Der Maler Ryo Kato hat den Andreas-Kunstpreis 2026 gewonnen. Ausgezeichnet wurde sein figurativ-abstraktes Gemälde „Hoffnung im Harz II“, das derzeit in der 31. Kunstausstellung „NATUR – MENSCH“ in Sankt Andreasberg zu sehen ist. Der Preis ist mit 2.000 Euro dotiert.
Überreicht wurde die Auszeichnung während der Vernissage am vergangenen Freitag von Braunlages Bürgermeister Wolfgang Langer und Nationalparkleiter Dr. Roland Pietsch. Der mit 700 Euro dotierte zweite Preis ging an Ute Vauk-Ogawa für ihre Installation „Nightsong“. Silke Hermanni erhielt für ihr Gemälde „Eagle“ den dritten Preis in Höhe von 300 Euro.
Rund 50 Werke an drei Ausstellungsorten
Die vom Nationalpark Harz federführend organisierte Ausstellung umfasst rund 50 Kunstwerke. Sie ist noch bis zum 31. Oktober an drei Orten in Sankt Andreasberg zu sehen: in der Rathausscheune, im Alten Rathaus und in der Martini-Kirche.
Geöffnet ist die Ausstellung mittwochs bis sonntags jeweils von 11 bis 17 Uhr. Der Eintritt ist frei.
Zur Eröffnung begrüßten Bürgermeister Wolfgang Langer und Nationalparkleiter Dr. Roland Pietsch die Gäste. Auch Staatssekretärin Anka Dobslaw aus dem Niedersächsischen Umweltministerium nahm teil. Die Laudationen auf die ausgezeichneten Künstler und ihre Werke hielten Kurator Detlef Kiep und Jury-Mitglied Thomas Velte. Für die musikalische Begleitung sorgten Matthias Hofmann und Nils Passian von der Waiting Room Jazzband.
Ausstellung soll Region und Kunst verbinden
Die Ausstellung „NATUR – MENSCH“ gehört seit mehr als 30 Jahren zum kulturellen Programm in Sankt Andreasberg. Nach Angaben der Veranstalter hat sich rund um die im zweijährigen Rhythmus stattfindende Schau ein vielfältiges Rahmenprogramm entwickelt.
Der Nationalpark Harz hebt besonders das regionale Engagement hervor. Die Ausstellung soll nicht nur Kunst präsentieren, sondern auch die persönliche Verbindung der Menschen in der Region zum Nationalpark stärken.
Ryo Kato mit langjähriger Verbindung zur Ausstellung
Ryo Kato wurde 1978 in Nimi in der japanischen Präfektur Okayama geboren und lebt seit 1998 in Berlin. Er studierte an der Universität der Künste Berlin und war anschließend Meisterschüler bei Daniel Richter.
Seine Arbeiten beschäftigen sich häufig mit gesellschaftlichen und ökologischen Themen. An der Ausstellung „NATUR – MENSCH“ hatte Kato bereits 2002, 2003 und 2024 teilgenommen. 2025 zeigte das Nationalparkhaus Ilsenburg eine Einzelausstellung mit seinen Werken.
Foto: Martin Baumgartner





























