Mit einer ausverkauften Premiere ist Der Name der Rose am Freitagabend in die Stiftskirche St. Servatii in Quedlinburg zurückgekehrt. Die Inszenierung nach dem Roman von Umberto Eco wird in diesem Jahr sechsmal gezeigt. Sämtliche Vorstellungen sind bereits ausverkauft.
Regie führt Rosmarie Vogtenhuber-Freitag. Sie hat den Stoff für das Harztheater bearbeitet und setzt ihn in der besonderen Kulisse der Stiftskirche um. In der aktuellen Fassung erleben die Zuschauer das Geschehen aus einer neuen Perspektive mit Blick auf die großen Treppen vor dem Hohen Chor.
Im Mittelpunkt der Geschichte stehen der Franziskanermönch William von Baskerville und sein Begleiter Adson von Melk. Gemeinsam versuchen sie, eine Reihe mysteriöser Verbrechen in einer Benediktinerabtei aufzuklären. Dabei entwickelt sich die Handlung zu einem Kriminalstück, das zugleich religiöse, philosophische und politische Konflikte des Mittelalters aufgreift.
Jubiläum im kommenden Jahr
Die Quedlinburger Inszenierung feiert 2027 ihr 20-jähriges Bestehen. Bereits 2007 sowie von 2013 bis 2019 wurde das Stück in der Stiftskirche gezeigt. Für die Jubiläumsspielzeit sollen Tickets ab Oktober erhältlich sein.
Das Projekt wird gemeinsam vom Harztheater, der Quedlinburg-Tourismus-Marketing GmbH und der Domschatzverwaltung Quedlinburg umgesetzt. Im Jubiläumsjahr sind die Aufführungen auf dem dann frisch sanierten Schlossberg geplant.
Zu den Darstellern gehören unter anderem Stefan Werner Dick als William von Baskerville und Jan Saure als Adson von Melk. Die musikalische Leitung liegt bei Tobias Mengs.
Weitere Vorstellungen in diesem Jahr finden am 6., 9., 11., 12. und 13. September in der Stiftskirche St. Servatii statt. Auch diese Termine sind bereits ausverkauft.
Foto: Elisabeth Herold





























