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Berufs­bil­den­de Schu­len im Land­kreis Gos­lar berei­ten neue Schul­form Berufs­fach­schu­le dual vor

Das Nie­der­säch­si­sche Kul­tus­mi­nis­te­ri­um hat kurz­fris­tig Ände­run­gen an der geplan­ten Schul­form Berufs­fach­schu­le dual beschlos­sen. Die­se neu­en Rah­men­be­din­gun­gen beein­flus­sen auch die kon­kre­te Umset­zung des Inno­va­ti­ons­pro­jekts an den berufs­bil­den­den Schu­len im Land­kreis Gos­lar.

Trotz der kurz­fris­ti­gen Anpas­sun­gen arbei­ten die Schu­len dar­an, ihre Pla­nun­gen für das kom­men­de Schul­jahr ent­spre­chend anzu­pas­sen. Ziel ist es, die neu­en Vor­ga­ben zu inte­grie­ren und zugleich bewähr­te Struk­tu­ren zu erhal­ten, damit künf­ti­ge Schü­le­rin­nen und Schü­ler von den neu­en Mög­lich­kei­ten pro­fi­tie­ren kön­nen.

Oli­ver Witz­or­ky, Lei­ter der BBS 1 Gos­lar – Am Stadt­gar­ten, betont, dass die Ände­run­gen aus Han­no­ver zu einem uner­war­te­ten Zeit­punkt gekom­men sei­en und die Pla­nun­gen für das neue Schul­jahr dadurch kom­ple­xer wür­den. Den­noch arbei­te­ten die Schu­len mit Hoch­druck dar­an, die neu­en Vor­ga­ben umzu­set­zen.

Auch Otto Mar­kus Brink­mann, Lei­ter der BBS Gos­lar-Baß­gei­ge-See­sen, sieht in der neu­en Schul­form gro­ße Chan­cen. Durch ein inte­grier­tes Bera­tungs- und Coa­ching­pro­gramm sowie einen hohen Pra­xis­an­teil soll Jugend­li­chen der Über­gang in eine dua­le Berufs­aus­bil­dung erleich­tert wer­den.

Infor­ma­ti­ons­an­ge­bo­te für Schü­le­rin­nen und Schü­ler

Um Schü­le­rin­nen und Schü­ler sowie deren Eltern umfas­send über die Neue­run­gen zu infor­mie­ren, bie­ten die betei­lig­ten Schu­len ver­schie­de­ne Bera­tungs­an­ge­bo­te an.

Die BBS Gos­lar-Baß­gei­ge-See­sen führt indi­vi­du­el­le Bera­tungs- und Infor­ma­ti­ons­ge­sprä­che für bereits ange­mel­de­te Schü­le­rin­nen und Schü­ler des kom­men­den Schul­jah­res durch.

Die BBS 1 Gos­lar – Am Stadt­gar­ten plant zudem einen Infor­ma­ti­ons­abend am 13. April 2026 in der Aula der Schu­le. Ab 17 Uhr rich­tet sich die Ver­an­stal­tung an Eltern und Jugend­li­che mit vor­aus­sicht­lich erreich­tem Real­schul­ab­schluss. Ab 19 Uhr folgt eine Infor­ma­ti­ons­run­de für Schü­le­rin­nen und Schü­ler mit erwar­te­tem Haupt­schul­ab­schluss sowie deren Erzie­hungs­be­rech­tig­te. Dabei wer­den die aktu­el­len Beschlüs­se, deren Fol­gen und mög­li­che Bil­dungs­we­ge erläu­tert.

Schul­plät­ze für alle ange­mel­de­ten Jugend­li­chen

Unab­hän­gig von den Ver­än­de­run­gen beto­nen die Ver­ant­wort­li­chen, dass alle bereits ange­mel­de­ten Schü­le­rin­nen und Schü­ler zum Schul­jahr 2026/2027 einen pas­sen­den Schul­platz an einer berufs­bil­den­den Schu­le im Land­kreis Gos­lar erhal­ten sol­len. Mög­lich sind Plät­ze in der Berufs­fach­schu­le dual, in der elf­ten Klas­se der Fach­ober­schu­le oder gege­be­nen­falls in einer zwei­ten Klas­se einer Berufs­fach­schu­le.

Die berufs­bil­den­den Schu­len arbei­ten dabei eng mit dem Land­kreis Gos­lar als Schul­trä­ger sowie mit dem Regio­na­len Lan­des­amt für Schu­le und Bil­dung zusam­men, um ver­läss­li­che und zukunfts­fä­hi­ge Lösun­gen für die Jugend­li­chen zu ent­wi­ckeln.

Hin­ter­grund zur Berufs­fach­schu­le dual

Die Berufs­fach­schu­le dual ist in Nie­der­sach­sen als ein­jäh­ri­ger, pra­xis­ori­en­tier­ter Bil­dungs­gang an berufs­bil­den­den Schu­len vor­ge­se­hen. Er rich­tet sich an Jugend­li­che ohne Aus­bil­dungs­platz, die min­des­tens einen Haupt­schul­ab­schluss besit­zen.

Durch einen hohen Pra­xis­an­teil, ins­be­son­de­re Betriebs­prak­ti­ka in den Berei­chen Wirt­schaft, Tech­nik sowie Gesund­heit und Sozia­les, soll der Über­gang in eine Berufs­aus­bil­dung vor­be­rei­tet oder erleich­tert wer­den.

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