Goslar (red). Die Stadt Goslar und das Mönchehaus Museum begehen das Jubiläum „50 Jahre Kaiserring Goslar“ mit einem umfangreichen Kulturprogramm. Bereits Mitte Februar starteten zahlreiche Veranstaltungen, die die Geschichte und Bedeutung der renommierten Kunst-Auszeichnung würdigen.
Den Auftakt bildet die Ausstellung „NEVER ENOUGH – Auftakt zum Jubiläumsjahr 50 Jahre Kaiserring Goslar“, die seit dem 16. Februar im Mönchehaus Museum zu sehen ist und noch bis zum 21. April Werke ehemaliger Kaiserring-Preisträger präsentiert. Am 5. August folgt eine weitere Ausstellung im Kulturmarktplatz Goslar (KUMA) unter dem Titel „Ein halbes Jahrhundert Kaiserring – Ein Rückblick aus Sicht der Stadt Goslar“, die bis zum 19. Oktober läuft. Später im Jahr beginnt am 28. September eine Schau zur Gewinnerin oder zum Gewinner des diesjährigen Kaiserringstipendiums. Am 11. Oktober wird der Kaiserring 2025 an Katharina Fritsch verliehen, deren Ausstellung bis zum 31. Januar 2026 läuft.
Zusätzlich zu den Ausstellungen sorgen digitale Formate und Mitmach-Aktionen für eine breite Beteiligung. Eine Videoserie mit dem Titel „Mein liebster Kaiserring“ gibt persönliche Einblicke in die Preisverleihungsgeschichte, während eine Plakatserie als „Öffentliche Galerie“ Werke früherer Preisträger im Stadtbild präsentiert. Ab März ergänzt ein Zeitstrahl im Treppenhaus des Kulturmarktplatzes die Übersicht über alle bisherigen Kaiserring-Träger.
Auch für junge Kunstbegeisterte gibt es zahlreiche Angebote: Ab August können Schülerinnen und Schüler aus Goslar an einem Kunstwettbewerb teilnehmen, dessen Werke später im Mönchehaus Museum ausgestellt werden. Begleitende Workshops für Kinder im Sommer widmen sich Themen wie Farbe und Licht, Fotografie oder Tierskulpturen in der Kunst.
Ein besonderes Highlight bietet das Q&A‑Format im September, bei dem Besucher in der Kaiserring-Ausstellung im Kulturmarktplatz mit einem Jury-Mitglied ins Gespräch kommen können.
Weitere Informationen und das vollständige Programm sind auf den Social-Media-Kanälen der Stadt Goslar und des Mönchehaus Museums sowie unter goslar.de und kultur.goslar.de abrufbar.
Foto: Stadt Goslar