</h3>
<p class="isSelectedEnd">Die aktuelle Insolvenz ist kein isoliertes Ereignis. Der Traditionsbetrieb hatte bereits zuvor mit erheblichen finanziellen Problemen zu kämpfen.</p>
<p class="isSelectedEnd">Noch 2025 hatte das Unternehmen versucht, sich mit neuen Produkten und zusätzlichen Geschäftsfeldern breiter aufzustellen. Unter anderem war geplant, Suppen für eine Handels-Eigenmarke zu produzieren. Ein Sanierungskonzept sollte den Produktionsbetrieb langfristig wieder auf eine stabile wirtschaftliche Grundlage stellen.</p>
<p class="isSelectedEnd">Zwischenzeitlich sah die Lage sogar wieder deutlich besser aus. Nach einer früheren Sanierungsphase hatte das Unternehmen neue Pläne für die Zukunft entwickelt und betont, dass die Beschäftigten ihre Arbeitsplätze behalten sollten.</p>
<p class="isSelectedEnd">Diese Hoffnung hat sich nun zerschlagen.</p>
<h3>Eigentümerfamilie wollte bereits im Frühjahr verkaufen</h3>
<p class="isSelectedEnd">Im April 2026 war bekannt geworden, dass die Unternehmerfamilie Nitsch nach fast 35 Jahren aus dem Produktionsbetrieb aussteigen wollte. Als Grund wurde unter anderem die schwierige Liquiditätssituation genannt. Der Produktionsbetrieb einschließlich der Marke sollte verkauft werden.</p>
<p class="isSelectedEnd">Doch eine dauerhafte Lösung konnte offenbar nicht gefunden werden.</p>
<p class="isSelectedEnd">Mit dem erneuten Insolvenzantrag im Juni verschärfte sich die Situation nochmals. Die Produktion stand still, die Beschäftigten mussten um ihre Arbeitsplätze bangen und die Suche nach einem Käufer wurde zur entscheidenden Frage für die Zukunft des Unternehmens.</p>
<p class="isSelectedEnd">Nun steht fest: Für die bisherige Produktionsgesellschaft gibt es keine Fortführung.</p>
<h3>Was bedeutet das für Verbraucher?</h3>
<p class="isSelectedEnd">Für Verbraucher stellt sich vor allem die Frage: <strong>Kann man Halberstädter Würstchen künftig noch kaufen?</strong></p>
<p class="isSelectedEnd">Eine abschließende Antwort gibt es derzeit nicht. Der bisherige Produktionsbetrieb wird zwar eingestellt, die Marke selbst könnte jedoch möglicherweise von einem anderen Unternehmen übernommen werden. Voraussetzung wäre ein Investor oder Käufer, der die Markenrechte und gegebenenfalls Produktionsmöglichkeiten übernimmt.</p>
<p class="isSelectedEnd">Ob und wann Halberstädter Würstchen wieder produziert werden, ist derzeit nicht bekannt. Auch eine mögliche Produktion an einem anderen Standort wäre denkbar, lässt sich zum jetzigen Zeitpunkt aber nicht bestätigen.</p>
<h3>Ein Traditionsstandort verliert seinen wichtigsten Arbeitgeber</h3>
<p class="isSelectedEnd">Für Halberstadt ist die Entwicklung wirtschaftlich und emotional bedeutsam. Über Jahrzehnte war die Produktion der Halberstädter Würstchen eng mit der Stadt und der Region verbunden.</p>
<p class="isSelectedEnd">Der nun angekündigte Betriebsstillstand beendet diese Geschichte zumindest in ihrer bisherigen Form. Für die Beschäftigten bedeutet die gescheiterte Sanierung den Verlust ihrer Arbeitsplätze. Für die Region geht ein traditionsreicher Produktionsstandort verloren.</p>
<p class="isSelectedEnd">Gleichzeitig bleibt eine kleine Hoffnung: <strong>Die Marke Halberstädter Würstchen könnte weiterleben</strong>, wenn sich ein Käufer für die Markenrechte findet und die Produktion unter neuen Eigentümern fortgesetzt wird.</p>
<h3>Werksschließung gingen Jahre wirtschaftlicher Probleme voraus</h3>
<p class="isSelectedEnd">Die <strong>Sanierung der Halberstädter Konserven GmbH ist gescheitert</strong>. Der Geschäftsbetrieb wird eingestellt, die verbliebenen Mitarbeiter verlieren ihre Jobs. Vorausgegangen waren mehrere Jahre wirtschaftlicher Schwierigkeiten, steigende Kosten, Investitionsbedarf und wiederholte Sanierungsversuche.</p>
<p class="isSelectedEnd">Die mehr als 140 Jahre alte Tradition des Unternehmens steht damit an einem Wendepunkt. Während der bisherige Produktionsbetrieb vor dem endgültigen Aus steht, bleibt die Zukunft der Marke <strong>„Halberstädter Würstchen“</strong> offen.</p>
<p class="isSelectedEnd">Für die Beschäftigten ist die Entscheidung bereits Realität: Ihre Arbeitsplätze fallen weg. Für Verbraucher bleibt dagegen die entscheidende Frage, ob die bekannten Halberstädter Würstchen eines Tages unter einem neuen Eigentümer zurückkehren.</p>
<p><strong>Stand: 26. August 2026.</strong> Die Angaben zur Betriebsschließung und zu den Kündigungen beruhen auf den am 25. August 2026 veröffentlichten Informationen des MDR.</p>
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		<title>Gute Schadenbilanz bringt Halberstadt 6.070 Euro ein</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 24 Aug 2026 13:00:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Landkreis Harz]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Halberstadt]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Stadt Halberstadt erhält für das Jahr 2025 eine Gewinnbeteiligung in Höhe von 6.070 Euro von den Öffentlichen Versicherungen Sachsen-Anhalt (ÖSA). Grund ist die gute Schadenquote der Stadt. Erik Lange und Max Grüning von der ÖSA übergaben die Zahlung bei einem Termin im Halberstädter Rathaus und informierten zugleich über Möglichkeiten zur Schadenprävention. Die ÖSA beteiligt [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="isSelectedEnd">Die Stadt Halberstadt erhält für das Jahr 2025 eine Gewinnbeteiligung in Höhe von 6.070 Euro von den Öffentlichen Versicherungen Sachsen-Anhalt (ÖSA). Grund ist die gute Schadenquote der Stadt. Erik Lange und Max Grüning von der ÖSA übergaben die Zahlung bei einem Termin im Halberstädter Rathaus und informierten zugleich über Möglichkeiten zur Schadenprävention.</p>
<p class="isSelectedEnd">Die ÖSA beteiligt versicherte Kommunen in Sachsen-Anhalt bei einem positiven Geschäftsverlauf abhängig von ihrer jeweiligen Schadenquote am Unternehmensergebnis. Für Halberstadt zahlt sich damit auch der sorgsame Umgang mit kommunalem Eigentum finanziell aus.</p>
<p class="isSelectedEnd">Oberbürgermeister Daniel Szarata bezeichnete die Zahlung als willkommene Anerkennung für die Stadt. Zugleich hob er die langjährige Zusammenarbeit mit der ÖSA hervor. Die 6.070 Euro sollen der Stadt und damit den Einwohnerinnen und Einwohnern zugutekommen.</p>
<p class="isSelectedEnd"><strong>Schäden frühzeitig verhindern</strong></p>
<p class="isSelectedEnd">Neben der finanziellen Beteiligung setzt die ÖSA verstärkt auf vorbeugende Maßnahmen. Kommunen werden unter anderem bei Brand- und Einbruchmeldeanlagen sowie beim vorbeugenden Brandschutz unterstützt.</p>
<p class="isSelectedEnd">Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Vermeidung von Leitungswasserschäden. Solche Schäden können in kommunalen Gebäuden hohe Kosten und erheblichen organisatorischen Aufwand verursachen. Leckageschutzsysteme können Wasserverluste frühzeitig erkennen und bei Bedarf die Wasserzufuhr automatisch unterbrechen.</p>
<p class="isSelectedEnd">Die ÖSA unterstützt nach eigenen Angaben auch den Einbau solcher Systeme und beteiligt sich an den entstehenden Kosten. Für Halberstadt besteht damit die Möglichkeit, kommunale Gebäude zusätzlich gegen mögliche Wasserschäden abzusichern.</p>
<p class="isSelectedEnd">Die Gewinnbeteiligung und die Präventionsangebote sind Teil der langjährigen Zusammenarbeit zwischen der Stadt Halberstadt und der ÖSA. Ziel ist es, kommunales Eigentum zu schützen und Schäden möglichst frühzeitig zu vermeiden.</p>
<p class="isSelectedEnd">Foto: Stadt Halberstadt/Jeannette Schroeder</p>
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		<title>Halberstadt erhält 6.070 Euro aus ÖSA-Gewinnbeteiligung</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 24 Aug 2026 12:59:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Landkreis Harz]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Halberstadt]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Stadt Halberstadt erhält für das Jahr 2025 eine Gewinnbeteiligung in Höhe von 6.070 Euro von den Öffentlichen Versicherungen Sachsen-Anhalt (ÖSA). Grund ist die gute Schadenquote der Stadt. Erik Lange und Max Grüning von der ÖSA übergaben die Zahlung bei einem Termin im Halberstädter Rathaus und informierten zugleich über Möglichkeiten zur Schadenprävention. Die ÖSA beteiligt [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="isSelectedEnd">Die Stadt Halberstadt erhält für das Jahr 2025 eine Gewinnbeteiligung in Höhe von 6.070 Euro von den Öffentlichen Versicherungen Sachsen-Anhalt (ÖSA). Grund ist die gute Schadenquote der Stadt. Erik Lange und Max Grüning von der ÖSA übergaben die Zahlung bei einem Termin im Halberstädter Rathaus und informierten zugleich über Möglichkeiten zur Schadenprävention.</p>
<p class="isSelectedEnd">Die ÖSA beteiligt versicherte Kommunen in Sachsen-Anhalt bei einem positiven Geschäftsverlauf abhängig von ihrer jeweiligen Schadenquote am Unternehmensergebnis. Für Halberstadt zahlt sich damit auch der sorgsame Umgang mit kommunalem Eigentum finanziell aus.</p>
<p class="isSelectedEnd">Oberbürgermeister Daniel Szarata bezeichnete die Zahlung als willkommene Anerkennung für die Stadt. Zugleich hob er die langjährige Zusammenarbeit mit der ÖSA hervor. Die 6.070 Euro sollen der Stadt und damit den Einwohnerinnen und Einwohnern zugutekommen.</p>
<p class="isSelectedEnd"><strong>Schäden frühzeitig verhindern</strong></p>
<p class="isSelectedEnd">Neben der finanziellen Beteiligung setzt die ÖSA verstärkt auf vorbeugende Maßnahmen. Kommunen werden unter anderem bei Brand- und Einbruchmeldeanlagen sowie beim vorbeugenden Brandschutz unterstützt.</p>
<p class="isSelectedEnd">Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Vermeidung von Leitungswasserschäden. Solche Schäden können in kommunalen Gebäuden hohe Kosten und erheblichen organisatorischen Aufwand verursachen. Leckageschutzsysteme können Wasserverluste frühzeitig erkennen und bei Bedarf die Wasserzufuhr automatisch unterbrechen.</p>
<p class="isSelectedEnd">Die ÖSA unterstützt nach eigenen Angaben auch den Einbau solcher Systeme und beteiligt sich an den entstehenden Kosten. Für Halberstadt besteht damit die Möglichkeit, kommunale Gebäude zusätzlich gegen mögliche Wasserschäden abzusichern.</p>
<p class="isSelectedEnd">Die Gewinnbeteiligung und die Präventionsangebote sind Teil der langjährigen Zusammenarbeit zwischen der Stadt Halberstadt und der ÖSA. Ziel ist es, kommunales Eigentum zu schützen und Schäden möglichst frühzeitig zu vermeiden.</p>
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		<title>HSB begrüßt neuen Ausbildungsjahrgang in Wernigerode</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 04 Aug 2026 08:45:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Landkreis Harz]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Wernigerode]]></category>
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					<description><![CDATA[Sieben junge Menschen haben am 3. August ihre Ausbildung bei den Harzer Schmalspurbahnen in Wernigerode begonnen. Sie werden in den kommenden Jahren zu Industriemechanikern, Kaufleuten für Verkehrsservice und Gleisbauern ausgebildet. Die neuen Auszubildenden kommen aus Wernigerode, Elbingerode, Harzgerode, Halberstadt und dem mittelsächsischen Waldheim. Bei der offiziellen Begrüßung am Wernigeröder Hauptbahnhof wurden Liam Marcel Ackert, Johannes [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="isSelectedEnd">Sieben junge Menschen haben am 3. August ihre Ausbildung bei den Harzer Schmalspurbahnen in Wernigerode begonnen. Sie werden in den kommenden Jahren zu Industriemechanikern, Kaufleuten für Verkehrsservice und Gleisbauern ausgebildet.</p>
<p class="isSelectedEnd">Die neuen Auszubildenden kommen aus Wernigerode, Elbingerode, Harzgerode, Halberstadt und dem mittelsächsischen Waldheim. Bei der offiziellen Begrüßung am Wernigeröder Hauptbahnhof wurden Liam Marcel Ackert, Johannes Borteck, Charlotte Kaiser, Hannah Newie, Bastian Elias Palm, Lennart Schrader und Julius Weise willkommen geheißen.</p>
<p class="isSelectedEnd">Ein erster Programmpunkt steht am 6. August an. Bei einer traditionellen Begrüßungstour über das 140,4 Kilometer lange Streckennetz lernen die Nachwuchskräfte gemeinsam mit ihren Ausbildern und Eisenbahnbetriebsleiter Norman Just den Betrieb näher kennen.</p>
<p class="isSelectedEnd"><strong>29 Jahre Ausbildung bei der HSB</strong></p>
<p class="isSelectedEnd">Die Harzer Schmalspurbahnen bilden seit 29 Jahren junge Menschen aus. Seit 1997 haben 94 Nachwuchskräfte ihre Ausbildung bei dem kommunalen Bahnunternehmen erfolgreich abgeschlossen. Viele von ihnen arbeiten weiterhin für die HSB.</p>
<p class="isSelectedEnd">Derzeit beschäftigt das Unternehmen 288 Mitarbeitende, darunter 21 Auszubildende in vier Berufsbildern. In diesem Jahr wird zum dritten Mal ein Gleisbauer ausgebildet. Damit will die HSB auch im Bereich der Infrastruktur eigene Fachkräfte gewinnen.</p>
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		<title>Tourismusbranche trifft sich zur Zukunftswerkstatt im Bürgerpark</title>
		<link>https://harz.news/tourismusbranche-trifft-sich-zur-zukunftswerkstatt-im-buergerpark/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 Jul 2026 13:51:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Landkreis Harz]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Wernigerode]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Innovation Days Harz laden Unternehmen und weitere Interessierte am 15. und 16. September 2026 in den Bürgerpark Wernigerode ein. In zwei Tagesworkshops sollen neue touristische Angebote für die Region entwickelt, geprüft und zu ersten Prototypen ausgearbeitet werden. Die Veranstaltung richtet sich sowohl an touristische als auch an nicht-touristische Betriebe. Neben fachlichen Impulsen stehen kreative [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="qMYqUG_convSearchResultHighlightRoot">
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<p class="PDq2pG_selectionAnchorContainer" data-start="212" data-end="522">Die Innovation Days Harz laden Unternehmen und weitere Interessierte am 15. und 16. September 2026 in den Bürgerpark Wernigerode ein. In zwei Tagesworkshops sollen neue touristische Angebote für die Region entwickelt, geprüft und zu ersten Prototypen ausgearbeitet werden.</p>
<p data-start="524" data-end="828">Die Veranstaltung richtet sich sowohl an touristische als auch an nicht-touristische Betriebe. Neben fachlichen Impulsen stehen kreative Methoden, der Austausch zwischen verschiedenen Branchen und die gemeinsame Arbeit an neuen Ideen im Mittelpunkt. Innovationscoaches begleiten die Workshops methodisch.</p>
<p data-start="830" data-end="872"><strong data-start="830" data-end="872">Von Zukunftsbildern zu neuen Angeboten</strong></p>
<p data-start="874" data-end="1189">Am ersten Veranstaltungstag beschäftigt sich die Zukunftswerkstatt Tourismus Harz mit künftigen Entwicklungen und den Bedürfnissen der Gäste. Nach einem Impuls zu neuen Angeboten im Harz sammeln die Teilnehmenden in Gruppen Themen, die die Region bewegen. Anschließend werden erste Ideen entwickelt und vorgestellt.</p>
<p data-start="1191" data-end="1488">Der zweite Tag widmet sich der Weiterentwicklung dieser Ansätze. Nach einem Praxisbeispiel der Brockenbande sollen Ideen getestet, Prototypen erstellt und mögliche Geschäftsmodelle erarbeitet werden. Zum Abschluss präsentieren die Gruppen ihre Ergebnisse und diskutieren deren Umsetzungspotenzial.</p>
<p data-start="1490" data-end="1525"><strong data-start="1490" data-end="1525">Escape Challenge und Netzwerken</strong></p>
<p data-start="1527" data-end="1899">Ergänzend wird an beiden Tagen Zeit für Gespräche und Kontakte eingeplant. Am 15. September kann außerdem eine Escape Challenge des Mittelstand-Digital Zentrums Tourismus besucht werden. In kleinen Teams geht es dabei um Zusammenarbeit sowie digitale und kreative Lösungswege. Die Teilnahme an diesem Zusatzangebot ist freiwillig und nur nach vorheriger Anmeldung möglich.</p>
<p data-start="1901" data-end="2148">Die Workshops beginnen jeweils um 10 Uhr, der Einlass startet um 9.30 Uhr. Das Programm endet gegen 16.30 Uhr. Eine Teilnahme an einzelnen Tagen ist möglich, den größten Nutzen versprechen die Veranstalter jedoch bei einem Besuch beider Workshops.</p>
<p data-start="2150" data-end="2462">Die Teilnahme einschließlich Verpflegung ist kostenfrei. Da die Zahl der Plätze begrenzt ist, ist eine Anmeldung bis zum 27. August vorgesehen. Veranstalter sind der Tourismusverband Sachsen-Anhalt und der Harzer Tourismusverband. Unterstützt werden die Innovation Days vom Mittelstand-Digital Zentrum Tourismus.</p>
<p data-start="2464" data-end="2485">Foto: polyluchs_wtgxt</p>
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		<title>147 Unternehmen aus dem Landkreis Harz wurden für herausragende Praktikumsarbeit ausgezeichnet – ein starkes Zeichen für die Zukunft der Region</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 Jul 2026 13:00:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Landkreis Harz]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Halberstadt]]></category>
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					<description><![CDATA[Mit großer Wertschätzung und spürbarem Optimismus wurden am 23.06.2026 im feierlichen Ambiente des John-Cage-Hauses im Burchardikloster Halberstadt 27 der insgesamt 147 Unternehmen für ihr außergewöhnliches Engagement in der Praktikumsbetreuung geehrt. Das Praktikumssiegel würdigt Betriebe, die jungen Menschen mit Herz, Kompetenz und echter Zukunftsorientierung den Weg in die Berufswelt ebnen. Organisiert vom Projekt Praktikalotsen, bot die [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Mit großer Wertschätzung und spürbarem Optimismus wurden am 23.06.2026 im feierlichen Ambiente des John-Cage-Hauses im Burchardikloster Halberstadt 27 der insgesamt 147 Unternehmen für ihr außergewöhnliches Engagement in der Praktikumsbetreuung geehrt.</p>
<p>Das Praktikumssiegel würdigt Betriebe, die jungen Menschen mit Herz, Kompetenz und echter Zukunftsorientierung den Weg in die Berufswelt ebnen.</p>
<p>Organisiert vom Projekt Praktikalotsen, bot die Veranstaltung eine inspirierende Plattform für Austausch, Vernetzung und Anerkennung. Führungskräfte, Nachwuchstalente sowie Vertreterinnen und Vertreter aus Politik und Verwaltung kamen zusammen, um gemeinsam die Bedeutung guter Praktika für die Fachkräftesicherung zu unterstreichen.</p>
<p>Unter den Ehrengästen befanden sich Repräsentantinnen und Repräsentanten des Landkreises Harz, der Agentur für Arbeit, der KoBa Jobcenter Landkreis Harz, des Landesschulamtes Sachsen-Anhalt, der Kreishandwerkerschaft Harz-Bode, der Harz AG, des Städte- und Gemeindebundes Kreisverband Harz und der Rolandinitiative Halberstadt e.V. .</p>
<p>In ihrem Grußwort hob Frau Dr. Kristin Körner, Abteilungsleiterin (u.a. für Arbeit und Integration) im Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Gleichstellung Sachsen-Anhalt die enorme Bedeutung engagierter Unternehmen hervor. Sie betonte, wie wichtig qualitativ hochwertige Praktika für eine gelingende Berufsorientierung sind und wie sehr diese jungen Menschen helfen, ihren eigenen Weg zu finden.</p>
<p>Die Ehrung mit dem Praktikumssiegel erhielten u.a. die Autohaus Wernigerode GmbH. Ausbildungsleiter Thomas Päschke machte deutlich:</p>
<p>„Praktika sind für uns ein Schlüssel zur Nachwuchsgewinnung. Sie schaffen Begeisterung und Perspektiven – und mit Unterstützung der Praktikalotsen konnten wir bereits Praktikanten erfolgreich in die Ausbildung übernehmen. Die Auszeichnung bestätigt unseren Kurs: Wir investieren mit Überzeugung in die Fachkräfte von morgen. Von den 11 Praktikanten im Zeitraum 2025/2026 haben 4 Praktikanten eine Ausbildung als Automobilkaufmann, Mechatroniker bzw. Fachkraft für Lagerlogistik in unserer Gruppe begonnen. Das ist doch ein Ergebnis, was für sich spricht.“</p>
<p>Neben der Ehrung der Unternehmen stand der Austausch über Best-Practice-Beispiele, neue Ideen und gemeinsame Vorhaben im Mittelpunkt. Die Veranstaltung entwickelte sich zu einem lebendigen Netzwerkforum, das Mut macht und zeigt, wie viel Potenzial in guter Zusammenarbeit steckt.</p>
<p>Der Abend endete in einer positiven Atmosphäre bei einem gemeinsamen Empfang. Die Vorfreude auf die nächste Siegelverleihung ist bereits groß – denn eines ist klar: Gute Praktika sind eine Investition in eine starke Zukunft.</p>
<p>Weitere Informationen für Jugendliche, Eltern und Unternehmen rund um den Übergang Schule-Beruf finden sich auf der Website www.janalos.de</p>
<p>Das Projekt wird über die Richtlinie REGIO AKTIV aus Mitteln der Europäischen Union, des Landes Sachsen-Anhalt und der Agentur für Arbeit Sachsen-Anhalt West gefördert.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Kontakt:</strong><br>
AWZ GmbH Halberstadt<br>
Projektleiterin: Christiane Müller<br>
Am Kloster 1, 38820 Halberstadt<br>
Tel.: 03941 698012<br>
E‑Mail: christiane.mueller@awz.net</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="https://harz.news/147-unternehmen-aus-dem-landkreis-harz-wurden-fuer-herausragende-praktikumsarbeit-ausgezeichnet-ein-starkes-zeichen-fuer-die-zukunft-der-region/dacd81b9-3c90-4bc3-838c-c5b6fb13a97e/" rel="attachment wp-att-25906"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone size-large wp-image-25906" src="https://harz.news/wp-content/uploads/2026/07/dacd81b9-3c90-4bc3-838c-c5b6fb13a97e-1024x768.jpeg" alt="dacd81b9 3c90 4bc3 838c c5b6fb13a97e" width="800" height="600" srcset="https://harz.news/wp-content/uploads/2026/07/dacd81b9-3c90-4bc3-838c-c5b6fb13a97e-1024x768.jpeg 1024w, https://harz.news/wp-content/uploads/2026/07/dacd81b9-3c90-4bc3-838c-c5b6fb13a97e-300x225.jpeg 300w, https://harz.news/wp-content/uploads/2026/07/dacd81b9-3c90-4bc3-838c-c5b6fb13a97e-768x576.jpeg 768w, https://harz.news/wp-content/uploads/2026/07/dacd81b9-3c90-4bc3-838c-c5b6fb13a97e.jpeg 1062w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px"></a> <a href="https://harz.news/147-unternehmen-aus-dem-landkreis-harz-wurden-fuer-herausragende-praktikumsarbeit-ausgezeichnet-ein-starkes-zeichen-fuer-die-zukunft-der-region/e3f4e99f-d4d7-44a3-afde-f0d9d0d29c95/" rel="attachment wp-att-25907"><img decoding="async" class="alignnone size-large wp-image-25907" src="https://harz.news/wp-content/uploads/2026/07/e3f4e99f-d4d7-44a3-afde-f0d9d0d29c95-1024x719.jpeg" alt="e3f4e99f d4d7 44a3 afde f0d9d0d29c95" width="800" height="562" srcset="https://harz.news/wp-content/uploads/2026/07/e3f4e99f-d4d7-44a3-afde-f0d9d0d29c95-1024x719.jpeg 1024w, https://harz.news/wp-content/uploads/2026/07/e3f4e99f-d4d7-44a3-afde-f0d9d0d29c95-300x211.jpeg 300w, https://harz.news/wp-content/uploads/2026/07/e3f4e99f-d4d7-44a3-afde-f0d9d0d29c95-768x539.jpeg 768w, https://harz.news/wp-content/uploads/2026/07/e3f4e99f-d4d7-44a3-afde-f0d9d0d29c95.jpeg 1031w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px"></a> <a href="https://harz.news/147-unternehmen-aus-dem-landkreis-harz-wurden-fuer-herausragende-praktikumsarbeit-ausgezeichnet-ein-starkes-zeichen-fuer-die-zukunft-der-region/fd72ed75-26d9-4258-b216-b17e29ee32ba/" rel="attachment wp-att-25908"><img decoding="async" class="alignnone size-large wp-image-25908" src="https://harz.news/wp-content/uploads/2026/07/fd72ed75-26d9-4258-b216-b17e29ee32ba-1024x768.jpeg" alt="fd72ed75 26d9 4258 b216 b17e29ee32ba" width="800" height="600" srcset="https://harz.news/wp-content/uploads/2026/07/fd72ed75-26d9-4258-b216-b17e29ee32ba-1024x768.jpeg 1024w, https://harz.news/wp-content/uploads/2026/07/fd72ed75-26d9-4258-b216-b17e29ee32ba-300x225.jpeg 300w, https://harz.news/wp-content/uploads/2026/07/fd72ed75-26d9-4258-b216-b17e29ee32ba-768x576.jpeg 768w, https://harz.news/wp-content/uploads/2026/07/fd72ed75-26d9-4258-b216-b17e29ee32ba.jpeg 1051w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px"></a></p>
<p>Anlage: Fotos © AWZ GmbH</p>
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		<title>Nanostone Water erhält Nachhaltigkeitspreis AURA 2026</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 Jul 2026 13:13:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Landkreis Harz]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Halberstadt]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Nanostone Water GmbH aus Halberstadt ist mit dem Nachhaltigkeitspreis AURA 2026 des Umweltministeriums Sachsen-Anhalt ausgezeichnet worden. Wissenschaftsminister Armin Willingmann überreichte den Preis zum Abschluss seiner Sommertour Energie &#38; Innovation. Das 2012 gegründete Unternehmen entwickelt und produziert mit rund 130 Beschäftigten Systeme zur Aufbereitung von Trink- und Industriewasser. Dabei setzt Nanostone auf langlebige Keramikfilter statt [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="isSelectedEnd">Die Nanostone Water GmbH aus Halberstadt ist mit dem Nachhaltigkeitspreis AURA 2026 des Umweltministeriums Sachsen-Anhalt ausgezeichnet worden. Wissenschaftsminister Armin Willingmann überreichte den Preis zum Abschluss seiner Sommertour Energie &amp; Innovation.</p>
<p class="isSelectedEnd">Das 2012 gegründete Unternehmen entwickelt und produziert mit rund 130 Beschäftigten Systeme zur Aufbereitung von Trink- und Industriewasser. Dabei setzt Nanostone auf langlebige Keramikfilter statt auf herkömmliche Kunststofflösungen. Nach Angaben des Unternehmens sinken dadurch der Energieverbrauch, die CO₂-Emissionen und der Einsatz von Reinigungschemikalien.</p>
<p class="isSelectedEnd">Neben einer Auszeichnung aus nachhaltig produziertem Holz und einer Urkunde erhält das Unternehmen einen Imagefilm im Wert von rund 3.000 Euro.</p>
<p class="isSelectedEnd"><strong>Weltweit rund 150 Anlagen im Einsatz</strong></p>
<p class="isSelectedEnd">Die Poren der keramischen Filter liegen im Nanobereich. Die Module erreichen nach Unternehmensangaben eine Lebensdauer von rund 20 Jahren und ermöglichen höhere Filtrationsraten als herkömmliche Polymerfilter.</p>
<p class="isSelectedEnd">Weltweit sind derzeit rund 150 Systeme von Nanostone in Betrieb. Mit ihnen können täglich mehr als 600 Millionen Liter Wasser aufbereitet werden.</p>
<p class="isSelectedEnd">Das Unternehmen arbeitet zudem an Verfahren zur Entfernung kritischer Spurenstoffe wie PFAS sowie an selbstreinigenden Membranen. Ziel sind geschlossene Wasserkreisläufe und eine nachhaltige Verfügbarkeit von sauberem Wasser.</p>
<p class="isSelectedEnd"><strong>Preis würdigt nachhaltige Unternehmen</strong></p>
<p class="isSelectedEnd">Der AURA-Award wurde 2013 eingeführt und 2024 stärker auf das Thema Nachhaltigkeit ausgerichtet. Jährlich werden drei kleine und mittelständische Unternehmen aus Sachsen-Anhalt ausgezeichnet.</p>
<p class="isSelectedEnd">Berücksichtigt werden Betriebe, die nachhaltige Produkte und Dienstleistungen entwickeln, ihre Produktion energieeffizient gestalten oder Rohstoffe im Kreislauf halten. Mit dem Preis sollen erfolgreiche Beispiele nachhaltigen Wirtschaftens in Sachsen-Anhalt sichtbarer werden.</p>
<p class="isSelectedEnd">Foto: MWU</p>
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		<title>Harzspots wird neuer Partner des Nationalparks Harz</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 17 Jul 2026 13:05:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Landkreis Harz]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Schierke]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Harzspots GmbH aus Schierke ist neues Mitglied im Netzwerk der Harzer Nationalpark-Partner. Nationalparkleiter Dr. Roland Pietsch und Fachbereichsleiterin Dr. Viktoria Röntgen überreichten Geschäftsführer Thomas Rader am 14. Juli die Aufnahmeurkunde und die Partnerplakette. Dem Netzwerk gehören rund 75 touristische Anbieter und Institutionen aus der Nationalparkregion an. Sie bekennen sich zu den Zielen des Nationalparks [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="isSelectedEnd">Die Harzspots GmbH aus Schierke ist neues Mitglied im Netzwerk der Harzer Nationalpark-Partner. Nationalparkleiter Dr. Roland Pietsch und Fachbereichsleiterin Dr. Viktoria Röntgen überreichten Geschäftsführer Thomas Rader am 14. Juli die Aufnahmeurkunde und die Partnerplakette.</p>
<p class="isSelectedEnd">Dem Netzwerk gehören rund 75 touristische Anbieter und Institutionen aus der Nationalparkregion an. Sie bekennen sich zu den Zielen des Nationalparks Harz und setzen sich für einen umweltverträglichen Tourismus ein.</p>
<p class="isSelectedEnd"><strong>Tourismusportal und Unterkünfte in Schierke</strong></p>
<p class="isSelectedEnd">Harzspots betreibt ein digitales Informationsportal für den Harz. Die Plattform bündelt Ausflugsziele, Veranstaltungen, Unterkünfte, gastronomische Angebote und regionale Dienstleister. Weitere Schwerpunkte sind Natur und Landschaft, Kultur, nachhaltiger Tourismus, regionale Wirtschaftskreisläufe sowie umweltschonende Mobilität und öffentlicher Nahverkehr.</p>
<p class="isSelectedEnd">Daneben vermietet das Unternehmen die Bergwald-Lodges und Chalets in Schierke. Die Unterkünfte sind durch die gemeinnützige Organisation TourCert zertifiziert. Nach Angaben des Unternehmens wurden bei Bau, Ausstattung und Betrieb Maßnahmen zur Ressourcenschonung, Energieeinsparung, Müllvermeidung und umweltschonenden Mobilität umgesetzt. Zudem sollen regionale Wirtschaftskreisläufe gestärkt werden.</p>
<p class="isSelectedEnd">Nationalparkleiter Pietsch begrüßte die Aufnahme des Unternehmens und hob dessen Ideen und Initiativen hervor. Rader bezeichnete den Nationalpark als Herzstück des Harzes. Die Partnerschaft solle dazu beitragen, den Schutzgedanken sichtbarer zu machen und den Nationalpark durch eigene Inhalte auf dem Harzspots-Portal zu unterstützen.</p>
<p class="isSelectedEnd"><strong>Partner tragen Nationalparkgedanken in die Region</strong></p>
<p class="isSelectedEnd">Über die Aufnahme hatte zuvor der Vergaberat des Partnernetzwerks entschieden. In dem Gremium sind unter anderem der Harzer Tourismusverband, die Braunlage-Tourismus-Marketing-Gesellschaft, Naturschutzverbände, Kommunalpolitik, bestehende Nationalpark-Partner und die Nationalparkverwaltung vertreten.</p>
<p class="isSelectedEnd">Das Netzwerk will den Nationalparkgedanken über die Grenzen des Schutzgebietes hinaus verbreiten. Die Partner informieren Gäste, Einwohner und Beschäftigte über Natur, biologische Vielfalt und verantwortungsvolles Handeln. Zugleich sollen regionale Produkte, kurze Wege und Kooperationen vor Ort die Wertschöpfung in der Region stärken.</p>
<p class="isSelectedEnd">Die Auszeichnung ist nach Angaben des Netzwerks nicht als einmaliges Gütesiegel gedacht, sondern als langfristige Zusammenarbeit für Verlässlichkeit, Qualität und Transparenz.</p>
<p class="isSelectedEnd">Foto: Martin Baumgartner</p>
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		<title>Solarpark soll Quedlinburger Walzengießerei mit grünem Strom versorgen</title>
		<link>https://harz.news/solarpark-soll-quedlinburger-walzengiesserei-mit-gruenem-strom-versorgen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Jul 2026 12:38:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Landkreis Harz]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Quedlinburg]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Walzengießerei &#38; Hartgusswerk Quedlinburg GmbH will ihre Energieversorgung stärker auf erneuerbare Quellen umstellen. Bei einem Besuch informierte sich Sachsen-Anhalts Energieminister Armin Willingmann über die Pläne des Unternehmens für einen Solarpark vor den Toren der Stadt. Der Minister besuchte die Gießerei im Rahmen seiner Sommertour unter dem Motto Energie &#38; Innovation. Nach seiner Einschätzung wird [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Walzengießerei &amp; Hartgusswerk Quedlinburg GmbH will ihre Energieversorgung stärker auf erneuerbare Quellen umstellen. Bei einem Besuch informierte sich Sachsen-Anhalts Energieminister Armin Willingmann über die Pläne des Unternehmens für einen Solarpark vor den Toren der Stadt.</p>
<p>Der Minister besuchte die Gießerei im Rahmen seiner Sommertour unter dem Motto Energie &amp; Innovation. Nach seiner Einschätzung wird günstig erzeugter Strom aus Photovoltaik und Windkraft für Unternehmen zunehmend zum Wettbewerbsfaktor. Besonders energieintensive Betriebe könnten sich dadurch unabhängiger von Versorgungsengpässen und Preisschwankungen bei fossilen Energieträgern machen.</p>
<p><strong>Solarpark mit 30 Megawatt Leistung geplant</strong></p>
<p>Die Walzengießerei plant auf einer rund 24 Hektar großen Fläche nahe der Autobahn 36 einen Solarpark mit einer Leistung von 30 Megawatt. In den sonnenreichen Monaten soll die Anlage den gesamten Energiebedarf des Unternehmens decken.</p>
<p>Noch offen ist der Netzanschluss des Solarparks. Willingmann kündigte an, sich für eine zügige Klärung der ausstehenden Fragen einzusetzen. Das Vorhaben könne den traditionsreichen Arbeitgeber stärken, regionale Wertschöpfung sichern und Industrie mit Natur- und Klimaschutz verbinden. Stadtverwaltung und Stadtrat begleiteten die Planungen nach Angaben des Ministers konstruktiv.</p>
<p><strong>Mehr als 160 Jahre Gießereigeschichte</strong></p>
<p>Die 1865 gegründete Walzengießerei gehört heute zu den international tätigen Spezialisten für hochbelastbare Walzen, Walzenmäntel und weitere rotationssymmetrische Gussteile. Die Produkte kommen unter anderem in der Stahlindustrie, der grobkeramischen Industrie, der Druck- und Lebensmittelbranche sowie im Maschinenbau zum Einsatz.</p>
<p>Geschäftsführer Johannes Feibig sieht in der Verbindung von traditioneller Industrie und erneuerbaren Energien eine Zukunftsperspektive für das Unternehmen. Vor der Umsetzung müssten jedoch noch lokale und technische Hürden überwunden werden.</p>
<p><strong>Erneuerbare Energien im Mittelpunkt der Sommertour</strong></p>
<p>Die Energie- und Wärmewende gehört zu den Schwerpunkten der fünftägigen Sommertour des Energieministers. Willingmann besucht dabei Unternehmen und Einrichtungen, übergibt Förderbescheide und informiert sich über bereits umgesetzte Projekte. Weitere Themen sind nachhaltiges Unternehmertum, Innovationsförderung und die Wissenschaftslandschaft in Sachsen-Anhalt.</p>
<p>Im Land sind derzeit nach Angaben des Ministeriums Anlagen mit rund 5,7 Gigawatt Windenergie, 6,2 Gigawatt Photovoltaik und 0,5 Gigawatt Biomasse installiert.</p>
<p>Foto: Nilz Böhme</p>
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		<title>AURA-Award würdigt klimafreundlichen Wohnungsbau in Wernigerode</title>
		<link>https://harz.news/aura-award-wuerdigt-klimafreundlichen-wohnungsbau-in-wernigerode/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Jul 2026 14:39:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Landkreis Harz]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Wernigerode]]></category>
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					<description><![CDATA[Das Wernigeröder Sonnenhaus ist mit dem AURA-Award des Landes Sachsen-Anhalt ausgezeichnet worden. Umweltminister Prof. Dr. Armin Willingmann überreichte den Nachhaltigkeitspreis während seiner Sommertour an die kommunale Gebäude- und Wohnungsbaugesellschaft Wernigerode mbH. Das Wohngebäude im Pappelweg entstand zwischen 2022 und 2025 auf dem Grundstück eines früheren Mehrfamilienhauses aus den 1940er- und 1950er-Jahren. Der mit Kohle beheizte [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Das Wernigeröder Sonnenhaus ist mit dem AURA-Award des Landes Sachsen-Anhalt ausgezeichnet worden. Umweltminister Prof. Dr. Armin Willingmann überreichte den Nachhaltigkeitspreis während seiner Sommertour an die kommunale Gebäude- und Wohnungsbaugesellschaft Wernigerode mbH.</p>
<p>Das Wohngebäude im Pappelweg entstand zwischen 2022 und 2025 auf dem Grundstück eines früheren Mehrfamilienhauses aus den 1940er- und 1950er-Jahren. Der mit Kohle beheizte Altbau wurde durch einen energieeffizienten Neubau mit 15 Wohnungen ersetzt.</p>
<p>Das Projekt verbindet klimafreundliche Energieversorgung, bezahlbaren Wohnraum und ein Angebot für verschiedene Generationen. Nach Angaben des Umweltministeriums zeigt das Gebäude, wie sich Treibhausgasemissionen im Wohnungsbau deutlich reduzieren lassen.</p>
<p><strong>Sonnenenergie liefert Strom und Wärme</strong></p>
<p>Das Herzstück des Gebäudes ist sein Energiekonzept. Die Dachform wurde so ausgerichtet, dass eine möglichst hohe Sonneneinstrahlung erreicht wird. Photovoltaikanlagen erzeugen Strom, während Solarthermie für Wärme sorgt.</p>
<p>Von April bis Oktober kann das Gebäude vollständig mit Sonnenenergie beheizt werden. In den Wintermonaten übernimmt eine CO₂-neutrale Holzpelletheizung die Wärmeversorgung. Fünf große Pufferspeicher halten überschüssige Wärme über längere Zeit vor.</p>
<p>Eine stark gedämmte Gebäudehülle und dreifach verglaste Fenster senken den Energiebedarf zusätzlich. Nach Berechnungen der GWW spart das Sonnenhaus jährlich rund 36 Tonnen Kohlendioxid ein.</p>
<p><strong>Solarstrom für jede Wohnung</strong></p>
<p>Auf dem Dach befinden sich 16 Photovoltaikanlagen mit einer Leistung von jeweils drei Kilowatt-Peak. Für jede der 15 Wohnungen steht eine eigene Anlage zur Verfügung. Eine weitere versorgt die gemeinschaftlich genutzten Bereiche des Hauses.</p>
<p>Der erzeugte Strom wird direkt vor Ort genutzt und den Mieterinnen und Mietern kostenfrei bereitgestellt. Jede Wohnung besitzt einen eigenen Wechselrichter. Nicht verbrauchter Strom wird gesammelt und in das öffentliche Netz eingespeist.</p>
<p>Nach Angaben der GWW können die Energiekosten je nach Verbrauch langfristig um 50 bis 60 Prozent sinken. Geschäftsführer Christian Zeigermann sieht das Projekt deshalb als Beispiel dafür, dass kommunaler Wohnungsbau zugleich wirtschaftlich, klimafreundlich und innovativ sein kann. Teile des Konzepts ließen sich auch auf weitere Bauvorhaben übertragen.</p>
<p><strong>Auszeichnung für nachhaltige Projekte</strong></p>
<p>Mit dem AURA-Award zeichnet das Umweltministerium Projekte aus, die innovative Ideen für Klimaschutz und Ressourcenschonung praktisch umsetzen. Minister Willingmann betonte bei der Preisvergabe die Bedeutung solcher Vorhaben für die Energie- und Wärmewende.</p>
<p>Nachhaltiges Unternehmertum gehört zu den Schwerpunkten seiner fünftägigen Sommertour unter dem Motto Energie &amp; Innovation. Dabei besucht der Minister Unternehmen und Einrichtungen in Sachsen-Anhalt, informiert sich über umgesetzte Projekte und übergibt Förderbescheide.</p>
<p>Foto: MWU</p>
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