Von St. Nico­lai bis St. Joseph: Herz­ber­ger bil­den Men­schen­ket­te

Mit einer Men­schen­ket­te zwi­schen den Kir­chen St. Nico­lai und St. Joseph haben zahl­rei­che Men­schen in Herz­berg ein Zei­chen für Men­schen­wür­de, Nächs­ten­lie­be und gesell­schaft­li­chen Zusam­men­halt gesetzt. Die Teil­neh­men­den ver­ban­den bei­de Kir­chen mit weit aus­ge­streck­ten Armen.

Zum Abschluss fand auf den Stu­fen der Nico­lai­kir­che eine Kund­ge­bung statt. Elke Peters, Vor­sit­zen­de des evan­ge­li­schen Gesamt­kir­chen­vor­stands, beton­te dabei die Bedeu­tung der Demo­kra­tie für den Schutz der Grund­rech­te.

Der Sing­kreis der katho­li­schen St.-Josef-Gemeinde gestal­te­te die Ver­an­stal­tung musi­ka­lisch. Gemein­sam mit den Teil­neh­men­den sang er das Lied Auf­stehn, auf­ein­an­der zugehn. Anschlie­ßend wur­de ein Gebet aus dem Bis­tum Mag­de­burg gespro­chen. Damit soll­te zugleich Soli­da­ri­tät mit Men­schen in Sach­sen-Anhalt aus­ge­drückt wer­den.

Drit­te gemein­sa­me Akti­on vor Wah­len

Die Men­schen­ket­te war bereits die drit­te Ver­an­stal­tung die­ser Art. Die betei­lig­ten Kir­chen wol­len damit vor Wah­len auf christ­li­che Wer­te und deren Bedeu­tung im poli­ti­schen und gesell­schaft­li­chen Zusam­men­le­ben auf­merk­sam machen.

Nach Ein­schät­zung der Ver­an­stal­ter zei­gen sowohl die Betei­li­gung als auch die Gesprä­che wäh­rend der Akti­on, dass vie­le Men­schen die wei­te­re Ent­wick­lung einer Gesell­schaft beschäf­tigt, die von gegen­sei­ti­gem Respekt und Mit­ein­an­der geprägt sein soll.

Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Anzeige