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Bro­schü­re bün­delt Stim­men von Frau­en aus dem Land­kreis Gos­lar

Die Wün­sche, Ideen und Anre­gun­gen von Frau­en aus dem Land­kreis Gos­lar sind jetzt in einer neu­en Bro­schü­re zusam­men­ge­fasst wor­den. Die Ver­öf­fent­li­chung mit dem Titel Stim­men für Gleich­be­rech­ti­gung und Viel­falt bün­delt die Ergeb­nis­se der Akti­on #Lila­Fens­ter, die rund um den Welt­frau­en­tag 2024 ins Leben geru­fen wur­de.

Initi­iert wur­de die Akti­on von der Frau­en-Arbeits­ge­mein­schaft im Land­kreis Gos­lar (FRAG) gemein­sam mit den Gleich­stel­lungs­be­auf­trag­ten des Land­krei­ses Gos­lar, der Stadt Gos­lar, der Berg- und Uni­ver­si­täts­stadt Claus­thal-Zel­ler­feld sowie der TU Claus­thal in Koope­ra­ti­on mit dem land­kreis­wei­ten Bünd­nis 8. März. Ziel war es, Frau­en eine öffent­li­che Platt­form zu geben, um ihre Anlie­gen sicht­bar zu machen und Impul­se für die Ent­wick­lung der Regi­on zu set­zen.

406 Wün­sche aus der Regi­on gesam­melt

Vom 6. bis 16. März 2024 konn­ten Frau­en in Gos­lar, Bad Harz­burg, Claus­thal-Zel­ler­feld und See­sen ihre Wün­sche und Ideen äußern. Geschäf­te und Insti­tu­tio­nen stell­ten dafür ihre Fens­ter zur Ver­fü­gung, zusätz­lich bestand die Mög­lich­keit zur Online-Betei­li­gung.

Im Mit­tel­punkt stan­den drei Fra­gen: Wie soll­te ein idea­ler Land­kreis für Frau­en aus­se­hen? Wel­che Ange­bo­te wer­den gewünscht? Und wie möch­ten Frau­en ihre Frei­zeit gestal­ten?

Ins­ge­samt wur­den 406 Ein­zel­wün­sche ein­ge­reicht. Mehr als 20 Unter­neh­men und Insti­tu­tio­nen betei­lig­ten sich an der Akti­on. Die meis­ten Bei­trä­ge kamen aus Gos­lar und Claus­thal-Zel­ler­feld, 73 Rück­mel­dun­gen wur­den online ein­ge­reicht.

Beson­ders häu­fig wur­den The­men wie Soli­da­ri­tät und Gleich­be­rech­ti­gung, fami­li­en­freund­li­che Frei­zeit­an­ge­bo­te sowie Stadt­pla­nung und Bau­en genannt.

Ergeb­nis­se in 14 The­men­fel­dern gebün­delt

Alle Rück­mel­dun­gen wur­den in ins­ge­samt 14 The­men­fel­der ein­ge­ord­net, dar­un­ter Sicher­heit, Mobi­li­tät, Ver­ein­bar­keit von Beruf und Fami­lie, Viel­falt und Kli­ma­schutz. Über fast zwei Jah­re hin­weg wur­den die Bei­trä­ge ehren­amt­lich aus­ge­wer­tet und in der nun ver­öf­fent­lich­ten Bro­schü­re doku­men­tiert. Ver­ant­wort­lich für die Erstel­lung war Stef­fi Volk­mer-Schi­mans­kü.

Ziel der Ver­öf­fent­li­chung ist es, Gleich­stel­lung als wich­ti­gen Fak­tor für die Ent­wick­lung der Regi­on sicht­bar zu machen. Gesell­schaft­li­che Her­aus­for­de­run­gen wie Kli­ma­kri­se, Ener­gie­ar­mut, Pfle­ge­eng­päs­se oder der demo­gra­fi­sche Wan­del betref­fen Frau­en häu­fig beson­ders stark. Gleich­zei­tig sind vie­le Frau­en wei­ter­hin mit sozio­öko­no­mi­schen Ungleich­hei­ten, tra­di­tio­nel­len Rol­len­bil­dern und unbe­zahl­ter Sor­ge­ar­beit kon­fron­tiert.

Impul­se für Poli­tik und Gesell­schaft

Die Initia­to­rin­nen hof­fen, dass die Ergeb­nis­se der Akti­on künf­tig als Grund­la­ge für poli­ti­sche Ent­schei­dun­gen und gesell­schaft­li­che Dis­kus­sio­nen die­nen. Sie sol­len Poli­tik, Wirt­schaft und Bevöl­ke­rung dazu anre­gen, Gleich­stel­lungs­fra­gen stär­ker in Pla­nun­gen und Ent­schei­dungs­pro­zes­se ein­zu­be­zie­hen.

Kath­rin Falk­ner, Gleich­stel­lungs­be­auf­trag­te des Land­krei­ses Gos­lar, betont die Bedeu­tung des The­mas für die Zukunft der Regi­on. Gute Lebens- und Arbeits­be­din­gun­gen für Frau­en sei­en ein ent­schei­den­der Stand­ort­fak­tor: Sie sichern Fach­kräf­te, för­dern wirt­schaft­li­che Ent­wick­lung und stär­ken die Regi­on ins­ge­samt.

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