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Brand­schutz auf dem Qued­lin­bur­ger Stifts­berg fast abge­schlos­sen

Der Brand­schutz auf dem Qued­lin­bur­ger Stifts­berg steht kurz vor dem Abschluss. Am Diens­tag, 30. Juni 2026, wur­de als eines der letz­ten Ele­men­te ein Not­strom­ag­gre­gat zur Bau­stel­le gelie­fert.

Die sie­ben Ton­nen schwe­re Anla­ge wur­de mit einem Kran unter­halb der Klip­pen an der Müh­len­stra­ße auf­ge­stellt. Künf­tig ersetzt das Aggre­gat ein bis­her genutz­tes Leih­ge­rät und ver­sorgt im Fall eines Strom­aus­falls die Heiß­schaum­lösch­an­la­ge mit Ener­gie.

Spe­zi­al­fun­da­ment für sie­ben Ton­nen schwe­re Anla­ge

Für das Not­strom­ag­gre­gat wur­de ein eige­nes Fun­da­ment errich­tet. Zur siche­ren Last­ab­tra­gung wur­den zwei Fun­da­men­te bis auf den Fel­sen gegrün­det. Stahl­trä­ger die­nen als Auf­la­ger und sind mit dem Unter­grund ver­an­kert.

Der etwa sechs Meter lan­ge und zwei­ein­halb Meter brei­te Con­tai­ner wur­de in Abstim­mung mit der Unte­ren Denk­mal­schutz­be­hör­de in dezen­tem Grau gestal­tet. Zusätz­lich soll er noch mit einem Holz­sicht­schutz ein­ge­haust wer­den, damit sich die Anla­ge mög­lichst unauf­fäl­lig in die Umge­bung ein­fügt.

Inbe­trieb­nah­me im Juli geplant

Nach Anga­ben von Mela­nie Scha­de, Archi­tek­tin im städ­ti­schen Sach­ge­biet Stifts­berg, ist der über­wie­gen­de Teil der Brand­schutz­ar­bei­ten inzwi­schen erle­digt. Es stün­den nur noch klei­ne­re Rest­ar­bei­ten aus.

Das Not­strom­ag­gre­gat soll vor­aus­sicht­lich am 8. und 9. Juli von einem Tech­ni­ker in Betrieb genom­men wer­den. Ab dem 10. Juli soll die Anla­ge ein­satz­fä­hig sein. Sie hat eine Leis­tung von 50 Kilo­watt, wird regel­mä­ßig gewar­tet, jähr­lich geprüft und zusätz­lich alle drei Jah­re von einem Sach­ver­stän­di­gen kon­trol­liert.

Für die Ver­la­de­ar­bei­ten war der Kreu­zungs­be­reich Rit­ter­gas­se, Was­ser­tor­stra­ße und Müh­len­stra­ße voll gesperrt.

Foto: Welt­erbe­stadt Qued­lin­burg

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