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Gedenk­ta­ge vom 23. bis 27. Janu­ar 2025 in Oster­ode am Harz

Oster­ode (red). Vom 23. bis 27. Janu­ar 2025 ste­hen in Oster­ode am Harz die Gedenk­ta­ge an die Opfer des Natio­nal­so­zia­lis­mus im Mit­tel­punkt. In die­sen Tagen wird mit einer Viel­zahl von Ver­an­stal­tun­gen an die unzäh­li­gen Men­schen erin­nert, die durch das NS-Regime ver­folgt und ermor­det wur­den.

Beson­de­rer Anlass für die dies­jäh­ri­gen Gedenk­ta­ge ist der 80. Jah­res­tag der Befrei­ung des Kon­zen­tra­ti­ons­la­gers Ausch­witz. Die­se Befrei­ung offen­bar­te das erschüt­tern­de Aus­maß der natio­nal­so­zia­lis­ti­schen Ver­bre­chen, die sich gegen poli­ti­sche Geg­ner, jüdi­sche Bür­ger, Sin­ti und Roma, Homo­se­xu­el­le, Men­schen mit Behin­de­run­gen und ande­re gesell­schaft­li­che Grup­pen rich­te­ten.

Die Stadt Oster­ode am Harz, der Evan­ge­lisch-luthe­ri­sche Kir­chen­kreis, die Hanns-Lil­je-Stif­tung und die Initia­ti­ve „Omas Gegen Rechts“ laden alle Bür­ge­rin­nen und Bür­ger ein, mit ihrer Teil­nah­me ein Zei­chen für Men­schen­wür­de und Demo­kra­tie zu set­zen.

Die Gedenk­ta­ge wol­len nicht nur die Ver­gan­gen­heit wach­hal­ten, son­dern auch an die Opfer rechts­extre­mis­ti­scher Gewalt erin­nern, die nach 1945 durch neo­na­zis­ti­sche Ideo­lo­gien ihr Leben las­sen muss­ten. In einer Zeit, in der rechts­extre­me Bewe­gun­gen wie­der erstar­ken, mah­nen die Orga­ni­sa­to­ren ein­dring­lich: „Nie wie­der rech­te Gewalt! Nie wie­der Faschis­mus!“

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