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Rot­kreuz­fa­ckel trifft in der Welt­erbe­stadt Qued­lin­burg ein

Die Welt­erbe­stadt Qued­lin­burg erleb­te am Don­ners­tag, den 27. März 2025, um 14 Uhr einen beson­de­ren Moment des fei­er­li­chen Geden­kens. Vor dem his­to­ri­schen Rat­haus mach­te der sym­bol­träch­ti­ge Fackel­lauf „Fiac­co­la­ta“, der an die Rot­kreuz- und Rot­halb­mond­be­we­gung erin­nert, Sta­ti­on.

Bernd Berg­mann, Vor­stands­vor­sit­zen­der des DRK-Kreis­ver­ban­des, sowie zahl­rei­che Kame­ra­den der DRK-Bereit­schaf­ten Qued­lin­burg und Hal­ber­stadt und der Berg­wacht Tha­le über­nah­men die Fackel. Ober­bür­ger­meis­ter Frank Ruch, der auch Prä­si­dent des DRK-Kreis­ver­ban­des Quedlinburg/Halberstadt e.V. ist, erklär­te: „Heu­te set­zen wir gemein­sam ein Zei­chen der Hoff­nung und Mensch­lich­keit. Die Fiac­co­la­ta, der sym­bo­li­sche Fackel­lauf, erin­nert uns an die Geburts­stun­de des Roten Kreu­zes und an die Wer­te, die Hen­ry Dun­ant im Jahr 1859 mit sei­ner Visi­on begrün­det hat: Neu­tra­li­tät, Unpar­tei­lich­keit und das uner­müd­li­che Enga­ge­ment für Men­schen in Not.“ Frank Ruch hob zudem die essen­ti­el­le Bedeu­tung des Ehren­am­tes und der Gemein­schafts­ar­beit her­vor.

Die Fackel wird tra­di­tio­nell im Rah­men eines Staf­fel­laufs von Rot­kreuz­glie­de­rung zu Rot­kreuz­glie­de­rung wei­ter­ge­reicht, bevor sie am 24. Juni in der ita­lie­ni­schen Stadt Sol­fe­ri­no ein­trifft. Die­ses Ereig­nis erin­nert an die Wur­zeln der Rot­kreuz- und Rot­halb­mond­be­we­gung, die im Jahr 1863 ihren Anfang nahm, als Hen­ry Dun­ant die Schre­cken der Schlacht von Sol­fe­ri­no erleb­te. Seit­her setzt sich das DRK für huma­ni­tä­re Hil­fe und Soli­da­ri­tät ein.

Zu den dies­jäh­ri­gen Sta­tio­nen in Sach­sen-Anhalt gehö­ren der DRK-Kreis­ver­band Bör­de, der DRK-Kreis­ver­band Staß­furt-Aschers­le­ben, der DRK-Kreis­ver­band Wer­ni­ge­ro­de sowie der DRK-Kreis­ver­band Quedlinburg/Halberstadt. Dar­über hin­aus wer­den die DRK-Frei­wil­li­gen­diens­te in Hal­le, der DRK-Kreis­ver­band Köthen und der DRK-Kreis­ver­band Naum­burg Teil die­ses Events sein.

Frank Ruch über­gab die Fackel fei­er­lich an Ver­tre­ter der Berg­wacht Tha­le. Sie trans­por­tier­ten die Fackel wei­ter nach Hal­le, damit sie pünkt­lich zum 24. Juni im ita­lie­ni­schen Sol­fe­ri­no süd­lich des Gar­da­sees ankommt. „Nun liegt es an uns, das Licht wei­ter­zu­tra­gen, damit es dort mit vie­len ande­ren Fackeln aus der gan­zen Welt leuch­tet“, mach­te der Ober­bür­ger­meis­ter deut­lich. Zur Unter­stüt­zung der Fackel­über­ga­be stell­te die DRK-Bereit­schaft ein Quad bereit, wäh­rend die Berg­wacht Tha­le das his­to­ri­sche Fahr­zeug „Berg­zie­ge“ ein­setz­te.

„Unse­re ehren­amt­li­chen Gemein­schaf­ten leis­ten einen unschätz­ba­ren Bei­trag für Qued­lin­burg und den gesam­ten Harz­kreis. Sie ste­hen jeder­zeit bereit, um Men­schen in Not zu hel­fen, sei es im Kata­stro­phen­schutz, in der Berg- und Was­ser­wacht oder in vie­len ande­ren Berei­chen. Heu­te erin­nern wir uns des­halb hier in der Welt­erbe­stadt Qued­lin­burg auf die­se Wei­se an die Wur­zeln des Deut­schen Roten Kreu­zes“, sag­te Bernd Berg­mann.

Foto: Welt­erbe­stadt Qued­lin­burg

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