Die 21. Landesbühnentage am Harztheater gehen in die zweite Woche. Am Sonntag, 22. März, gastiert um 19.30 Uhr das Landestheater Schwaben mit dem Monologstück „Finnisch“ von Martin Heckmanns auf der Neuen Bühne in Quedlinburg.
Das Stück erzählt die Geschichte eines jungen Mannes, der sich selbst ein Paket schickt, um eine Gelegenheit zu schaffen, die von ihm heimlich bewunderte Paketbotin kennenzulernen. In Gedanken spielt er immer wieder mögliche Begegnungen durch und hofft, seiner Einsamkeit zu entkommen. Dabei wird das Publikum zum stillen Begleiter seiner Gedanken, Wünsche und Erinnerungen.
Rückkehr eines früheren Harztheater-Schauspielers
Besonders ist die Produktion auch wegen ihrer Verbindung zum Harztheater. Regie und Ausstattung stammen von Thorsten Köhler, der viele Jahre als Schauspieler am damaligen Nordharzer Städtebundtheater tätig war. Mit „Finnisch“ kehrt er nun in künstlerischer Funktion an seine frühere Wirkungsstätte zurück.
Auf der Bühne steht Joël Dufey. Die Dramaturgie übernahm Arno Stallmann.
Theaterstück mit aktuellem gesellschaftlichem Bezug
Der Text von Martin Heckmanns verbindet Humor und Sprachwitz mit einem ernsten Thema: der zunehmenden Einsamkeit in der Gesellschaft. Die Figur des jungen Mannes steht stellvertretend für Menschen, die sich nach Nähe und echter Verbindung sehnen.
Auch mehr als zwei Jahrzehnte nach der Uraufführung im Jahr 1999 wirkt das Stück aktuell. Die Geschichte greift Fragen nach sozialer Isolation und zwischenmenschlicher Nähe auf, die heute in vielen gesellschaftlichen Debatten eine Rolle spielen.
Karten für die Aufführung sind über die Theaterkassen in Halberstadt und Quedlinburg sowie online erhältlich.




























