Raimund Klapprodt übernimmt künftig die Aufgabe des ehrenamtlichen Behindertenbeauftragten der Stadt Osterode am Harz. Er soll sich für die Interessen von Menschen mit Behinderungen einsetzen, bestehende Barrieren aufzeigen und die gleichberechtigte Teilhabe am gesellschaftlichen Leben fördern. Dabei steht er sowohl Betroffenen und Angehörigen als auch Verbänden und weiteren Einrichtungen als Ansprechpartner zur Verfügung.
Menschen mit Behinderungen begegnen im Alltag häufig besonderen Herausforderungen. Dazu gehören beispielsweise der Zugang zu öffentlichen Gebäuden, die Nutzung von Verkehrsmitteln oder die Teilnahme am gesellschaftlichen Leben. Ziel der kommunalen Behindertenarbeit ist es, solche Hindernisse abzubauen und ein möglichst selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen.
Beratende Funktion in der Kommunalpolitik
Als Behindertenbeauftragter übernimmt Klapprodt eine wichtige Schnittstellenfunktion zwischen Menschen mit Behinderungen, der Stadtverwaltung und der Kommunalpolitik. In den Ausschüssen der Stadt Osterode am Harz bringt er die Anliegen und Perspektiven der Betroffenen in die Beratungen ein.
Dabei geht es insbesondere darum, Barrierefreiheit und Inklusion frühzeitig bei politischen Entscheidungen zu berücksichtigen. Der direkte Austausch mit Betroffenen soll helfen, bestehende Probleme zu erkennen und Verbesserungen anzustoßen.
Unterstützt wird diese Arbeit durch ein bestehendes Netzwerk in Osterode und der Gemeinde Bad Grund. Dazu gehört unter anderem der Gemeinsame Beirat für Menschen mit Behinderung, der sich ebenfalls für die Interessen der Betroffenen einsetzt.
Bürgermeister begrüßt ehrenamtliches Engagement
Osterodes Bürgermeister Jens Augat begrüßt die Übernahme des Ehrenamtes durch Raimund Klapprodt. Eine inklusive Stadtgesellschaft könne nur entstehen, wenn die Perspektiven von Menschen mit Behinderungen gehört und bei Entscheidungen von Anfang an berücksichtigt würden.
Augat betont die Bedeutung der ehrenamtlichen Tätigkeit und setzt auf eine vertrauensvolle Zusammenarbeit. Gemeinsam mit dem neuen Behindertenbeauftragten und weiteren Beteiligten möchte die Stadt die Barrierefreiheit verbessern und die gesellschaftliche Teilhabe stärken.
So ist der neue Behindertenbeauftragte erreichbar
Menschen mit Behinderungen, Angehörige und Interessierte können sich mit Fragen, Hinweisen oder Anliegen direkt an Raimund Klapprodt wenden.
Telefonisch ist er unter 05522 5060759 erreichbar. Außerdem können Anfragen per E‑Mail an behindertenbeauftragter@osterode.de gerichtet werden.
Eine weitere Kontaktmöglichkeit bietet die Internetseite der Stadt Osterode am Harz unter www.osterode.de/inklusion. Dort steht ein entsprechendes Kontaktformular zur Verfügung.
Die Stadt sieht die Arbeit des Behindertenbeauftragten als wichtigen Bestandteil einer bürgernahen und inklusiven Kommunalpolitik. Durch den Austausch mit Betroffenen und Interessenvertretungen sollen langfristig weitere Verbesserungen für ein barrierefreies und selbstbestimmtes Leben in Osterode erreicht werden.





























