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Aus­stel­lung im Gleim­haus zeigt restau­rier­te Bücher aus dem Buch­pa­ten­pro­gramm

Im Gleim­haus in Hal­ber­stadt wird am 19. März eine neue Kabi­nett-Aus­stel­lung eröff­net. Unter dem Titel „Neu­es Leben für alte Bücher 2.0 – Restau­rie­rungs­pa­ten­schaf­ten im Gleim­haus“ wer­den restau­rier­te his­to­ri­sche Bücher aus dem Buch­pa­ten­pro­gramm des Muse­ums prä­sen­tiert. Die Aus­stel­lung beginnt um 15 Uhr und ist bis zum 26. April zu sehen.

Bereits 2015 hat­te das Gleim­haus erst­mals restau­rier­te Objek­te aus die­sem Pro­gramm gezeigt. Die neue Prä­sen­ta­ti­on knüpft dar­an an und stellt alle Bücher vor, die seit­dem mit­hil­fe von Paten­schaf­ten restau­riert wer­den konn­ten. Gleich­zei­tig soll die Aus­stel­lung das Enga­ge­ment der bis­he­ri­gen Unter­stüt­zer wür­di­gen und neue Inter­es­sier­te für Buch­pa­ten­schaf­ten gewin­nen.

Buch­pa­ten­schaf­ten ret­ten beschä­dig­te Bestän­de

Seit vie­len Jah­ren ermög­licht das Buch­pa­ten­pro­gramm des Gleim­hauses die Restau­rie­rung stark beschä­dig­ter his­to­ri­scher Bücher. Durch die finan­zi­el­le Unter­stüt­zung von Patin­nen und Paten kön­nen die Wer­ke fach­ge­recht restau­riert und wie­der nutz­bar gemacht wer­den.

Ein gro­ßer Teil der restau­rie­rungs­be­dürf­ti­gen Bücher stammt aus dem Bestand der soge­nann­ten Beu­te­bü­cher. Die­se Wer­ke waren nach dem Zwei­ten Welt­krieg von der Roten Armee beschlag­nahmt und abtrans­por­tiert wor­den und kehr­ten erst Ende der 1990er-Jah­re ins Gleim­haus zurück. Vie­le von ihnen wei­sen schwe­re Schä­den auf, die eine Nut­zung bis­lang unmög­lich mach­ten.

Neben die­sen Bestän­den war­ten auch ande­re beschä­dig­te Bücher auf Unter­stüt­zung. Paten­schaf­ten kön­nen sowohl für ein­zel­ne Objek­te als auch antei­lig über­nom­men wer­den.

Eröff­nung mit Restau­ra­to­rin­nen

Zur Aus­stel­lungs­er­öff­nung sind neben bis­he­ri­gen Buch­pa­tin­nen und Buch­pa­ten auch wei­te­re inter­es­sier­te Gäs­te ein­ge­la­den. Restau­ra­to­rin­nen, die im Rah­men des Pro­gramms tätig sind, ste­hen dabei für Gesprä­che über ihre Arbeit und die restau­rier­ten Wer­ke zur Ver­fü­gung. Der Ein­tritt zur Eröff­nung ist frei.

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