Pro­ben­be­such gibt Ein­blick in Ros­si­nis Bar­bier von Sevil­la

Das Harzthea­ter lädt am Diens­tag, 15. Sep­tem­ber, um 18.30 Uhr zum ers­ten Ram­pen­licht #rein­ge­schaut der neu­en Sai­son ein. Im Mit­tel­punkt steht die Oper Il bar­bie­re di Sivi­glia von Gioa­chi­no Ros­si­ni. Treff­punkt ist die Kam­mer­büh­ne Hal­ber­stadt.

Regis­seu­rin Ste­pha­nie Schim­mer und Aus­stat­ter Davi­de Raio­la geben zunächst Ein­bli­cke in die Insze­nie­rung und erläu­tern Hin­ter­grün­de zu dem tem­po­rei­chen Werk. Anschlie­ßend kön­nen die Besu­cher eine Pro­be auf der gro­ßen Büh­ne erle­ben. Mit dabei sind Figa­ro-Dar­stel­ler Micha­el Rap­ke, das Solis­ten­en­sem­ble und die Har­zer Sin­fo­ni­ker unter der musi­ka­li­schen Lei­tung von Haru­ty­un Mura­dy­an.

Komö­die um Lie­be, List und Ver­wechs­lun­gen

Ros­si­nis Ope­ra buf­fa erzählt von Graf Alma­vi­va, der sich in Rosi­na ver­liebt. Die­se wird von ihrem Vor­mund Dok­tor Bar­to­lo abge­schirmt, weil er sie aus eige­nem Inter­es­se hei­ra­ten will. Alma­vi­va sucht des­halb die Hil­fe des gewitz­ten Bar­biers Figa­ro, der mit zahl­rei­chen Ein­fäl­len ver­sucht, die bei­den Lie­ben­den zusam­men­zu­brin­gen.

Die Insze­nie­rung von Ste­pha­nie Schim­mer setzt auf eine schnel­le und poin­ten­rei­che Komö­die. Das Büh­nen­bild von Davi­de Raio­la ori­en­tiert sich am Stil der Zeit Ros­si­nis und arbei­tet mit gro­ßen Tafel­flä­chen, auf denen die Figu­ren ihre eige­nen Wel­ten mit Krei­de und Schwamm gestal­ten kön­nen.

Die Oper wird in ita­lie­ni­scher Spra­che mit deut­schen Über­ti­teln auf­ge­führt. Die Pre­mie­re ist für Sams­tag, 19. Sep­tem­ber, um 19.30 Uhr im Gro­ßen Haus Hal­ber­stadt geplant. Wei­te­re Vor­stel­lun­gen sind unter ande­rem in Qued­lin­burg vor­ge­se­hen.

Ein­tritt frei, Frei­ti­cket erfor­der­lich

Der Ein­tritt zum Pro­ben­be­such am 15. Sep­tem­ber ist frei. Um Spen­den für den Thea­ter­för­der­ver­ein wird gebe­ten. Wegen der gro­ßen Nach­fra­ge ist eine Anmel­dung erfor­der­lich. Kos­ten­lo­se Ein­tritts­kar­ten sind an den Thea­ter­kas­sen und am Ver­an­stal­tungs­tag auch noch eine hal­be Stun­de vor Beginn an der Abend­kas­se erhält­lich.

Foto: Kat­ja Stüt­zer

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