Mehr Gäs­te und höhe­re Erlö­se im Elbau­en­park

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Der Elbau­en­park Mag­de­burg hat das Geschäfts­jahr 2025 mit höhe­ren Besu­cher­zah­len und gestie­ge­nen Umsät­zen abge­schlos­sen. Nach Anga­ben der Betrei­ber­ge­sell­schaft Natur- und Kul­tur­park Elbaue GmbH stie­gen die Umsatz­er­lö­se gegen­über dem Vor­jahr um gut fünf Pro­zent von 1,78 auf 1,87 Mil­lio­nen Euro.

Ins­ge­samt kamen rund 468.000 Besu­che­rin­nen und Besu­cher in den Park. Das waren etwa 20.000 mehr als 2024 und deut­lich mehr als der lang­jäh­ri­ge Durch­schnitt von rund 300.000 Gäs­ten. Trotz mode­rat erhöh­ter Ein­tritts­prei­se wur­den etwa 233.000 Ein­tritts­kar­ten ver­kauft, rund 4.000 mehr als im Vor­jahr. Auch die Zahl der Jah­res­kar­ten leg­te um knapp vier Pro­zent auf 5.310 zu.

Mehr Ein­nah­men aus Ver­mie­tung und Ver­an­stal­tun­gen

Auch bei Ver­mie­tung und Ver­pach­tung ver­zeich­ne­te die Betrei­ber­ge­sell­schaft Zuwäch­se. Ein­schließ­lich der Gas­tro­no­mie stie­gen die Erlö­se um zehn Pro­zent bezie­hungs­wei­se 66.000 Euro auf 732.000 Euro. Zudem wur­de der Park ver­stärkt für Open-Air-Kon­zer­te und ande­re Ver­an­stal­tun­gen genutzt.

Geschäfts­füh­rer Stef­fen Schül­ler führt die Ent­wick­lung unter ande­rem auf neue Ange­bo­te und die Gewin­nung grö­ße­rer Ver­an­stal­tun­gen zurück. Der Elbau­en­park erfüllt neben sei­ner tou­ris­ti­schen Funk­ti­on auch Auf­ga­ben in den Berei­chen Natur- und Umwelt­schutz, Sport, Kul­tur und Bil­dung. Die Gesell­schaft ist außer­dem für Pfle­ge und Instand­hal­tung des Gelän­des sowie den Betrieb des Jahr­tau­send­turms ver­ant­wort­lich.

Fehl­be­trag ver­rin­gert

Nach Ver­rech­nung des städ­ti­schen Betriebs­kos­ten­zu­schus­ses sank der ver­blei­ben­de Fehl­be­trag um knapp elf Pro­zent auf rund eine Mil­li­on Euro. Der größ­te Aus­ga­ben­block für Pfle­ge, Rei­ni­gung und wei­te­re exter­ne Dienst­leis­tun­gen blieb weit­ge­hend sta­bil.

Höhe­re Kos­ten ent­stan­den vor allem bei der Grün­pfle­ge und Geschäfts­be­sor­gung. Ein­spa­run­gen gab es dage­gen unter ande­rem bei Instand­hal­tung, Kas­sen­dienst­leis­tun­gen und Ener­gie.

Für 2026 rech­net die Geschäfts­füh­rung trotz leicht rück­läu­fig pro­gnos­ti­zier­ter Besu­cher­zah­len mit rund zehn Pro­zent höhe­ren Umsatz­er­lö­sen. Zusätz­li­che Ein­nah­men sol­len unter ande­rem durch neue Ange­bo­te wie eine Dino-Son­der­aus­stel­lung ent­ste­hen. Gleich­zei­tig sol­len Ver­mie­tung und Ver­pach­tung auf hohem Niveau gehal­ten und der Elbau­en­park wei­ter moder­ni­siert wer­den.

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