Die Stadt Halberstadt hat erstmals Ehrenamtskarten an aktive Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehren aus der Stadt und ihren Ortsteilen übergeben. Oberbürgermeister Daniel Szarata (CDU) überreichte die Karten während der jüngsten Stadtratssitzung. Damit sollen die ehrenamtlichen Einsatzkräfte für ihr Engagement im Brand- und Katastrophenschutz gewürdigt werden.
Die vom Landkreis Harz eingeführte Ehrenamtskarte richtet sich an aktive Feuerwehrleute, die mindestens 40 Stunden im Jahr ehrenamtlichen Dienst leisten. Sie ermöglicht Vergünstigungen bei verschiedenen Freizeitangeboten und Einrichtungen im gesamten Landkreis.
Ehrenamtskarte seit Juli 2026 im Einsatz
Die Einführung der Ehrenamtskarte geht auf eine Initiative von Landrat Thomas Balcerowski zurück. Das Angebot startete am 1. Juli 2026 und soll den ehrenamtlichen Einsatz der Feuerwehrangehörigen mit konkreten Vorteilen anerkennen.
Für die Organisation ist die Harz AG zuständig, in der regionale Unternehmen und Kommunen zusammenarbeiten. Gemeinsam mit den Städten und Gemeinden koordiniert sie die teilnehmenden Einrichtungen. Dazu zählen unter anderem Museen und Freizeitangebote, bei denen Karteninhaber Vergünstigungen erhalten.
Anders als die kostenpflichtige HarzCard für Touristen ist die Ehrenamtskarte für berechtigte Feuerwehrangehörige kostenlos. Die anfallenden Systemkosten übernimmt der Landkreis Harz.
Weitere ehrenamtliche Organisationen sollen profitieren
Oberbürgermeister Daniel Szarata betonte bei der Übergabe die Bedeutung der Freiwilligen Feuerwehren für die Sicherheit der Bevölkerung. Die Einsatzkräfte investierten einen erheblichen Teil ihrer Freizeit, übernähmen Verantwortung und stünden bereit, wenn Menschen Hilfe benötigten.
Die Stadt Halberstadt unterstützt die Einführung der Ehrenamtskarte und beteiligt sich an deren Umsetzung. Die Übergabe an die Feuerwehrangehörigen bildet dabei den Auftakt.
Perspektivisch soll das Angebot auf weitere ehrenamtlich tätige Menschen ausgeweitet werden. Nach Angaben des Oberbürgermeisters ist vorgesehen, das bestehende System weiterzuentwickeln und künftig auch Mitglieder anderer ehrenamtlicher Organisationen einzubeziehen.
Foto: Pressestelle / Holger Wegener






























