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Berüh­ren­des Schau­spiels­o­lo über die Schön­heit des Lebens fei­ert Pre­mie­re im Harzthea­ter

Qued­lin­burg (red.) Die Schön­heit und Leich­tig­keit des Lebens trotz sei­ner Schwe­re lite­ra­risch ein­zu­fan­gen und auf der Büh­ne leben­dig wer­den zu las­sen, ist wohl eines der schwie­rigs­ten Unter­fan­gen über­haupt. Tschechow ver­moch­te es viel­leicht auf sei­ne Wei­se. Und Dun­can Macmil­lan eben­so. Denn die Beglü­ckung, die man erfährt, wenn man sich auf das viel­ge­rühm­te Stück „All das Schö­ne“ des jun­gen bri­ti­schen Autors ein­lässt, ist ein­zig­ar­tig – im Wort­sinn ein Glücks­fall.

Denn es ist mehr als ein „nor­ma­les Thea­ter­stück“, das Macmil­lan gemein­sam mit dem Schau­spie­ler Jon­ny Donah­oe geschrie­ben hat. Eine jun­ge Frau emp­fängt das Publi­kum und beginnt zu erzäh­len. Sie erzählt ihre Geschich­te: Als Kind muss­te sie erle­ben, dass ihre Mut­ter ver­such­te, sich das Leben zu neh­men. Um ihr zu hel­fen, begann das Kind eine Lis­te zu schrei­ben – eine Lis­te mit Din­gen, für die es sich zu leben lohnt. Gegen die Depres­si­on der Mut­ter hat die­se Lis­te nicht gehol­fen. Doch den jun­gen Men­schen beglei­tet sie auf fast magi­sche Wei­se wei­ter. Als die Frau sich als jun­ge Erwach­se­ne ver­liebt und selbst vor dem Dun­kel der Depres­si­on steht, hilft ihr die­se Lis­te – auf der mitt­ler­wei­le eine Mil­li­on Din­ge ste­hen –, die Schön­heit des Lebens zu erken­nen und zu leben.

Der beson­de­re Reiz die­ses außer­ge­wöhn­li­chen Stücks liegt nicht nur in sei­ner tie­fen Mensch­lich­keit, son­dern auch dar­in, dass das Publi­kum Teil des Abends wird. Es hört nicht nur zu, son­dern spielt – vom Autor bril­lant ein­ge­baut – selbst mit.

Am Harzthea­ter fei­ert die­ses bewe­gen­de Stück an einem ganz beson­de­ren Ort Pre­mie­re: Regis­seur Arnold Hof­heinz hat gemein­sam mit der Aus­stat­te­rin Andrea Sep­pi die Büh­ne als offe­nen Spiel­ort für das Publi­kum gestal­tet. Alle sit­zen auf der gro­ßen Büh­ne der Thea­ter­häu­ser in Hal­ber­stadt und Qued­lin­burg und sind haut­nah dabei, wenn Schau­spie­le­rin Swant­je Fischer in Umzugs­kar­tons Gegen­stän­de ihrer Kind­heit ent­deckt – und das Publi­kum mit­nimmt auf eine Rei­se, die durch tie­fe Trau­rig­keit zur Schön­heit des Lebens führt.

Ein ganz beson­de­res Stück an einem außer­ge­wöhn­li­chen Ort. Die Pre­mie­re am 11. April 2025 ist bereits aus­ver­kauft, doch für die zwei­te Vor­stel­lung am 14. April um 19:30 Uhr sind noch Kar­ten erhält­lich.

Wer­den Sie Teil der Insze­nie­rung!

Da die­ses Stück das Publi­kum in beson­de­rer Wei­se ein­bin­det, laden wir Sie gleich zwei Mal zum „Rampenlicht#reingeschaut“ ein:

  • Don­ners­tag, 3. April, 17:30 Uhr – Neue Büh­ne Qued­lin­burg
  • Mon­tag, 7. April, 18:00 Uhr – Gro­ßes Haus Qued­lin­burg

Hier haben Sie die Mög­lich­keit, einen ers­ten Ein­druck von die­sem außer­ge­wöhn­li­chen Stück zu gewin­nen.

Wer dar­über hin­aus Lust hat, uns zu unter­stüt­zen und als „Pro­be­pu­bli­kum“ Teil der Pro­duk­ti­on zu wer­den, ist herz­lich ein­ge­la­den, sich direkt bei Arnold Hof­heinz zu mel­den: 0176/50025111

Foto: Ros­ma­rie Vog­ten­hu­ber-Frei­tag

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