Am Samstag, 22. August, führt eine rund viereinhalbstündige Wanderung durch die historische Teichlandschaft rund um das Kloster Walkenried. Die kostenfreie Tour verbindet Natur und Geschichte mit Einblicken in die Wasserwirtschaft der Zisterzienser.
Treffpunkt ist um 10.15 Uhr auf dem Klostervorplatz am Eingang des ZisterzienserMuseums. Geleitet wird die Wanderung von Michael Reinboth, dem Vorsitzenden des Geschichtsvereins Walkenried.
Die Strecke führt zunächst zum Verschlossenen Born, dem ehemaligen Ausgangspunkt der klösterlichen Trinkwasserversorgung. Anschließend geht es weiter nach Alt-Walkenried. Dort wurden in den vergangenen Jahren Überreste eines Herrensitzes ausgegraben, der als möglicher Wohnsitz der Klosterstifterin Adelheid gilt.
Historische Teiche und Burgruine
Entlang der historischen Fischteiche und Wasserläufe erfahren die Teilnehmenden mehr über die Wasser- und Teichwirtschaft der Zisterzienser sowie über die Tier- und Pflanzenwelt der Walkenrieder Teichlandschaft.
Ein weiteres Ziel ist die Burgruine Sachsenstein. König Heinrich IV. ließ die Anlage im 11. Jahrhundert zur Sicherung seiner Herrschaft im Harz errichten. Die Ruine vermittelt damit auch einen Einblick in die Zeit vor der Gründung des Klosters.
Die Wanderung verläuft überwiegend eben. Empfohlen werden wetterfeste Kleidung, festes Schuhwerk und Rucksackverpflegung. Die Strecke führt am Bahnhof Walkenried vorbei, sodass Bahn- und Busreisende dort ihre Anschlüsse erreichen können.
Für die Teilnahme ist eine Anmeldung spätestens zwei Tage vor der Wanderung beim Besucherservice des ZisterzienserMuseums Kloster Walkenried erforderlich. Anmeldungen sind unter 05525 9599064 oder per E‑Mail an info@kloster-walkenried.de möglich.






























