Das Ensemble TanzHarz bringt am Samstag, 3. Oktober, erneut das Kammertanzstück Schattenfänger auf die Bühne. Die Vorstellung beginnt um 19.30 Uhr in der Kammerbühne Halberstadt und verbindet zwei Choreografien über innere und zwischenmenschliche Erfahrungen.
Der rund 90-minütige Tanzabend einschließlich Pause besteht aus zwei Teilen. Schattenfänger stammt von Tarek Assam, Chefchoreograf des Harztheaters. Im Mittelpunkt stehen Schatten als Sinnbild für Erinnerungen, Ängste und Sehnsüchte. Die Choreografie beschäftigt sich mit der Frage, welchen Einfluss diese verborgenen Begleiter auf das menschliche Handeln haben.
Für die Bühnenwelt zeichnet Michele Lorenzini verantwortlich. Überdimensionale Folien dienen als Projektionsflächen und ermöglichen Lichtspiele zwischen Helligkeit und Dunkelheit.
Beziehungen im Mittelpunkt
Der zweite Teil Self matters stammt von Zach Enquist, der erstmals mit TanzHarz zusammenarbeitet. Enquist gewann 2025 den Produktionspreis beim Choreografischen Wettbewerb Hannover. Der gebürtige US-Amerikaner lebt in Schweden und gehört zur Tanzkompanie der Göteborger Oper.
In seiner Choreografie richtet Enquist den Blick auf zwischenmenschliche Beziehungen. Es geht um Begegnungen, neu entstehende Bindungen und Verbindungen, die sich wieder lösen. Bühne und Kostüme sind dabei reduziert gehalten, um den Fokus auf die Tänzerinnen und Tänzer zu richten.
Für die musikalische Gestaltung werden unter anderem Werke von Ivo Mateus und Vladislav Delay verwendet. Auf der Bühne stehen Mitglieder des TanzHarz-Ensembles.
Nach der Vorstellung am 3. Oktober ist Schattenfänger am 30. Oktober erneut in der Kammerbühne Halberstadt zu sehen. Weitere Aufführungen und Gastspiele sind in Quedlinburg, Wolfenbüttel und Eisleben vorgesehen.
Karten sind an den Theaterkassen in Halberstadt und Quedlinburg sowie an den bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich.
Foto: Rolf K. Wegst





























