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Rund 60 Teil­neh­mer infor­mier­ten sich rund um die Fach­kräf­te von mor­gen Erfolg­rei­che Infor­ma­ti­ons­ver­an­stal­tung für Unter­neh­men am 25. März in See­sen

Der Man­gel an qua­li­fi­zier­ten Fach­kräf­ten und Aus­zu­bil­den­den ist auch für die hie­si­gen Unter­neh­men eine enor­me Her­aus­for­de­rung. Das wur­de anhand der guten Reso­nanz mit rund 60 Teil­neh­mern bei der gemein­sa­men Ver­an­stal­tung von pro Gos­lar e.V., Stadt See­sen und Wirt­schafts­för­de­rung Regi­on Gos­lar GmbH & Co. KG (WiRe­Go) am 25. März im Jacob­son-Haus in See­sen deut­lich.

Nach der Begrü­ßung durch Bür­ger­meis­ter Erik Homann ver­mit­tel­te zunächst Lars Mund von RKW Nord GmbH/IQ Netz­werk Nie­der­sach­sen sehr anschau­lich die Chan­cen, die das Fach­kräf­te­ein­wan­de­rungs­ge­setz bie­tet. Er erklär­te, wer ein Visum braucht und wie die Arbeit­ge­ber das Ver­wal­tungs­ver­fah­ren bis zur Ertei­lung des Visums beschleu­ni­gen kön­nen. Wei­te­re Infor­ma­tio­nen zu den Ange­bo­ten des IQ Netz­werks Nie­der­sach­sen sind unter www.migrationsportal.de/angebote.html ver­füg­bar.

Sieg­fried Walt­her, Berufs- und Stu­di­en­be­ra­ter bei der Bun­des­agen­tur für Arbeit, beleuch­te­te in sei­nem Impuls die Wer­te, Ver­hal­tens­mus­ter sowie Erwar­tun­gen der Gene­ra­ti­on Z an die Arbeits­welt. Die­se jun­gen Men­schen wer­den in den nächs­ten 5 bis 7 Jah­ren die größ­te Gene­ra­ti­on am Arbeits­markt bil­den.

Anschlie­ßend stell­te Lin­da-Nadi­ne Ahl­burg, Arbeit­ge­ber­ser­vice & EURES-Bera­te­rin, eine Viel­zahl an För­der­instru­men­ten vor, die spe­zi­ell dar­auf abzie­len, Unter­neh­men bei der Gewin­nung und lang­fris­ti­gen Bin­dung des Nach­wuch­ses zu unter­stüt­zen. Wei­te­re Infor­ma­tio­nen zu den Ange­bo­ten der Bun­des­agen­tur für Arbeit sind unter www.arbeitsagentur.de/unternehmen zu fin­den.

Inwie­weit auch Men­schen mit Behin­de­rung ein Fach­kräf­te­po­ten­zi­al für Unter­neh­men bie­ten, zeig­te Lars Lip­pen­mei­er, Mit­ar­bei­ter bei der Ein­heit­li­chen Ansprech­stel­le für Arbeit­ge­ber (EAA) mit Sitz in Göt­tin­gen, auf. Vor­tei­le für den Arbeit­ge­ber sind unter ande­rem, dass die­se Men­schen häu­fig sehr moti­viert sind, beson­de­re Kom­pe­ten­zen bie­ten, das Betriebs­kli­ma ver­bes­sern und neue Ziel­grup­pen erschlie­ßen kön­nen. Gleich­zei­tig ver­wies er dar­auf, dass Bar­rie­re­frei­heit und ein inklu­si­ves Arbeits­um­feld essen­zi­ell für eine erfolg­rei­che Inte­gra­ti­on von Men­schen mit Behin­de­rung sind. Inso­fern fokus­sier­te sein Vor­trag auf Hand­lungs­emp­feh­lun­gen für Arbeit­ge­ber, die Men­schen mit Behin­de­rung beschäf­ti­gen und lang­fris­tig ans Unter­neh­men bin­den möch­ten. Arbeit­ge­ber wer­den hier­bei über diver­se För­der­an­sät­ze unter­stützt. Wei­te­re Infor­ma­tio­nen zum Bera­tungs- und Unter­stüt­zungs­an­ge­bot der EAA sind unter eaa-niedersachsen.de/unser-angebot/ ver­füg­bar.

Wie Nach­wuchs­ge­win­nung in der Pra­xis aus­se­hen kann, davon berich­te­te Chris­ti­an Etz­rodt von der Albe­mar­le Ger­ma­ny GmbH mit Sitz in Lan­gels­heim. Rund 20 jun­ge Men­schen begin­nen jedes Jahr ihre Aus­bil­dung dort. Das Unter­neh­men setzt ein umfas­sen­des Maß­nah­men­bün­del gezielt ein, um Nach­wuchs­ta­len­te zu gewin­nen und für sich zu begeis­tern. Es wur­de deut­lich, dass sehr viel und bis­wei­len Außer­ge­wöhn­li­ches getan wer­den muss, um sich die Fach­kräf­te von mor­gen zu sichern.

„Die Infor­ma­ti­ons­ver­an­stal­tung hat gezeigt, dass es viel­fäl­ti­ge Ansät­ze und Mög­lich­kei­ten zur Ent­schär­fung des Fach­kräf­te­man­gels gibt“, fass­te WiRe­Go-Geschäfts­füh­rer Dr. Jörg Aßmann die Erkennt­nis­se zusam­men. „Die inten­si­ven Gesprä­che im Anschluss an die Ver­an­stal­tung haben außer­dem gezeigt, wie groß das Inter­es­se am Aus­tausch von Wis­sen und Erfah­rung zum The­ma Fach­kräf­te­ge­win­nung bei den Unter­neh­men ist.“ Somit wird es auch in Zukunft wei­te­re Ver­an­stal­tun­gen und Akti­vi­tä­ten geben, um hie­si­ge Unter­neh­men bei der Fach­kräf­te­ge­win­nung zu unter­stüt­zen.

Foto: Wirt­schafts­för­de­rung Regi­on Gos­lar GmbH & Co. KG

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