Beim europaweiten ROADPOL-Safety Day hat sich auch das Polizeirevier Harz mit verstärkten Verkehrskontrollen beteiligt. Der Aktionstag am 17. September 2026 stand unter dem Motto Tag ohne Verkehrstote und sollte für mehr Sicherheit und verantwortungsbewusstes Verhalten im Straßenverkehr sensibilisieren.
Im gesamten Landkreis Harz kontrollierten die eingesetzten Beamtinnen und Beamten mehr als 300 Fahrzeuge. Dabei wurden insgesamt 41 Verstöße festgestellt. Allein 29 davon entfielen auf Geschwindigkeitsüberschreitungen.
Geschwindigkeit und Ablenkung im Fokus
Ein Schwerpunkt der Kontrollen lag auf Verhaltensweisen, die das Unfallrisiko erhöhen können. Dazu zählen neben nicht angepasster oder überhöhter Geschwindigkeit auch Ablenkungen durch Mobiltelefone und andere Kommunikationstechnik.
Nach Angaben der Polizei können bereits kurze Momente der Unaufmerksamkeit dazu führen, dass Gefahren zu spät erkannt werden. Mit zunehmender Geschwindigkeit verlängere sich zudem der Bremsweg, während mögliche Unfallfolgen schwerwiegender ausfallen könnten.
Kontrolle vor Kindergarten in Dedeleben
Eine der Kontrollstellen befand sich vor dem Kindergarten in der Ernst-Thälmann-Straße in Dedeleben. Dort gilt Tempo 30. Die Polizei registrierte an dieser Stelle zehn Geschwindigkeitsverstöße. Der höchste gemessene Verstoß lag 21 Kilometer pro Stunde über der erlaubten Höchstgeschwindigkeit.
Mit dem Aktionstag will die Polizei neben der Ahndung von Verstößen vor allem das Bewusstsein für Gefahren im Straßenverkehr stärken. Der ROADPOL-Safety Day ist Teil einer europaweiten Kampagne zur Verringerung schwerer und tödlicher Verkehrsunfälle.
Foto: Polizeirevier Harz
































