Rund 150 Agrarrechtlerinnen und Agrarrechtler aus ganz Deutschland sind seit dem 28. September für vier Tage in Goslar zu Gast. Beim 81. Agrarrechtsseminar der Deutschen Gesellschaft für Agrarrecht (DGAR) beraten sie über aktuelle Entwicklungen im Agrar- und Umweltrecht.
Die traditionsreiche Fachveranstaltung wird in Kooperation mit der DeutschenAnwaltAkademie ausgerichtet. Zum Auftakt begrüßte Bürgermeisterin Renate Lucksch die Teilnehmerinnen und Teilnehmer bei einem Empfang im Großen Heiligen Kreuz.
Lucksch hob die langjährige Verbindung zwischen der DGAR und Goslar hervor. Die Stadt profitiere davon, regelmäßig hochkarätige Fachveranstaltungen auszurichten. In ihrem Grußwort verwies die Bürgermeisterin zudem auf die weitere Entwicklung Goslars. Insbesondere der Uni-Campus könne neue Impulse für Wissenschaft, Bildung und Stadtentwicklung setzen und die Attraktivität der Stadt für junge Menschen und Fachkräfte stärken.
DGAR-Präsident Dr. Christian Köpl, Ministerialrat im Bayerischen Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft, Forsten und Tourismus, bedankte sich für die Gastfreundschaft der Stadt.
Vom Wolf bis zum Einsatz künstlicher Intelligenz
Inhaltlich beschäftigt sich das diesjährige Seminar mit einer breiten Palette aktueller Rechtsfragen. Auf der Tagesordnung stehen unter anderem die Vermögensnachfolge in land- und forstwirtschaftlichen Betrieben und Änderungen im Tiergesundheitsrecht.
Weitere Themen sind die Auswirkungen einer Einbeziehung des Wolfs in das Bundesjagdgesetz sowie der Einsatz von KI-Werkzeugen in der juristischen Beratung.
Die Deutsche Gesellschaft für Agrarrecht wurde 1964 gegründet und zählt nach eigenen Angaben heute rund 550 Mitglieder. Sie versteht sich als bundesweites Kompetenzzentrum für Agrarrecht.
Foto: Stadt Goslar






























