Abschied nach fünf Jah­ren im Eichsfeld

Pas­tor Johann Hin­rich Wit­zel ist am ver­gan­ge­nen Sonn­tag in Gie­bol­de­hau­sen offi­zi­ell in den Ruhe­stand ver­ab­schie­det wor­den. In sei­ner letz­ten Pre­digt blick­te er auf die ver­gan­ge­nen fünf Jah­re im Eichsfeld zurück und sprach zugleich über Auf­bruch, Ver­än­de­rung und Ver­trau­en.

Wit­zel mach­te deut­lich, dass er ursprüng­lich nicht in den Ruhe­stand gehen woll­te, sich nun aber auf den neu­en Lebens­ab­schnitt ein­las­se. Ver­än­de­run­gen gehör­ten zum Leben und bedeu­te­ten auch, Gewohn­tes los­zu­las­sen und sich auf Neu­es ein­zu­stel­len.

Rück­blick auf fünf Jah­re im Eichsfeld

In sei­ner Pre­digt erin­ner­te Wit­zel an zahl­rei­che Pro­jek­te und Begeg­nun­gen. Dazu gehör­ten neue Glo­cken in Wol­lers­hau­sen, ver­schie­de­ne Got­tes­dienst­for­ma­te in Gie­bol­de­hau­sen sowie Gedenk­ta­ge in Duder­stadt und Oster­ode. Beson­ders hob er die vie­len Begeg­nun­gen mit Men­schen im Har­zer Land her­vor und dank­te für die gemein­sa­me Zeit.

Super­in­ten­den­tin Ulri­ke Schim­mel­p­feng wür­dig­te Wit­zel als Ideen­ge­ber, Netz­wer­ker und Befür­wor­ter lebens­lan­gen Ler­nens. Sie ver­ab­schie­de­te ihn offi­zi­ell in den Ruhe­stand und teil­te mit, dass er künf­tig in Hal­le an der Saa­le leben wer­de.

Stel­le wird nicht neu besetzt

Die bis­he­ri­ge Stel­le von Wit­zel soll nicht neu besetzt wer­den. Nach Anga­ben des Kir­chen­krei­ses bedeu­tet das jedoch nicht, dass die Gemein­de künf­tig ohne pas­to­ra­le Beglei­tung bleibt. In der Gesamt­kir­chen­ge­mein­de ste­hen wei­ter­hin Pas­to­ren sowie zahl­rei­che Ehren­amt­li­che zur Ver­fü­gung.

Hin­ter­grund sind ver­än­der­te kirch­li­che Struk­tu­ren, bei denen Auf­ga­ben zuneh­mend von Teams statt von ein­zel­nen Per­so­nen über­nom­men wer­den. Die seel­sor­ge­ri­sche und gemeind­li­che Arbeit soll dabei fort­ge­führt wer­den.

Im Anschluss an den Got­tes­dienst kamen Gemein­de­mit­glie­der und Weg­be­glei­ter im Regen­bo­gen­haus zusam­men. Dort erin­ner­ten meh­re­re Red­ner an gemein­sa­me Pro­jek­te und per­sön­li­che Begeg­nun­gen. Auch Wit­zel blick­te noch ein­mal auf sei­ne Zeit in der Regi­on zurück.

Vie­le der von ihm ange­sto­ße­nen Pro­jek­te sol­len wei­ter­ge­führt und von ande­ren über­nom­men wer­den. Damit mar­kiert sein Abschied zugleich einen neu­en Abschnitt für die Gemein­de.

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