Oster­ode zieht posi­ti­ve Bilanz nach STADT­RA­DELN 2026

Mit deut­lich mehr Teil­neh­men­den und gefah­re­nen Kilo­me­tern ist das STADT­RA­DELN 2026 in Oster­ode am Harz zu Ende gegan­gen. Vom 31. Mai bis 20. Juni betei­lig­ten sich 282 akti­ve Rad­le­rin­nen und Rad­ler in 24 Teams. Im Vor­jahr waren es 198 Per­so­nen.

Gemein­sam leg­ten die Teil­neh­men­den 71.824 Kilo­me­ter mit dem Fahr­rad zurück. Das waren mehr als 17.000 Kilo­me­ter mehr als 2025. Nach Anga­ben der Stadt wur­den dadurch rund zwölf Ton­nen CO₂ ver­mie­den. Im Vor­jahr waren es etwa acht Ton­nen.

Im Ver­gleich der zwölf teil­neh­men­den Kom­mu­nen im Land­kreis Göt­tin­gen erreich­te Oster­ode am Harz den zwei­ten Platz.

Restau­rant Rats­waa­ge führt Team­wer­tung an

Die meis­ten Kilo­me­ter sam­mel­te das Team Restau­rant Rats­waa­ge mit rund 17.953 Kilo­me­tern. Auf den wei­te­ren Plät­zen folg­ten Pil­ler radelt mit etwa 12.132 Kilo­me­tern und das Til­man-Rie­men­schnei­der-Gym­na­si­um mit rund 6.553 Kilo­me­tern.

Bei einer Sie­ger­eh­rung im August wur­den auch beson­ders akti­ve Rad­ler aus den drei füh­ren­den Teams aus­ge­zeich­net. Finn Pod­le­sch­ny fuhr für das Til­man-Rie­men­schnei­der-Gym­na­si­um rund 1.016 Kilo­me­ter. Flo­ri­an Arm­brecht und Jakob Pan­kratz kamen für Pil­ler radelt jeweils auf etwa 1.750 Kilo­me­ter.

Mar­co Zer­fel erreich­te für das Team Restau­rant Rats­waa­ge rund 3.004 Kilo­me­ter. Da er an der Sie­ger­eh­rung nicht teil­neh­men konn­te, wur­de die Preis­über­ga­be im Sep­tem­ber nach­ge­holt. Außer­dem wur­den im Rah­men der Akti­on ver­los­te YouE­s­cape-Oster­ode-Spie­le an die Gewin­ner über­ge­ben.

Stadt kri­ti­siert Mani­pu­la­ti­ons­ver­such

Das STADT­RA­DELN ist eine bun­des­wei­te Kam­pa­gne des Kli­ma-Bünd­nis­ses. Ziel ist es, inner­halb von 21 Tagen mög­lichst vie­le All­tags­we­ge mit dem Fahr­rad zurück­zu­le­gen und damit kli­ma­freund­li­che Mobi­li­tät zu för­dern.

Nach Anga­ben der Stadt kam es in die­sem Jahr aller­dings zu einem Mani­pu­la­ti­ons­ver­such. Eine Per­son habe bewusst fal­sche Kilo­me­ter­an­ga­ben gemacht und ein fik­ti­ves Team gegrün­det, um das Sys­tem zu tes­ten. Die Stadt­ver­wal­tung kri­ti­sier­te die­ses Vor­ge­hen und ver­wies auf das Fair­play-Prin­zip der Akti­on.

Unge­ach­tet die­ses Ein­zel­falls zieht die Stadt eine posi­ti­ve Bilanz. Die gestie­ge­ne Betei­li­gung und die höhe­re Zahl gefah­re­ner Kilo­me­ter zeig­ten, dass sich das STADT­RA­DELN in Oster­ode am Harz eta­bliert habe.

Foto: Stadt Oster­ode am Harz

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