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Bar­rie­re­freie Bus­hal­te­stel­le in Strö­beck offi­zi­ell über­ge­ben

Im Schach­dorf Strö­beck ist die Bus­hal­te­stel­le am Platz des Schach­spiels voll­stän­dig bar­rie­re­frei aus­ge­baut wor­den. Die Hal­te­stel­le wur­de nun fer­tig­ge­stellt und am 16. März offi­zi­ell über­ge­ben.

Grund­la­ge für das Vor­ha­ben war ein vom Stadt­rat beschlos­se­ner Antrag des Ort­schafts­ra­tes Strö­beck. Die Über­da­chung der Hal­te­stel­le war bereits zuvor durch die DPW Deut­sche Pla­kat-Wer­bung GmbH & Co. KG errich­tet wor­den.

Orts­bür­ger­meis­ter Jens Mül­ler wer­te­te das Pro­jekt als sicht­ba­re Auf­wer­tung des Ortes und dank­te den Betei­lig­ten für die Umset­zung.

Aus­bau mit För­der­mit­teln umge­setzt

Für den bar­rie­re­frei­en Aus­bau wur­den För­der­mit­tel auf Grund­la­ge der Richt­li­ni­en zum bar­rie­re­frei­en Aus­bau von Hal­te­stel­len sowie des ÖSPV-Hal­te­stel­len­pro­gramms beim Land­kreis Harz bean­tragt und bewil­ligt.

Die Hal­te­stel­le wird von der Hal­ber­städ­ter Ver­kehrs GmbH und der Har­zer Ver­kehrs­be­trie­be GmbH bedient. Der Aus­bau ging auf eine Initia­ti­ve der Abtei­lung Tief­bau der Stadt Hal­ber­stadt zurück. Die Bau­ar­bei­ten setz­te die Fir­ma DEGE Bau GmbH & Co. KG im März um. Dabei wur­de die Hal­te­stel­le sowohl für mobi­li­täts­ein­ge­schränk­te Men­schen als auch mit tak­ti­len Ele­men­ten für seh­be­hin­der­te Men­schen aus­ge­stat­tet.

Mehr Platz und tak­ti­le Leit­ele­men­te

Im Zuge der Maß­nah­me wur­den auf einer Län­ge von 18 Metern Son­der­bor­de mit einer Höhe von 18 Zen­ti­me­tern gesetzt. Dadurch sol­len Bus­se die Hal­te­stel­le bes­ser anfah­ren kön­nen und Fahr­gäs­ten der Ein­stieg erleich­tert wer­den. Zudem wur­de der Geh­weg auf 2,50 Meter ver­brei­tert. Auf der gesam­ten War­te­flä­che ent­stan­den tak­ti­le Leit­ein­rich­tun­gen nach DIN-Vor­ga­ben.

Die Gesamt­kos­ten für den bar­rie­re­frei­en Aus­bau lie­gen bei rund 30.000 Euro. Geför­dert wur­de das Pro­jekt von der Nah­ver­kehrs­ser­vice Sach­sen-Anhalt GmbH mit 12.500 Euro sowie vom Land­kreis Harz mit 7.898 Euro.

Foto: Hol­ger Wege­ner

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