Rund 1.300 Besu­cher bei Kunst­aus­stel­lung in Sankt Andre­as­berg

Das Mixed-Media-Häkel­kunst­werk BLACK FOREST – After the Fire der Künst­le­rin Kon­nie Kel­ler ist zum Publi­kums­lieb­ling der 31. Kunst­aus­stel­lung NATUR – MENSCH in Sankt Andre­as­berg gewählt wor­den. Bei der fei­er­li­chen Finis­sa­ge über­reich­ten Natio­nal­park­lei­ter Dr. Roland Pietsch und Braun­la­ges Bür­ger­meis­ter Wolf­gang Lan­ger der Künst­le­rin den Publi­kums­preis. Ins­ge­samt besuch­ten rund 1.300 Men­schen die vier­wö­chi­ge Aus­stel­lung.

Die Aus­zeich­nung war mit einem Gut­schein für eine Hotel­über­nach­tung in Braun­la­ge ver­bun­den. Kura­tor Det­lef Kiep wür­dig­te das Werk bei der Preis­ver­lei­hung in einer Lau­da­tio. Kel­ler, die aus dem hes­si­schen Roß­dorf stammt, nahm den Preis mit gro­ßer Freu­de ent­ge­gen. Sie war bereits zum drit­ten Mal bei der Kunst­aus­stel­lung in Sankt Andre­as­berg ver­tre­ten.

Häkel­kunst macht auf Wald­zer­stö­rung auf­merk­sam

Mit ihrem voll­stän­dig gehä­kel­ten Kunst­werk BLACK FOREST – After the Fire / Schwarz­wald beschäf­tigt sich Kon­nie Kel­ler mit der welt­wei­ten Bedro­hung der Wäl­der durch Brän­de und Zer­stö­rung. Das Objekt steht sym­bo­lisch für die Fol­gen der Wald­ver­nich­tung und soll das Bewusst­sein für die­ses Umwelt­pro­blem stär­ken.

Gleich­zei­tig möch­te die Künst­le­rin zei­gen, dass die tra­di­tio­nel­le Häkel­tech­nik weit über klas­si­sche Hand­ar­bei­ten hin­aus­geht. Durch die drei­di­men­sio­na­le Gestal­tung ent­ste­hen Kunst­ob­jek­te, die einen unmit­tel­ba­ren Zugang ermög­li­chen. Den Publi­kums­preis sieht Kel­ler auch als Bestä­ti­gung dafür, dass die­se Form der Kunst bei den Men­schen ankommt.

Rund 1.300 Besu­cher trotz kür­ze­rer Aus­stel­lungs­dau­er

Die 31. Aus­ga­be der Kunst­aus­stel­lung NATUR – MENSCH stieß erneut auf gro­ßes Inter­es­se. Inner­halb von vier Wochen wur­den rund 1.300 Besu­cher gezählt. Damit erreich­te die Ver­an­stal­tung trotz einer deut­lich ver­kürz­ten Lauf­zeit und weni­ger Öff­nungs­ta­gen eine hohe Reso­nanz.

Nach der vor­he­ri­gen Aus­stel­lung im Jahr 2024 war das Ver­an­stal­tungs­kon­zept über­ar­bei­tet wor­den. Statt der bis­he­ri­gen sechs Wochen dau­er­te die Schau in die­sem Jahr nur vier Wochen.

Erst­mals ergänz­te ein Rah­men­pro­gramm mit Kul­tur­ver­an­stal­tun­gen, Work­shops und Füh­run­gen die Aus­stel­lung. An des­sen Orga­ni­sa­ti­on waren zahl­rei­che Unter­stüt­zer aus der Regi­on betei­ligt. Beson­ders an den Wochen­en­den war die Aus­stel­lung gut besucht.

Natio­nal­park­lei­ter Roland Pietsch und Bür­ger­meis­ter Wolf­gang Lan­ger zeig­ten sich mit dem Ver­lauf zufrie­den und dank­ten allen Betei­lig­ten für ihren Ein­satz.

Lang­jäh­ri­ge Unter­stüt­zer ver­ab­schie­det

Die Finis­sa­ge bil­de­te nicht nur den fei­er­li­chen Abschluss der dies­jäh­ri­gen Aus­stel­lung, son­dern auch einen per­so­nel­len Ein­schnitt. Mit Kura­tor Det­lef Kiep und Rolf Eggers vom Berg­stadt­ver­ein wur­den zwei lang­jäh­ri­ge Mit­wir­ken­de ver­ab­schie­det, die ihre Auf­ga­ben künf­tig abge­ben möch­ten.

Det­lef Kiep war seit bei­na­he 20 Jah­ren maß­geb­lich für die Prä­sen­ta­ti­on der Kunst­wer­ke ver­ant­wort­lich. Rolf Eggers unter­stütz­te über vie­le Jah­re die orga­ni­sa­to­ri­sche Umset­zung der Aus­stel­lung. Ins­be­son­de­re bei der Anlie­fe­rung der Kunst­wer­ke und beim Auf­bau über­nahm er eine zen­tra­le Rol­le.

Mit der Ver­ab­schie­dung der bei­den lang­jäh­ri­gen Unter­stüt­zer ende­te die 31. Kunst­aus­stel­lung NATUR – MENSCH in Sankt Andre­as­berg.

Foto: Mar­tin Baum­gart­ner

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