Qued­lin­burg ehrt Rai­ner Robra mit Ein­trag ins Gol­de­ne Buch

Staats­mi­nis­ter und Kul­tur­mi­nis­ter Rai­ner Robra hat sich am 30. Sep­tem­ber 2026 in das Gol­de­ne Buch der Welt­erbe­stadt Qued­lin­burg ein­ge­tra­gen. Die Stadt wür­dig­te damit im Rah­men der Wie­der­eröff­nung des Schloss­mu­se­ums sein lang­jäh­ri­ges Enga­ge­ment für Qued­lin­burg und des­sen kul­tu­rel­les Erbe.

Die Ehrung fiel in die letz­ten Tage sei­ner Amts­zeit. Zum 5. Okto­ber 2026 been­de­te Robra sei­ne Tätig­keit als Staats­mi­nis­ter und Minis­ter für Kul­tur sowie als Chef der Staats­kanz­lei Sach­sen-Anhalts.

Lang­jäh­ri­ge Ver­bin­dung zum Stifts­berg

Mit Qued­lin­burg und ins­be­son­de­re dem Stifts­berg ist Robra seit vie­len Jah­ren ver­bun­den. Als Kul­tur­mi­nis­ter beglei­te­te und unter­stütz­te er die umfang­rei­che Sanie­rung und musea­le Neu­aus­rich­tung des Are­als. Bereits im März war er bei der Wie­der­eröff­nung der Stifts­kir­che St. Ser­va­tii und des Dom­schat­zes zu Gast.

Mit der Wie­der­eröff­nung des Schloss­mu­se­ums am 3. Okto­ber wur­de die Neu­ge­stal­tung des Stifts­ber­g­ensem­bles abge­schlos­sen. Bei der Pres­se­kon­fe­renz zur Wie­der­eröff­nung hob Robra die Ent­wick­lung des Ensem­bles und die dar­aus ent­ste­hen­den Mög­lich­kei­ten für Qued­lin­burg her­vor. Der Stifts­berg habe durch die Gestal­tung des Gesamt­ensem­bles neue Chan­cen erhal­ten. Auch für eine wei­ter wach­sen­de tou­ris­ti­sche Nach­fra­ge sieht er Qued­lin­burg gut auf­ge­stellt.

Unter­stüt­zung wei­te­rer Kul­tur­pro­jek­te

Auch über den Stifts­berg hin­aus beglei­te­te Robra kul­tu­rel­le Pro­jek­te in Qued­lin­burg. Dazu gehö­ren die Ver­lei­hung des Klop­stock-Prei­ses für neue Lite­ra­tur sowie das Bür­ger­pro­jekt Brun­nen Fried­li­che Revo­lu­ti­on 1989 – 1990 Deut­sche Ein­heit. Für des­sen Umset­zung stell­te das Land Sach­sen-Anhalt eine För­de­rung von 300.000 Euro bereit.

Mit dem Ein­trag ins Gol­de­ne Buch wür­digt die Welt­erbe­stadt Qued­lin­burg Robras lang­jäh­ri­ge Unter­stüt­zung bei der Bewah­rung und Wei­ter­ent­wick­lung ihres kul­tu­rel­len Erbes.

Foto: Jür­gen Meu­se

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