Am Sonntag, 13. September, lädt das Städtische Museum Halberstadt zum Tag des offenen Denkmals zu einem geführten Rundgang durch die Fachwerk- und Architekturausstellung im Kreuzgang der Liebfrauenkirche ein. Die Führung beginnt um 15 Uhr.
Museologe André Pohl stellt bei dem Rundgang die Bau- und Stadtgeschichte Halberstadts vor. Die Ausstellung gehört seit der Gründung des Städtischen Museums im Jahr 1905 als Nebenobjekt zum Museum. Originale Bauteile und weitere historische Zeugnisse zeigen die Entwicklung des niedersächsischen Fachwerkstils in Halberstadt vom Beginn des 15. Jahrhunderts bis zum Ende des ersten Drittels des 17. Jahrhunderts.
Erinnerungen an verschwundene Gebäude
Neben noch erhaltenen Fachwerkhäusern thematisiert die Ausstellung auch Gebäude, die heute nicht mehr existieren. Fotos und originale Architekturteile erinnern an historische Bausubstanz, die durch Kriegseinwirkungen, Brände oder den Flächenabriss in den 1980er Jahren verloren ging. Dazu zählt auch ein durch eine Brandkatastrophe betroffenes Gebäude am Schuhhof.
Der Rundgang widmet sich zudem besonderen Ortsbezeichnungen und überlieferten Geschichten. Dabei geht es unter anderem um den Katzenplan und weitere Rätsel aus der Halberstädter Stadtgeschichte.
Museumsleiterin Dr. Antje J. Gornig sieht den Tag des offenen Denkmals als Gelegenheit, bekannte Orte aus einer anderen Perspektive kennenzulernen. Die Fachwerkausstellung im Kreuzgang bewahre zahlreiche Geschichten, die im Alltag leicht übersehen würden.
Die Führung beginnt um 15 Uhr im Südflügel des Kreuzgangs der Liebfrauenkirche am Domplatz. Der Eintritt ist frei.
Foto: Städtisches Museum Halberstadt





























