Qued­lin­burg wird Film­ku­lis­se für neu­en ARD-Film mit Joa­chim Król

In Qued­lin­burg und Ber­lin haben die Dreh­ar­bei­ten für den neu­en ARD-Film „Und unten leuch­ten wir“ begon­nen. Die vor­weih­nacht­li­che Geschich­te rund um den Mar­tins­tag wird unter der Regie von Kat­ja Ben­rath insze­niert. Zum Schau­spiel­ensem­ble gehö­ren unter ande­rem Joa­chim Król, Klaus Stein­ba­cher, Anja Pich­ler, Alwa­ra Höfels, Hil­de­gard Schroed­ter, Hadi Khan­jan­pour, Adria­na Alta­ras und Dela Dabu­la­man­zi.

Der Film erzählt von fünf Men­schen, deren Wege sich an einem kal­ten Novem­ber­abend in einer Klein­stadt kreu­zen. Wäh­rend Kin­der mit leuch­ten­den Later­nen durch die Stra­ßen zie­hen und den Mar­tins­tag fei­ern, wird in einer Kir­che ein aus­ge­setz­tes Baby in einer Krip­pe ent­deckt. Der unge­wöhn­li­che Fund bringt fünf Frem­de zusam­men, die mit ganz unter­schied­li­chen per­sön­li­chen Her­aus­for­de­run­gen zu kämp­fen haben.

Fünf Lebens­ge­schich­ten tref­fen auf­ein­an­der

Im Mit­tel­punkt steht Anto­nia, gespielt von Anja Pich­ler, die sich von den Erwar­tun­gen ihrer Eltern lösen und ihren eige­nen Weg fin­den möch­te. Der jun­ge Assis­tenz­arzt Paul, dar­ge­stellt von Klaus Stein­ba­cher, muss den Tod eines Pati­en­ten ver­ar­bei­ten, den er erst­mals wäh­rend einer Ope­ra­ti­on ver­lo­ren hat.

Rike, gespielt von Alwa­ra Höfels, erlebt nach der Geburt ihres Kin­des, dass sich nicht alles im Leben kon­trol­lie­ren lässt. Die Kran­ken­schwes­ter Jana, ver­kör­pert von Hil­de­gard Schroed­ter, kämpft mit Über­las­tung und Ein­sam­keit. Rebaz, gespielt von Hadi Khan­jan­pour, hat trotz schmerz­li­cher Ver­lus­te sei­ne Offen­heit gegen­über ande­ren Men­schen bewahrt.

Durch die zufäl­li­gen Begeg­nun­gen ent­wi­ckeln sich Gesprä­che und Ver­bin­dun­gen, die den Betei­lig­ten neue Per­spek­ti­ven eröff­nen. Die Geschich­te greift damit den Grund­ge­dan­ken des Mar­tins­ta­ges auf: Mit­ge­fühl, Hilfs­be­reit­schaft und mensch­li­che Nähe.

Geschich­te über Zusam­men­halt und Mit­ge­fühl

Pro­du­zen­tin Doris Zan­der sieht in der Geschich­te eine moder­ne Aus­ein­an­der­set­zung mit den Wer­ten des Mar­tins­ta­ges. Die Erin­ne­rung an Later­nen­um­zü­ge und den hei­li­gen Mar­tin, der sei­nen Man­tel mit einem Bedürf­ti­gen teilt, habe die Ent­wick­lung des Films geprägt.

Gemein­sam mit Best­sel­ler­au­torin Astrid Rup­pert und Johan­na Kraus sei eine Geschich­te ent­stan­den, die zum Inne­hal­ten anre­gen und einen ver­ständ­nis­vol­le­ren Blick auf Mit­men­schen ermög­li­chen soll.

Bava­ria Fic­tion pro­du­ziert für die ARD

Das Dreh­buch zu „Und unten leuch­ten wir“, einem vor­läu­fi­gen Arbeits­ti­tel, stammt von Astrid Rup­pert. Regie führt Kat­ja Ben­rath, für die Bild­ge­stal­tung ist Valen­tin Selm­ke ver­ant­wort­lich.

Pro­du­ziert wird der Film von Bava­ria Fic­tion im Auf­trag der ARD Dege­to Film. Doris Zan­der über­nimmt die Pro­duk­ti­on, Han­nah Liebrenz ist als Pro­du­ce­rin betei­ligt. Die redak­tio­nel­le Ver­ant­wor­tung liegt bei Johan­na Kraus und Kars­ten Gün­ther.

Mit Qued­lin­burg gehört eine der bekann­ten Fach­werk­städ­te im Harz zu den Dreh­or­ten der Pro­duk­ti­on. Ein Aus­strah­lungs­ter­min wur­de bis­lang nicht genannt.

Foto: ARD Dege­to Film/Gordon Mueh­le

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