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	<title>Politik - HARZ NEWS</title>
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	<title>Politik - HARZ NEWS</title>
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		<title>Braunlage: Stadtrat berät über Verbesserungen beim HATIX-Gästeticket</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Patrick]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Jul 2026 11:42:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Landkreis Harz]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Braunlage]]></category>
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					<description><![CDATA[Der Stadtrat von Braunlage beschäftigt sich mit möglichen Verbesserungen rund um das HATIX-Gästeticket. Ziel ist es, den öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) insbesondere für größere Urlaubergruppen attraktiver und zuverlässiger zu gestalten. Kapazitäten stoßen an Grenzen Das HATIX-Gästeticket ermöglicht Übernachtungsgästen bereits heute die kostenfreie Nutzung zahlreicher Buslinien im Harz. Nach Einschätzung der Stadt stoßen die bestehenden Kapazitäten jedoch [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="isSelectedEnd">Der Stadtrat von Braunlage beschäftigt sich mit möglichen Verbesserungen rund um das HATIX-Gästeticket. Ziel ist es, den öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) insbesondere für größere Urlaubergruppen attraktiver und zuverlässiger zu gestalten.</p>
<h3>Kapazitäten stoßen an Grenzen</h3>
<p class="isSelectedEnd">Das HATIX-Gästeticket ermöglicht Übernachtungsgästen bereits heute die kostenfreie Nutzung zahlreicher Buslinien im Harz. Nach Einschätzung der Stadt stoßen die bestehenden Kapazitäten jedoch vor allem in Zeiten mit hohem Besucheraufkommen an ihre Grenzen.</p>
<p class="isSelectedEnd">Insbesondere größere Reisegruppen können nicht immer gemeinsam befördert werden, wenn die Busse bereits stark ausgelastet sind.</p>
<h3>Bessere Planbarkeit für Reisegruppen</h3>
<p class="isSelectedEnd">Der Stadtrat berät deshalb über Maßnahmen, mit denen die Nutzung des ÖPNV für Gäste verbessert werden kann. Im Fokus stehen eine höhere Zuverlässigkeit sowie eine bessere Planbarkeit für größere Gruppen.</p>
<p class="isSelectedEnd">Denkbar sind unter anderem eine engere Abstimmung mit den Verkehrsunternehmen und organisatorische Anpassungen, um Kapazitätsengpässe zu reduzieren.</p>
<h3>Mehr Gäste für Bus und Bahn gewinnen</h3>
<p class="isSelectedEnd">Mit einer Weiterentwicklung des HATIX-Angebots möchte die Stadt den Umstieg auf Bus und Bahn fördern und gleichzeitig den Individualverkehr entlasten.</p>
<p class="isSelectedEnd">Davon könnten sowohl Urlaubsgäste als auch Einheimische profitieren, insbesondere während der Ferienzeiten und an stark frequentierten Ausflugswochenenden.</p>
<p>Welche konkreten Maßnahmen umgesetzt werden, soll im weiteren Beratungsverlauf entschieden werden.</p>
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		<title>Nur noch Schüler und Studenten: Abschaffung von Minijobs würde Menschen in der Harzregion massiv treffen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Patrick]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 24 Jun 2026 01:25:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Landkreis Harz]]></category>
		<category><![CDATA[News des Tages]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Minijobs]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Diskussion über eine grundlegende Reform des Rentensystems gewinnt zunehmend an Fahrt. Dabei steht auch das Modell der Minijobs auf dem Prüfstand. Experten und Sozialverbände warnen jedoch davor, dass eine Abschaffung geringfügiger Beschäftigungen insbesondere strukturschwache Regionen wie den Harz empfindlich treffen könnte. In ländlichen Regionen wie dem Harz sind Minijobs (oft als Nebenjob neben dem [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="isSelectedEnd">Die Diskussion über eine grundlegende Reform des Rentensystems gewinnt zunehmend an Fahrt. Dabei steht auch das Modell der Minijobs auf dem Prüfstand.</p>
<p class="isSelectedEnd">Experten und Sozialverbände warnen jedoch davor, dass eine Abschaffung geringfügiger Beschäftigungen insbesondere strukturschwache Regionen wie den Harz empfindlich treffen könnte.</p>
<p class="isSelectedEnd">In ländlichen Regionen wie dem Harz sind Minijobs (oft als Nebenjob neben dem Hauptberuf ausgeübt) sehr verbreitet. Rund 72 Prozent der Minijobber sind Frauen. Geht es nach den Vorschlägen der Rentenkommission, sollen zukünftig nur noch Schüler und Studenten in Minijobs arbeiten dürfen.</p>
<h3>Minijobs als wichtige Stütze des Arbeitsmarktes</h3>
<p class="isSelectedEnd">In vielen Städten und Gemeinden der Harzregion stellen Minijobs einen wichtigen Bestandteil des Arbeitsmarktes dar. Vor allem Rentner, Alleinerziehende, Studierende und Menschen mit eingeschränkten Beschäftigungsmöglichkeiten nutzen die geringfügigen Tätigkeiten, um ihr Einkommen aufzubessern.</p>
<p class="isSelectedEnd">Branchen wie Gastronomie, Tourismus, Einzelhandel und Dienstleistungen sind in erheblichem Maße auf diese Beschäftigungsform angewiesen.</p>
<p class="isSelectedEnd">Befürworter einer Abschaffung argumentieren, dass Minijobs häufig zu niedrigen Rentenansprüchen führen und reguläre sozialversicherungspflichtige Beschäftigung verdrängen könnten.</p>
<p class="isSelectedEnd">Eine stärkere Einbindung aller Beschäftigten in die gesetzliche Rentenversicherung soll langfristig die Altersvorsorge verbessern.</p>
<h3>Kritik aus der Harzregion über geplantes Minijob-Aus</h3>
<p class="isSelectedEnd">Vertreter aus der Harzregion sehen die Entwicklung jedoch kritisch. Gerade in ländlichen Gebieten seien flexible Arbeitsmodelle oftmals die einzige Möglichkeit, am Arbeitsmarkt teilzunehmen.</p>
<p class="isSelectedEnd">Viele kleinere Betriebe könnten zusätzliche Personalkosten nur schwer tragen, falls Minijobs vollständig in reguläre Beschäftigungsverhältnisse umgewandelt würden.</p>
<h3>Sorgen der Beschäftigten über Verlust von zusätzlichem Einkommen</h3>
<p class="isSelectedEnd">Auch Betroffene äußern Sorgen. Zahlreiche Beschäftigte fürchten, dass sie ihre Nebentätigkeiten aufgeben müssten, wenn bürokratische Hürden oder höhere Abgaben die Beschäftigung unattraktiv machen. Besonders ältere Menschen mit niedrigen Renten seien auf zusätzliche Einnahmen angewiesen.</p>
<p class="isSelectedEnd">Wirtschaftsexperten fordern deshalb differenzierte Lösungen. Statt einer vollständigen Abschaffung könnten Reformen darauf abzielen, die Rentenansprüche von Minijobbern zu stärken und gleichzeitig die Flexibilität des Arbeitsmodells zu erhalten.</p>
<h3>Ungewisse Zukunft des Minijob-Systems</h3>
<p>Ob und in welcher Form die Bundesregierung Änderungen am Minijob-System beschließt, bleibt offen. Für viele Menschen in der Harzregion steht jedoch fest: Eine ersatzlose Abschaffung könnte weitreichende soziale und wirtschaftliche Folgen für die Region haben.</p>
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		<title>Halberstadt zieht beim Sommerempfang Bilanz</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 23 Jun 2026 19:41:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Landkreis Harz]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Halberstadt]]></category>
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					<description><![CDATA[Der Petershof war am Donnerstag Schauplatz des traditionellen Sommerempfangs der Stadt Halberstadt. Gäste aus Wirtschaft, Politik, Kultur und Gesellschaft kamen im ehemaligen Bischofssitz zusammen, um sich auszutauschen und Kontakte zu pflegen. Unter ihnen war auch Staatssekretär Klaus Zimmermann (CDU) aus dem Ministerium für Inneres und Sport des Landes Sachsen-Anhalt. Stadtentwicklung und Bürgerengagement im Fokus Oberbürgermeister [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="qMYqUG_convSearchResultHighlightRoot">
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<p data-start="195" data-end="567">Der Petershof war am Donnerstag Schauplatz des traditionellen Sommerempfangs der Stadt Halberstadt. Gäste aus Wirtschaft, Politik, Kultur und Gesellschaft kamen im ehemaligen Bischofssitz zusammen, um sich auszutauschen und Kontakte zu pflegen. Unter ihnen war auch Staatssekretär Klaus Zimmermann (CDU) aus dem Ministerium für Inneres und Sport des Landes Sachsen-Anhalt.</p>
<p data-start="569" data-end="619"><strong data-start="569" data-end="619">Stadtentwicklung und Bürgerengagement im Fokus</strong></p>
<p data-start="621" data-end="1012">Oberbürgermeister Daniel Szarata blickte in seiner Eröffnungsrede auf die Entwicklung Halberstadts und seiner Ortsteile. Dabei hob er unter anderem die Eröffnung des Breiten Weges, die Sanierung der Spiegelschule, den Bau neuer Radwege, den geplanten Neubau eines Jugendklubs und das Bürgerhaus in Ströbeck hervor. Grundlage für solche Vorhaben sei ein handlungsfähiger städtischer Haushalt.</p>
<p data-start="1014" data-end="1258">Zugleich würdigte Szarata das Engagement von Bürgerinnen, Bürgern und Unternehmen. Als Beispiele nannte er die Sanierung des Brunnens am Schützenpark unter Federführung der Lions sowie Projekte wie den behindertengerechten Umbau des Heineanums.</p>
<p data-start="1260" data-end="1590">Stadtratspräsident Dr. Volker Bürger ging auf das Abschneiden Halberstadts beim Gemeinde-Check des Forschungsinstituts der Deutschen Wirtschaft ein. Die Stadt erreichte dabei Platz 201 von 10.817 bewerteten Gemeinden. Bürger betonte, die Bewertung beruhe auf Faktoren der Daseinsvorsorge und sei ein Blick von außen auf die Stadt.</p>
<p data-start="1592" data-end="1640"><strong data-start="1592" data-end="1640">Breiter Weg und Ausblick auf Veranstaltungen</strong></p>
<p data-start="1642" data-end="1898">Prof. Dr. Rainer Gerloff, Geschäftsführer der Halberstadtwerke, stellte die Sanierung des Breiten Weges in den Mittelpunkt seiner Rede. Das Projekt habe die beteiligten Unternehmen vor große Herausforderungen gestellt, der Aufwand habe sich jedoch gelohnt.</p>
<p data-start="1900" data-end="2136">Im weiteren Verlauf wurde auch auf das Stabhochsprung-Event hingewiesen, das am 31. Juli auf dem Halberstädter Domplatz stattfinden soll. Zudem erhielten die jungen Fußballer von Germania Halberstadt Glückwünsche zu ihren Titelerfolgen.</p>
<p data-start="2138" data-end="2503">Der Sommerempfang ging anschließend mit Gesprächen, Musik und mexikanischem Essen in den geselligen Teil über. Passend zu einem der Gastgeberländer der Fußball-Weltmeisterschaft war die Veranstaltung mexikanisch ausgerichtet. Die Stadt dankte den Halberstadtwerken, René Mittag und seinem Team vom Da Capo sowie allen Beteiligten für Unterstützung und Organisation.</p>
<p data-start="2505" data-end="2525">Foto: Holger Wegener</p>
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		<title>Bund der Steuerzahler kritisiert: Milliarden für Klimaschutz in Niedersachsen — ohne Prüfung der Wirksamkeit</title>
		<link>https://harz.news/bund-der-steuerzahler-kritisiert-milliarden-fuer-klimaschutz-in-niedersachsen-ohne-pruefung-der-wirksamkeit/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Patrick]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 23 Jun 2026 09:47:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Landkreis Harz]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Überregional]]></category>
		<category><![CDATA[Niedersachsen]]></category>
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					<description><![CDATA[Das Land Niedersachsen investierte in den vergangenen fünf Jahren rund 1,8 Mrd. Euro in Klimaschutzmaßnahmen, ohne anschließend die Wirksamkeit dieser Maßnahmen ausreichend zu überprüfen. Viel Geld floss dabei offenbar in Beratungsangebote und Förderprogramme, bei denen messbare Zielvorgaben zur Minderung von Treibhausgasen gleich gänzlich fehlten. So geht es aus dem vorgestellten Jahresbericht des Niedersächsischen Landesrechnungshofs hervor. [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Das Land Niedersachsen investierte in den vergangenen fünf Jahren rund 1,8 Mrd. Euro in Klimaschutzmaßnahmen, ohne anschließend die Wirksamkeit dieser Maßnahmen ausreichend zu überprüfen.</p>
<p>Viel Geld floss dabei offenbar in Beratungsangebote und Förderprogramme, bei denen messbare Zielvorgaben zur Minderung von Treibhausgasen gleich gänzlich fehlten. So geht es aus dem vorgestellten Jahresbericht des Niedersächsischen Landesrechnungshofs hervor.</p>
<h3><b>Scheckbuch-Klimaschutz wird als Erfolgsmeldung verkauft&nbsp;</b></h3>
<p>Zu den Feststellungen des Landesrechnungshofs äußert Jan Vermöhlen, Vorstand im Bund der Steuerzahler Niedersachsen und Bremen, deutliche Kritik:</p>
<p>„Der Erfolg einer Klimaschutzmaßnahme muss sich ganz konkret in einem Preis pro eigesparter Tonne CO<sub>2&nbsp;</sub>ausdrücken lassen. Nur so können knappe Haushaltsmittel sinnvoll priorisiert werden. Bisher scheinen leider allzu häufig die Anzahl überreichter Förderschecks sowie veröffentlichter Pressemitteilungen und Social-Media-Posts als Erfolgsmaßstab zu dienen.“</p>
<p><b>&nbsp;</b>Das Handlungsfeld, in dem das Land selbst einen großen Beitrag zum Klimaschutz leisten könnte, sind auch für Vermöhlen die rund 2.700 landeseigenen Gebäude, die für fast 90 Prozent der Gesamtemissionen in der Landesverwaltung verantwortlich sind.</p>
<h3>Steuerzahlerbund: Land Niedersachsen hat keinen Überblick über das eigene Vermögen</h3>
<p>Durch die Aufgabe nicht mehr zwingend benötigter Standorte, die Reduzierung genutzter Flächen und die konsequente Sanierung der baufälligsten Gebäude (inkl. energetischer Sanierung) ließen sich Emissionen senken und langfristig sogar Energie- und Betriebskosten einsparen.</p>
<p>Für zielgerichtete Investitionen in die eigenen Liegenschaften fehle dem Land allerdings ein belastbarer Überblick über Bestand und Werteverzehr des eigenen Vermögens. Hierauf weise der Landesrechnungshof in seinem aktuellen Jahresbericht einmal mehr berechtigterweise hin. Nur eine Vermögensrechnung nach kaufmännischen Grundsätzen könne hier für Verbesserung sorgen, findet Vermöhlen.</p>
<h3><b>Ineffiziente Klimaschutzmaßnahmen auch in Kommunen an der Tagesordnung</b></h3>
<p>Die niedersächsischen Kommunen würden dank der Doppik zwar größtenteils über einen geeigneten Vermögensüberblick verfügen. Ihnen fehlten dagegen oft schlicht die finanziellen Mittel, um kapitalintensive Sanierungsarbeiten entschieden anzugehen.</p>
<p>Um dennoch Tätigkeit in Sachen Klimaschutz zu signalisieren, ließe sich die Kommunalpolitik daher leider häufig zu kleinteiligen, öffentlichkeitswirksamen Förderprogrammen hinreißen – etwa der Förderung beim Kauf von Lastenrädern, Balkonsolaranlagen oder Haushaltsgeräten.</p>
<p>Dass diese Förderungen aufgrund von Mitnahmeeffekten oft gar keinen eigenständigen Beitrag zum Klimaschutz leisten und einen unverhältnismäßig hohen Verwaltungsaufwand verursachen, werde dabei regelmäßig außer Acht gelassen, so Vermöhlen. Erfolgsmessungen fänden auch auf kommunaler Ebene nur sehr selten statt.</p>
<p>Als erfolgreich gelte ein Klimaschutz-Förderprogramm häufig schon dann, wenn die Fördergelder vollständig abgerufen werden. Mit dieser Haltung werde man weder dem Klimaschutz noch dem Steuerzahler gerecht, beklagt Vermöhlen.</p>
<p>&nbsp;</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Denkmal zur Friedlichen Revolution soll in Quedlinburg erlebbar werden</title>
		<link>https://harz.news/denkmal-zur-friedlichen-revolution-soll-in-quedlinburg-erlebbar-werden/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 20 Jun 2026 12:01:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Landkreis Harz]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Quedlinburg]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Welterbestadt Quedlinburg hat den Auftrag für ein Vermittlungskonzept zum Denkmal Brunnen Friedliche Revolution 1989–1990 Deutsche Einheit vergeben. Den Zuschlag erhielt die Zeitreise-Manufaktur von Benjamin Kant aus Magdeburg. Das Konzept soll die Geschichte der Friedlichen Revolution in Quedlinburg sowie die künstlerischen und historischen Hintergründe des Denkmals verständlich vermitteln. Das Konzept richtet sich an unterschiedliche Zielgruppen. [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p data-start="224" data-end="660">Die Welterbestadt Quedlinburg hat den Auftrag für ein Vermittlungskonzept zum Denkmal Brunnen Friedliche Revolution 1989–1990 Deutsche Einheit vergeben. Den Zuschlag erhielt die Zeitreise-Manufaktur von Benjamin Kant aus Magdeburg. Das Konzept soll die Geschichte der Friedlichen Revolution in Quedlinburg sowie die künstlerischen und historischen Hintergründe des Denkmals verständlich vermitteln.</p>
<p data-start="662" data-end="1081">Das Konzept richtet sich an unterschiedliche Zielgruppen. Geplant sind Angebote für Schulklassen, Bürgerinnen und Bürger sowie Gäste der Welterbestadt. Dabei sollen pädagogische und touristische Ansätze verbunden werden. Vorgesehen sind unter anderem interaktive Elemente, digitale Inhalte und thematische Rundgänge, die den Erinnerungsort mit weiteren Schauplätzen der Friedlichen Revolution in Quedlinburg verknüpfen.</p>
<p data-start="1083" data-end="1132"><strong data-start="1083" data-end="1132">Bildungsarbeit für verschiedene Altersgruppen</strong></p>
<p data-start="1134" data-end="1504">Die Zeitreise-Manufaktur verfügt nach Angaben der Stadt über Erfahrung in historischer Bildungsarbeit, Ausstellungskonzeption und digitalen Vermittlungsangeboten. Die Jury überzeugte vor allem die Verbindung aus geschichtswissenschaftlicher Kompetenz, pädagogischer Erfahrung und praxisnaher Umsetzung. Besonders Schülerinnen und Schüler sollen aktiv eingebunden werden.</p>
<p data-start="1506" data-end="1781">Oberbürgermeister Frank Ruch betonte bei der Vertragsunterzeichnung die Bedeutung des Projekts für die Erinnerungskultur. Das Denkmal sei nicht nur ein Kunstwerk, sondern auch ein Anlass, sich mit Demokratie, Freiheit und gesellschaftlicher Verantwortung auseinanderzusetzen.</p>
<p data-start="1783" data-end="1839"><strong data-start="1783" data-end="1839">Spenden für Bürgerprojekt noch bis Ende Juni möglich</strong></p>
<p data-start="1841" data-end="2149">Das Denkmal ist zugleich ein Bürgerprojekt, das seit Jahren durch Engagement und Spendenbereitschaft getragen wird. Bislang sind rund 348.000 Euro an Spenden eingegangen. Unterstützungen sind noch bis zum 30. Juni 2026 möglich. Wer mindestens 1.000 Euro spendet, wird auf Edelstahlplatten am Denkmal genannt.</p>
<p data-start="2151" data-end="2434">Erste Bausteine des Vermittlungskonzeptes sollen bereits in den kommenden Wochen vorgestellt werden. Ziel ist es, erste Angebote möglichst zeitnah nach der Fertigstellung des Denkmals nutzbar zu machen. Die Einweihung auf dem Carl-Ritter-Platz ist für den 9. Oktober 2026 vorgesehen.</p>
<p data-start="2436" data-end="2467">Foto: Welterbestadt Quedlinburg</p>
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		<item>
		<title>Voßbrücke in Quedlinburg erhält neuen Korrosionsschutz</title>
		<link>https://harz.news/vossbruecke-in-quedlinburg-erhaelt-neuen-korrosionsschutz/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Jun 2026 13:26:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Landkreis Harz]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Quedlinburg]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Sanierungsarbeiten an der Voßbrücke in Quedlinburg schreiten voran. Sowohl das Geländer der Brücke als auch das Vorfeldgeländer erhalten einen neuen Korrosionsschutz. Die Vollsperrung bleibt voraussichtlich bis Mitte Juli bestehen. Das Vorfeldgeländer wurde bereits in der Werkhalle der Malermeister Pielemeier GmbH und Co. KG sandgestrahlt. Im weiteren Verlauf werden mehrere Schutzschichten gegen Rost aufgetragen. Zwischen [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="qMYqUG_convSearchResultHighlightRoot">
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<p data-start="152" data-end="387">Die Sanierungsarbeiten an der Voßbrücke in Quedlinburg schreiten voran. Sowohl das Geländer der Brücke als auch das Vorfeldgeländer erhalten einen neuen Korrosionsschutz. Die Vollsperrung bleibt voraussichtlich bis Mitte Juli bestehen.</p>
<p data-start="389" data-end="651">Das Vorfeldgeländer wurde bereits in der Werkhalle der Malermeister Pielemeier GmbH und Co. KG sandgestrahlt. Im weiteren Verlauf werden mehrere Schutzschichten gegen Rost aufgetragen. Zwischen den einzelnen Arbeitsschritten sind jeweils Trockenphasen notwendig.</p>
<p data-start="653" data-end="691"><strong data-start="653" data-end="691">Arbeiten direkt am Brückengeländer</strong></p>
<p data-start="693" data-end="954">Das Geländer der Brücke selbst wird vor Ort behandelt. Die beauftragte Firma setzt dabei einen Rostumwandler ein. Dieser wandelt poröses Eisenoxid in eine stabile Verbindung um. Dadurch soll verhindert werden, dass Wasser an den darunterliegenden Stahl gelangt.</p>
<p data-start="956" data-end="1281">Die Unterhaltungsmaßnahme beschränkt sich ausschließlich auf das Geländer. Das Fachwerk der Brücke wird nicht bearbeitet. Auch vorhandene Graffiti am Fachwerk können nach Angaben der Stadt nicht einfach überstrichen werden. Dafür müsste die Fläche zunächst angeschliffen werden, was eine Einhausung erforderlich machen würde.</p>
<p data-start="1283" data-end="1322"><strong data-start="1283" data-end="1322">Vollsperrung aus Sicherheitsgründen</strong></p>
<p data-start="1324" data-end="1658">Eine solche Einhausung hätte nach Einschätzung der Stadt eine deutlich längere Vollsperrung zur Folge. Die derzeitige Sperrung bis etwa Mitte Juli ist notwendig, weil Fußgängerinnen und Fußgänger die Brücke während der Arbeiten nicht gefahrlos passieren können. Zudem würden die Arbeiten durch eine teilweise Nutzung weiter verzögert.</p>
<p data-start="1660" data-end="1861">Die Voßbrücke wurde im Jahr 1902 errichtet. Im Jahr 2000 wurde das Denkmal komplett entfernt und überarbeitet. Die Kabeltrasse unterhalb der Brücke wurde 2021 durch die Versorgungsunternehmen erneuert.</p>
<p data-start="1863" data-end="1895">Fotos: Welterbestadt Quedlinburg</p>
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		<title>Lesung in Halberstadt blickt auf Leben und Alltag in der DDR</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Jun 2026 13:11:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Landkreis Harz]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Halberstadt]]></category>
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					<description><![CDATA[Der Autor, Slam Poet und Moderator Aron Boks stellt am Donnerstag, 25. Juni 2026, im Gleimhaus Halberstadt sein jüngstes Buch Starkstromzeit. Vom Leben in einem Staat, den es nicht mehr gibt vor. Die Lesung beginnt um 19.30 Uhr, der Eintritt ist frei. In dem Buch folgt Boks den Spuren seiner Großeltern. Mit ihrer kleinen Firma [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p data-start="158" data-end="409">Der Autor, Slam Poet und Moderator Aron Boks stellt am Donnerstag, 25. Juni 2026, im Gleimhaus Halberstadt sein jüngstes Buch Starkstromzeit. Vom Leben in einem Staat, den es nicht mehr gibt vor. Die Lesung beginnt um 19.30 Uhr, der Eintritt ist frei.</p>
<p data-start="411" data-end="775">In dem Buch folgt Boks den Spuren seiner Großeltern. Mit ihrer kleinen Firma Bültemann Leuchtenbau &amp; Dekorationsglas prägten sie auf eigene Weise Lichtgeschichte in der DDR. Für den 1997 in Wernigerode geborenen Autor ist die Beschäftigung mit dieser Familiengeschichte zugleich ein Zugang zur deutsch-deutschen Vergangenheit und ihrer Bedeutung für die Gegenwart.</p>
<p data-start="777" data-end="823"><strong data-start="777" data-end="823">Autor mit Blick auf ostdeutsche Geschichte</strong></p>
<p data-start="825" data-end="1065">Aron Boks lebt in Berlin-Charlottenburg und arbeitet als Autor, Slam Poet und Moderator. 2019 erhielt er den Klopstock-Förderpreis für Neue Literatur. Seit 2021 schreibt er unter anderem für die taz und die Kolumne Stimme meiner Generation.</p>
<p data-start="1067" data-end="1382">Bereits 2023 erschien sein Buch Nackt in die DDR. Darin setzte er sich mit den Lebensspuren seines Urgroßonkels Willi Sitte auseinander, der als Künstler und Funktionär bekannt wurde. Boks selbst hat die DDR nicht erlebt, beschäftigt sich aber in seiner Arbeit intensiv mit ihrer Geschichte und ihren Nachwirkungen.</p>
<p data-start="1384" data-end="1422"><strong data-start="1384" data-end="1422">Auftakt für Projekt in Halberstadt</strong></p>
<p data-start="1424" data-end="1722">Die Lesung bildet zugleich den Auftakt für ein gemeinsames Projekt in Halberstadt. Boks realisiert im Sommer zusammen mit dem Rauhen Haus und dem Gleimhaus ein Vorhaben des Friedrich-Bödecker-Kreises Sachsen-Anhalt. Es trägt den Titel Das ist unser Haus! und gehört zum Programm Kultur macht stark.</p>
<p data-start="1724" data-end="1935">Neben seiner schriftstellerischen Arbeit moderiert Boks Literatur- und Gesprächsveranstaltungen, in denen Nachwendekinder aus Ost- und Westdeutschland über Geschichte, Herkunft und Gegenwart ins Gespräch kommen.</p>
<p data-start="1937" data-end="1958">Foto: Andreas Schmidt</p>
<p data-start="2044" data-end="2135" data-is-last-node data-is-only-node>Quelle: Pressemitteilung des Gleimhauses Halberstadt.</p>
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		<title>Gesprächsforum in Quedlinburg diskutiert Wehrpflicht und Frieden</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 16 Jun 2026 12:39:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Landkreis Harz]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Quedlinburg]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Partnerschaft für Demokratie Quedlinburg lädt am Freitag, 19. Juni 2026, zu einem Gesprächsforum in das Kulturzentrum Reichenstraße ein. Von 15 bis 18 Uhr steht dort die Frage im Mittelpunkt, wie Deutschland zwischen sicherheitspolitischen Anforderungen und friedenspolitischer Verantwortung steht. Unter dem Titel Kriegstüchtig oder friedensfähig – Die deutsche Zwickmühle richtet sich die Veranstaltung an Jugendliche, [&#8230;]]]></description>
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<p data-start="231" data-end="571">Die Partnerschaft für Demokratie Quedlinburg lädt am Freitag, 19. Juni 2026, zu einem Gesprächsforum in das Kulturzentrum Reichenstraße ein. Von 15 bis 18 Uhr steht dort die Frage im Mittelpunkt, wie Deutschland zwischen sicherheitspolitischen Anforderungen und friedenspolitischer Verantwortung steht.</p>
<p data-start="573" data-end="806">Unter dem Titel Kriegstüchtig oder friedensfähig – Die deutsche Zwickmühle richtet sich die Veranstaltung an Jugendliche, Erwachsene sowie lokale Akteure aus Politik, Bildung und Sozialarbeit. Anlass ist der bundesweite Veteranentag.</p>
<p data-start="808" data-end="844"><strong data-start="808" data-end="844">Austausch in moderierten Gruppen</strong></p>
<p data-start="846" data-end="1155">Das Forum soll Raum für Meinungen, Perspektivwechsel und gemeinsame Reflexion bieten. Im Mittelpunkt stehen gesellschaftliche Grundwerte wie Sicherheit, Freiheit und ethische Verantwortung. Die Frage nach der Wehrpflicht wird dabei als Thema aufgegriffen, das viele politische und persönliche Aspekte berührt.</p>
<p data-start="1157" data-end="1495">Gearbeitet wird mit der Betzavta-Methode, einem Ansatz aus der politischen Bildung. Die Teilnehmenden sollen in moderierten Kleingruppen miteinander ins Gespräch kommen und eigene sowie fremde Standpunkte bewusster wahrnehmen. Ziel ist es, demokratische Diskursfähigkeit zu stärken und friedliche Strategien der Konfliktlösung zu fördern.</p>
<p data-start="1497" data-end="1524"><strong data-start="1497" data-end="1524">Veteranentag als Anlass</strong></p>
<p data-start="1526" data-end="1843">Der nationale Veteranentag am 15. Juni ist ein Gedenk- und Anerkennungstag. Er wird seit 2025 von der Bundesregierung ausgerichtet und soll die Leistungen ehemaliger und aktiver Bundeswehrsoldatinnen und ‑soldaten würdigen. Zugleich soll das Verhältnis zwischen Soldatinnen, Soldaten und Gesellschaft gestärkt werden.</p>
<p data-start="1845" data-end="1940">Die Veranstalter hoffen außerdem, engagierte Menschen aus Quedlinburg miteinander zu vernetzen.</p>
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		<title>Niedersachsen. Das ist groß: Bürger erkennen sich in 10-Millionen-Imagekampagne nicht wieder</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Patrick]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Jun 2026 08:17:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Landkreis Harz]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Überregional]]></category>
		<category><![CDATA[Niedersachsen]]></category>
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					<description><![CDATA[10 Millionen Euro Steuergeld: Teure Werbekampagne mit großen Ambitionen Mit dem Slogan „Niedersachsen, das ist groß“ will die Landesregierung das Bundesland modern, vielfältig und zukunftsorientiert präsentieren. Doch die millionenschwere Imagekampagne stößt zunehmend auf Kritik. Viele Bürgerinnen und Bürger beklagen, dass sie sich in den Werbebotschaften nicht wiederfinden. Opposition und Verbände stellen zudem die Frage, ob [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>10 Millionen Euro Steuergeld: Teure Werbekampagne mit großen Ambitionen</h3>
<p class="isSelectedEnd">Mit dem Slogan „Niedersachsen, das ist groß“ will die Landesregierung das Bundesland modern, vielfältig und zukunftsorientiert präsentieren. Doch die millionenschwere Imagekampagne stößt zunehmend auf Kritik.</p>
<p class="isSelectedEnd">Viele Bürgerinnen und Bürger beklagen, dass sie sich in den Werbebotschaften nicht wiederfinden. Opposition und Verbände stellen zudem die Frage, ob die veranschlagten Kosten von rund zehn Millionen Euro gerechtfertigt sind.</p>
<p class="isSelectedEnd">In einer NDR-Onlineumfrage bewerteten rund 63 % der Teilnehmer den Slogan negativ. In einer Umfrage der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung hielten sogar knapp 80 % ihn für wenig kreativ.</p>
<h3>Niedersachsen als Zukunftsstandort</h3>
<p class="isSelectedEnd">Die Kampagne setzt auf großformatige Plakate, Social-Media-Inhalte und Werbespots, die Niedersachsen als innovativen Wirtschaftsstandort, attraktives Reiseziel und lebenswerten Wohnort darstellen.</p>
<p class="isSelectedEnd">Gezeigt werden moderne Arbeitswelten, Hightech-Unternehmen, Küstenlandschaften und junge Familien. Nach Angaben der Staatskanzlei soll damit das Image des Landes gestärkt und Fachkräfte sowie Investoren angelockt werden.</p>
<h3>Probleme werden ausgeklammert: Bürger vermissen die Realität</h3>
<p class="isSelectedEnd">Doch gerade die Darstellung sorgt vielerorts für Unmut. In sozialen Netzwerken äußern zahlreiche Bürger, dass wichtige Lebensrealitäten ausgeblendet würden. Themen wie marode Infrastruktur, Lehrermangel, lange Wartezeiten bei Behörden oder die angespannte Lage vieler Kommunen kämen in der Kampagne nicht vor.</p>
<p class="isSelectedEnd">„Ich erkenne mein Niedersachsen darin nicht wieder“, schreibt eine Nutzerin auf einer Online-Plattform. Ähnliche Stimmen kommen aus ländlichen Regionen, die sich in der Hochglanzwerbung kaum repräsentiert fühlen. Kritiker bemängeln, die Kampagne zeichne ein idealisiertes Bild des Bundeslandes und lasse bestehende Probleme bewusst außen vor.</p>
<h3>Opposition kritisiert den Mitteleinsatz</h3>
<p class="isSelectedEnd">Auch politisch wächst der Druck. Vertreter der Opposition werfen der Landesregierung vor, öffentliche Mittel für Imagepflege statt für konkrete Verbesserungen einzusetzen. Angesichts knapper Haushalte seien zehn Millionen Euro schwer vermittelbar.</p>
<p class="isSelectedEnd">Befürworter halten dagegen, dass erfolgreiche Standortwerbung langfristig Investitionen und Steuereinnahmen fördern könne.</p>
<h3>Landesregierung verteidigt die Strategie — Debatte über Authentizität</h3>
<p class="isSelectedEnd">Die Staatskanzlei weist die Kritik zurück. Ziel sei es nicht, politische Herausforderungen abzubilden, sondern die Stärken Niedersachsens sichtbar zu machen.</p>
<p class="isSelectedEnd">Das Bundesland verfüge über eine starke Wirtschaft, führende Forschungseinrichtungen und eine hohe Lebensqualität. Genau diese Vorzüge wolle man national und international stärker kommunizieren.</p>
<p>Ob die Kampagne ihr Ziel erreicht, bleibt abzuwarten. Fest steht jedoch: Die Debatte um „Niedersachsen, das ist groß“ hat eine grundsätzliche Frage neu entfacht – wie authentisch staatliche Imagewerbung sein muss, damit sich die Menschen, für die sie gemacht wird, tatsächlich darin wiederfinden.</p>
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		<title>Datenschutz für Vereine im Fokus der CDU-Fachveranstaltung</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 Jun 2026 13:29:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Landkreis Harz]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Silstedt]]></category>
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					<description><![CDATA[Rund 30 Vereinsvertreterinnen und Vereinsvertreter haben in Silstedt mit der CDU-Landtagsfraktion über Datenschutz im Ehrenamt diskutiert. Im Mittelpunkt der Fachveranstaltung im Hotel Blocksberg standen praktische Fragen zum Umgang mit Datenschutz und Datensicherheit in Vereinen. An der Veranstaltung nahmen der CDU-Landtagsabgeordnete Detlef Gürth, die Landesbeauftragte für den Datenschutz, Maria Christina Rost, sowie Referatsleiterin Carola Wanser teil. [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p data-start="174" data-end="493">Rund 30 Vereinsvertreterinnen und Vereinsvertreter haben in Silstedt mit der CDU-Landtagsfraktion über Datenschutz im Ehrenamt diskutiert. Im Mittelpunkt der Fachveranstaltung im Hotel Blocksberg standen praktische Fragen zum Umgang mit Datenschutz und Datensicherheit in Vereinen.</p>
<p data-start="495" data-end="832">An der Veranstaltung nahmen der CDU-Landtagsabgeordnete Detlef Gürth, die Landesbeauftragte für den Datenschutz, Maria Christina Rost, sowie Referatsleiterin Carola Wanser teil. Thema waren unter anderem praktische Hilfen wie Checklisten, ein IT-Notfallplan und das Beratungsangebot der Geschäftsstelle der Landesdatenschutzbeauftragten.</p>
<p data-start="834" data-end="1133">Gürth betonte, Datenschutz müsse die Menschen schützen, dürfe Vereine aber nicht ausbremsen. Notwendig seien klare und praktikable Regeln, die sich an der Lebensrealität der Vereine orientierten. Die CDU-Fraktion wolle die Impulse aus dem Austausch in ihre parlamentarische Arbeit einfließen lassen.</p>
<p data-start="1135" data-end="1373">Die Fachveranstaltung trug den Titel Datenschutz Vereine – Digitaler Wandel im Ehrenamt. Sie sollte den direkten Austausch zwischen Datenschutzaufsicht und Vereinsvertretern stärken und Lösungen für die praktische Vereinsarbeit aufzeigen.</p>
<p data-start="1375" data-end="1423">Foto: CDU-Fraktion im Landtag von Sachsen-Anhalt</p>
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