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Aus­stel­lung von mal­werk bringt Tanz und inklu­si­ve Kunst zusam­men

Am Wer­ni­ge­röder Cam­pus der Hoch­schu­le Harz ist eine Aus­stel­lung des inklu­si­ven Kunst­pro­jekts mal­werk eröff­net wor­den. Die Schau in der Papier­fa­brik zeigt Arbei­ten, die aus einem Koope­ra­ti­ons­pro­jekt von Hoch­schu­le Harz, Tanz­Harz des Harzthea­ters und der Evan­ge­li­schen Stif­tung Nein­stedt ent­stan­den sind.

Die Eröff­nung fand am 20. Mai 2026 statt. Beglei­tet wur­de sie von einem Auf­tritt der Tanz­kom­pa­nie Tanz­Harz, die eine Cho­reo­gra­fie mit klas­si­scher Musik aus Hän­dels Oper Juli­us Cae­sar und moder­nen Tanz­bil­dern zeig­te.

Kunst­pro­jekt ver­bin­det Tanz, Foto­gra­fie und Male­rei

Die Aus­stel­lung ist Teil der Ver­an­stal­tungs­rei­he Tanz trifft Wis­sen­schaft. Die Koope­ra­ti­on der Hoch­schu­le Harz mit Tanz­Harz ver­bin­det künst­le­ri­sche Pra­xis mit wis­sen­schaft­li­chem Arbei­ten und öff­net sich zugleich inklu­si­ven künst­le­ri­schen Pro­zes­sen.

Im Mit­tel­punkt steht ein Pro­jekt an der Schnitt­stel­le von Tanz, Foto­gra­fie und bil­den­der Kunst. Tim Bruns, künst­le­ri­scher Mit­ar­bei­ter im Stu­di­en­gang Medi­en­in­for­ma­tik und Mit­glied des kura­to­ri­schen Kol­lek­tivs Foto­sko­pia, beglei­te­te zwei Tän­ze­rin­nen von Tanz­Harz foto­gra­fisch. Die ent­stan­de­nen Arbei­ten wur­den an der Hoch­schu­le Harz pro­du­ziert und anschlie­ßend an das inklu­si­ve Kunst­pro­jekt mal­werk wei­ter­ge­ge­ben.

Neue Inter­pre­ta­tio­nen mit Acryl­far­ben

Das mal­werk ist eine Initia­ti­ve der Evan­ge­li­schen Stif­tung Nein­stedt und för­dert die Teil­ha­be von Men­schen mit kör­per­li­chen und geis­ti­gen Ein­schrän­kun­gen. Gelei­tet wird das Pro­jekt von dem Künst­ler Kor­vin Reich.

Die Betei­lig­ten setz­ten sich mit den Foto­gra­fien aus­ein­an­der und inter­pre­tier­ten sie in einem offe­nen künst­le­ri­schen Pro­zess mit Acryl­far­ben neu. Ent­stan­den sind eigen­stän­di­ge Arbei­ten, in denen sich unter­schied­li­che Wahr­neh­mun­gen, Erfah­run­gen und künst­le­ri­sche Hand­schrif­ten ver­bin­den.

Tarek Assam, Direk­tor von Tanz­Harz, wür­dig­te die Zusam­men­ar­beit mit der Hoch­schu­le Harz und beton­te die Bedeu­tung von Viel­falt und Begeg­nung in der Kunst. Inklu­si­on wer­de dabei als leben­di­ger krea­ti­ver Pro­zess erfahr­bar, der neue Per­spek­ti­ven eröff­ne und künst­le­ri­sche Aus­drucks­for­men erwei­te­re.

Die Aus­stel­lung von mal­werk ist noch bis Ende Sep­tem­ber in der Papier­fa­brik, Haus 9, auf dem Wer­ni­ge­röder Cam­pus zu sehen. Tanz­Harz ist außer­dem am 5. Juni 2026 im Hal­ber­städ­ter Dom, am 12. Juni im Gro­ßen Haus in Hal­ber­stadt und am 13. Juni im Harzthea­ter in Qued­lin­burg zu erle­ben.

Foto: Andre­as Damm / ESN

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