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Bar­ba­ra Hof­mann aus Qued­lin­burg erhält Ehren­na­del des Lan­des

Hal­ber­stadt (red). Sie war Grün­de­rin der Grü­nen Damen am Harz­kli­ni­kum und als Lei­te­rin die­ser Ehren­amts­grup­pe im Qued­lin­bur­ger Kli­ni­kum über vie­le Jah­re aktiv. Für ihr Enga­ge­ment und ihren Ein­satz in der Seel­sor­ge und Betreu­ung von Pati­en­ten und Ange­hö­ri­gen am Harz­kli­ni­kum erhielt Bar­ba­ra Hof­mann aus Qued­lin­burg ver­gan­ge­nen Don­ners­tag die Ehren­na­del des Lan­des Sach­sen-Anhalt.

Die Ver­lei­hungs­ur­kun­de und Ordens­in­si­gni­en „für beson­de­re Ver­diens­te für das Land Sach­sen-Anhalt und sei­ne Bür­ger“ nahm Bar­ba­ra Hof­mann aus den Hän­den von Susann Arn­hold-Wind, Fach­be­reichs­lei­te­rin Land­rat beim Land­kreis Harz, ent­ge­gen.

Bar­ba­ra Hof­mann war lang­jäh­ri­ge Lei­te­rin der Grü­nen Damen am Harz­kli­ni­kum und im beson­de­ren Maße an der Grün­dung die­ser Ehren­amts­grup­pe betei­ligt. 1940 in Döbeln gebo­ren, zog Bar­ba­ra Hof­mann mit ihrem Mann 1995 nach Qued­lin­burg. In die­se Zeit fie­len ers­te Über­le­gun­gen, gemein­sam mit dem Kli­ni­kum Doro­thea Chris­tia­ne Erx­le­ben einen ehren­amt­li­chen Besuchs­dienst ins Leben zu rufen.

In enger Koope­ra­ti­on mit dem dama­li­gen Geschäfts­füh­rer Hans-Volk­hard Hecht und der Obe­rin Hei­de Waho­de wur­de im Jahr 1997 das Team der Öku­me­ni­schen Kran­ken­haus­hil­fe (Grü­ne Damen) gegrün­det. Bar­ba­ra Hof­mann hat mit der Grün­dung die Lei­tung über­nom­men und bis zum 26. Janu­ar 2011 inne­ge­habt.

„Die ehren­amt­li­che Arbeit der Grü­nen Damen baut auf Ihrem Enga­ge­ment auf – gemein­sam mit der Kran­ken­haus­seel­sor­ge haben Sie ein wich­ti­ges und geschätz­tes Ange­bot in der Pati­en­ten­be­treu­ung geschaf­fen“, erklär­te Susann Arn­hold-Wind in ihrer Lau­da­tio. „Dafür ver­die­nen Sie Aner­ken­nung und Dank!“ Am 26. Juli hat­te Minis­ter­prä­si­dent Rai­ner Hasel­off die Ehren­na­del des Lan­des urkund­lich ver­lie­hen. Jetzt wur­de sie im Rah­men des Ehe­ma­li­gen­tref­fens der Grü­nen Damen in Qued­lin­burg offi­zi­ell über­ge­ben.

„Mit viel Geduld und Fin­ger­spit­zen­ge­fühl hat Bar­ba­ra Hof­mann die Geschi­cke der Grü­nen Damen gelei­tet und auch in schwie­ri­gen Zei­ten einen küh­len Kopf behal­ten“, beton­te Pfar­rer Mat­thi­as Zent­ner, der die Kran­ken­haus­seel­sor­ge am Harz­kli­ni­kum lei­tet und eng mit den Grü­nen Damen zusam­men­ar­bei­tet.

Gemein­sa­me Tref­fen und Media­ti­ons­run­den mit der Kli­nik­seel­sor­ge und dem Pfle­ge­per­so­nal för­der­ten im Lau­fe der Jah­re immer mehr die Akzep­tanz, das Ver­trau­en und gegen­sei­ti­ge Ver­ständ­nis. Inzwi­schen sei die ehren­amt­li­che Tätig­keit der Grü­nen Damen ein geschätz­ter und selbst­ver­ständ­li­cher Teil der Pati­en­ten­be­treu­ung im Harz­kli­ni­kum.

„Zum Gelin­gen der Arbeit und zur Aner­ken­nung im gesam­ten Kli­ni­kum hat Bar­ba­ra Hof­mann einen wesent­li­chen Bei­trag geleis­tet.“ – da waren sich alle Anwe­sen­den des Ehe­ma­li­gen­tref­fens einig.

Gemein­sam mit ihrem Team um mehr als 20 Ehren­amt­li­che habe sie die Inter­es­sen, Sor­gen oder Ängs­te der Pati­en­ten an ers­te Stel­le gestellt und immer wie­der prio­ri­siert. Auch nach ihrem Abschied aus dem offi­zi­el­len Ehren­amt steht Bar­ba­ra Hof­mann ihren Nach­fol­ge­rin­nen und den ande­ren Grü­nen Damen mit Rat und Tat zur Sei­te.

Hin­ter­grund

Die Grü­nen Damen sind ein wich­ti­ges Bin­de­glied zwi­schen medi­zi­ni­scher Ver­sor­gung und Kran­ken­pfle­ge. Sie füh­ren ver­trau­ens­vol­le Gesprä­che mit Pati­en­ten, spen­den Trost, neh­men sich Zeit für Spa­zier­gän­ge oder klei­ne Auf­merk­sam­kei­ten wie Vor­le­sen und beglei­ten Betrof­fe­ne und Ange­hö­ri­ge auch bei Ster­be- oder Trau­er­pro­zes­sen.

Foto: Mat­thi­as Zent­ner

 

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