Die Vorstudie zur künftigen Wärmeversorgung der Herzberger Altstadt geht in die nächste Phase. Im Mittelpunkt steht weiterhin die Befragung von Eigentümerinnen und Eigentümern. Bislang haben sich rund 15 Prozent der Angeschriebenen beteiligt.
Nach Angaben der Stadt reicht dieser Rücklauf noch nicht aus, um belastbare Aussagen über eine mögliche Wärmeversorgung der Altstadt zu treffen. Deshalb werden weitere Eigentümer aufgerufen, den Fragebogen zu ihrem Gebäude und zum Wärmebedarf auszufüllen.
Interesse an Wärmenetz grundsätzlich vorhanden
Für die weitere Untersuchung ist insbesondere wichtig, wie hoch der tatsächliche Wärmebedarf im Untersuchungsgebiet ist und wie viele Eigentümer sich grundsätzlich einen Anschluss an ein Wärmenetz vorstellen können.
Die bisherigen Rückmeldungen zeigen nach Angaben der Stadt ein grundsätzliches Interesse. 60 Prozent der Teilnehmenden können sich demnach einen Anschluss vorstellen, weitere 16 Prozent antworteten mit eher ja. Wegen der bislang geringen Beteiligung lassen sich diese Werte jedoch noch nicht auf das gesamte Gebiet übertragen.
Auf Grundlage der Rückmeldungen sollen mögliche Anschlussquoten und räumliche Nachfrageschwerpunkte untersucht werden. Zudem soll ein erster möglicher Trassenverlauf entwickelt werden.
Technische und wirtschaftliche Prüfung folgt
Anschließend sollen die technischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen betrachtet werden. Erst danach kann bewertet werden, ob und unter welchen Voraussetzungen ein Wärmenetz für Teile der Altstadt infrage kommt.
Die Befragung läuft noch bis Ende September 2026. Weitere Informationen und Zwischenergebnisse stellt die Stadt auf ihrer Internetseite bereit.
Foto: Stadt Herzberg am Harz / AR Climate Positive






























