Gos­lar star­tet Auf­kle­ber-Akti­on für schnel­len Zugang zu Defi­bril­la­to­ren

Bei einem plötz­li­chen Herz­still­stand zählt jede Sekun­de. Um lebens­ret­ten­de Defi­bril­la­to­ren im Not­fall schnel­ler auf­find­bar zu machen, set­zen die Stadt Gos­lar, die Askle­pi­os Harz­kli­nik und der Kom­mu­na­le Prä­ven­ti­ons­rat (KPR) auf eine neue Auf­kle­ber-Akti­on. QR-Codes sol­len künf­tig an mög­lichst vie­len öffent­lich zugäng­li­chen Orten auf den nächst­ge­le­ge­nen Defi­bril­la­tor hin­wei­sen.

Bereits seit dem Früh­jahr 2026 ver­fügt Gos­lar über ein stadt­wei­tes Defi­bril­la­to­ren-Katas­ter, das öffent­lich zugäng­li­che AED-Gerä­te erfasst. Die neue Akti­on soll die­ses Ange­bot ergän­zen und den Zugang zu den Gerä­ten wei­ter erleich­tern.

Wer den QR-Code auf einem Auf­kle­ber mit dem Smart­phone scannt und sei­nen Stand­ort frei­gibt, gelangt direkt zu einem Stadt­plan. Die­ser zeigt die nächst­ge­le­ge­nen Defi­bril­la­to­ren sowie Infor­ma­tio­nen zu deren Ver­füg­bar­keit und Ent­fer­nung vom aktu­el­len Stand­ort an. Dadurch kann im Ernst­fall wert­vol­le Zeit gespart wer­den.

Stadt Gos­lar sucht Unter­stüt­zer für die Auf­kle­ber-Akti­on

Damit die QR-Codes mög­lichst flä­chen­de­ckend sicht­bar wer­den, bit­ten die Initia­to­ren Geschäfts­in­ha­ber, Gas­tro­no­mie­be­trie­be, Unter­neh­men, Ver­ei­ne und öffent­li­che Ein­rich­tun­gen um Unter­stüt­zung. Auch ande­re Inter­es­sier­te kön­nen sich betei­li­gen, sofern sie einen Auf­kle­ber gut sicht­bar anbrin­gen kön­nen.

Die Stadt Gos­lar stat­tet ihre eige­nen Stand­or­te eben­falls mit den Hin­wei­sen aus. Den Anfang mach­te das städ­ti­sche MachMit!Haus, wo der neue QR-Code-Auf­kle­ber bereits vor­ge­stellt wur­de.

Ste­fan Kru­se von der Askle­pi­os Harz­kli­nik Gos­lar wirbt gemein­sam mit den Koope­ra­ti­ons­part­nern für eine brei­te Betei­li­gung. Je mehr Ein­rich­tun­gen mit­ma­chen, des­to grö­ßer ist die Chan­ce, im Not­fall schnell einen Defi­bril­la­tor zu fin­den.

Wer sich an der Akti­on betei­li­gen möch­te, kann sich per E‑Mail an s.kruse@asklepios.com wen­den.

Defi­bril­la­to­ren-Katas­ter als wich­ti­ger Schritt für den Bevöl­ke­rungs­schutz

Mit der Ein­füh­rung des AED-Katas­ters hat Gos­lar bereits eine Vor­rei­ter­rol­le über­nom­men. Eine bun­des­weit ver­pflich­ten­de Ein­füh­rung ent­spre­chen­der Ver­zeich­nis­se steht nach Anga­ben der Stadt noch aus.

San­dy Ham­merl, zustän­dig für den Bevöl­ke­rungs­schutz bei der Stadt Gos­lar und Geschäfts­füh­re­rin des Kom­mu­na­len Prä­ven­ti­ons­rats, unter­streicht die Bedeu­tung der Initia­ti­ve. Das Katas­ter schaf­fe Trans­pa­renz und ermög­li­che es den Men­schen, im Ernst­fall schnel­ler zu han­deln.

Für Fra­gen und Anre­gun­gen steht San­dy Ham­merl tele­fo­nisch unter 05321 704–321 oder per E‑Mail an sandy.hammerl@goslar.de zur Ver­fü­gung.

Kos­ten­lo­se Ver­an­stal­tung zur Wie­der­be­le­bung am 15. Okto­ber

Neben der schnel­len Ver­füg­bar­keit von Defi­bril­la­to­ren spie­len Kennt­nis­se in Ers­ter Hil­fe und Wie­der­be­le­bung eine ent­schei­den­de Rol­le. AED-Gerä­te kön­nen auch von Men­schen ohne medi­zi­ni­sche Aus­bil­dung sicher bedient wer­den und unter­stüt­zen die lebens­ret­ten­den Maß­nah­men bis zum Ein­tref­fen des Ret­tungs­diens­tes.

Pas­send dazu bie­tet die Askle­pi­os Harz­kli­nik Gos­lar am Don­ners­tag, 15. Okto­ber 2026, ab 18 Uhr eine kos­ten­lo­se Infor­ma­ti­ons- und Übungs­ver­an­stal­tung an.

Unter dem Titel „Reani­ma­ti­on für Alle: Leben ret­ten in Sekun­den“ ver­mit­teln Fach­schwes­ter Mari­on Kru­se und Chef­arzt Prof. Dr. med. Jörn Hei­ne in der Pati­en­ten­aka­de­mie prak­ti­sche Kennt­nis­se zur Wie­der­be­le­bung.

Neben Übun­gen zur Reani­ma­ti­on wer­den die AED-Gerä­te, die neu­en QR-Code-Auf­kle­ber und das städ­ti­sche Defi­bril­la­to­ren-Katas­ter vor­ge­stellt.

Die Ver­an­stal­tung fin­det im Spie­gel­saal der Volks­bank Nord­harz in der Rosen­tor­stra­ße 25 in Gos­lar statt. Die Teil­nah­me ist kos­ten­los.

Foto: Stadt Gos­lar

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