In mehreren Orten der Einheitsgemeinde Osterwieck ist es am Montagnachmittag, 21. September 2026, zu einer Häufung betrügerischer Telefonanrufe gekommen. Nach Angaben der Polizei versuchten bislang unbekannte Täter, Informationen über die Vermögensverhältnisse der Angerufenen zu erlangen.
Dabei nutzten die Betrüger unterschiedliche Geschichten. Sie fragten unter anderem nach Goldanlagen oder behaupteten, dass Razzien des Landeskriminalamtes bevorstünden. Ziel solcher Anrufe ist es nach Polizeiangaben regelmäßig, an Bargeld, Schmuck oder andere Wertgegenstände zu gelangen.
Polizei warnt vor Schockanrufen
Bei sogenannten Schockanrufen setzen Täter ihre Opfer gezielt unter emotionalen und zeitlichen Druck. Häufig geben sie sich als Polizeibeamte oder andere Amtspersonen aus und passen ihre erfundenen Geschichten an die persönliche Situation der Angerufenen an.
Die Polizei rät dazu, verdächtige Gespräche sofort zu beenden und keine Angaben zu persönlichen oder finanziellen Verhältnissen zu machen. Geld oder Wertgegenstände sollten niemals an unbekannte Personen übergeben werden.
Wer einen verdächtigen Anruf erhält, sollte die Polizei über die 110 informieren. Auch Opfer solcher Betrugsmaschen werden aufgefordert, sich an die Polizei zu wenden.
Darüber hinaus empfiehlt die Polizei, persönliche Daten nur zurückhaltend weiterzugeben und Telefonbucheinträge kritisch zu prüfen.





























