Zum 35-jährigen Bestehen der Städtepartnerschaft zwischen Goslar und Beroun hat eine offizielle Delegation aus Goslar die tschechische Partnerstadt besucht. Im Mittelpunkt standen das Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus und der kulturelle Austausch.
An der Reise nahm unter anderem Goslars Erster Stadtrat Dirk Becker teil. Gemeinsam mit Berouns Bürgermeisterin Soňa Chalupová und dem israelischen Botschafter Amir Weissbrod wurden mehrere neue Mahnmale eingeweiht.
Ein Gedenkstein erinnert künftig an Kinder, die während der NS-Diktatur Opfer der sogenannten Euthanasie-Verbrechen wurden. Zudem wurden im Stadtgebiet von Beroun mehrere neue Stolpersteine verlegt. Sie erinnern an Bürgerinnen, Bürger und Familien, die vom NS-Regime entrechtet, verschleppt und ermordet wurden.
Goslar übernimmt Verantwortung für zwei Stolpersteine
Die Stadt Goslar übernahm die Schirmherrschaft für zwei der neu verlegten Stolpersteine. Damit wollen beide Städte ein dauerhaftes Zeichen für historische Verantwortung und Versöhnung setzen.
Mit dem Besuch endeten zugleich die Feierlichkeiten zum 35-jährigen Bestehen der Städtepartnerschaft. Goslar und Beroun sehen die gemeinsame Erinnerungskultur als Ausdruck der langjährigen Verbundenheit und des gewachsenen Vertrauens zwischen beiden Städten.
Foto: Stadt Goslar





























