UNESCO-Welt­erbe in Gos­lar: Die schöns­ten Sehens­wür­dig­kei­ten, Aus­flugs­zie­le und High­lights der Kai­ser­stadt

Die UNESCO-Welterbestadt Goslar gehört zu den schönsten Ausflugszielen im Harz
Die UNESCO-Welterbestadt Goslar gehört zu den schönsten Ausflugszielen im Harz

Gos­lar gehört zu den ein­drucks­volls­ten his­to­ri­schen Städ­ten Deutsch­lands. Am nörd­li­chen Rand des Har­zes gele­gen, ver­bin­det die Stadt mit­tel­al­ter­li­che Fach­werk­ar­chi­tek­tur, kai­ser­li­che Geschich­te und jahr­hun­der­te­al­ten Berg­bau zu einem außer­ge­wöhn­li­chen Rei­se­ziel. Beson­ders bedeu­tend ist das UNESCO-Welt­erbe in Gos­lar, zu dem die Alt­stadt, der Ram­mels­berg und die his­to­ri­sche Was­ser­wirt­schaft des Ober­har­zes gehö­ren.

Wer Gos­lar besucht, kann auf engem Raum zahl­rei­che Sehens­wür­dig­kei­ten ent­de­cken. Ver­win­kel­te Gas­sen füh­ren durch eine her­vor­ra­gend erhal­te­ne Alt­stadt, präch­ti­ge Bür­ger­häu­ser erzäh­len von der wirt­schaft­li­chen Bedeu­tung der eins­ti­gen Reichs­stadt und am Ram­mels­berg lässt sich nach­voll­zie­hen, wie der Berg­bau Gos­lar über vie­le Jahr­hun­der­te geprägt hat.

Die­ser Bei­trag zeigt, was Gos­lar an Sehens­wür­dig­kei­ten zu bie­ten hat, wel­che Orte beson­ders sehens­wert sind und war­um sich ein Besuch der UNESCO-Welt­erbe­stät­ten für Tou­ris­ten im Harz lohnt.

Gos­lar als UNESCO-Welt­erbe: Geschich­te auf Schritt und Tritt

Die his­to­ri­sche Bedeu­tung Gos­lars ist eng mit dem Berg­bau am Ram­mels­berg ver­bun­den. Bereits im Mit­tel­al­ter sorg­ten die rei­chen Erz­vor­kom­men dafür, dass die Stadt zu einem wich­ti­gen poli­ti­schen und wirt­schaft­li­chen Zen­trum des Hei­li­gen Römi­schen Rei­ches auf­stieg. Kai­ser und Köni­ge hiel­ten sich in Gos­lar auf, und die Stadt ent­wi­ckel­te sich zu einer bedeu­ten­den Kai­ser­pfalz.

Heu­te erin­nert das UNESCO-Welt­erbe Erz­berg­werk Ram­mels­berg, Alt­stadt von Gos­lar und Ober­har­zer Was­ser­wirt­schaft an die­se lan­ge Ent­wick­lung. Die Welt­erbe­stät­te macht deut­lich, wie eng Natur, Berg­bau, Tech­nik, Wirt­schaft und Stadt­ge­schich­te mit­ein­an­der ver­bun­den sind.

Für Besu­cher ist beson­ders inter­es­sant, dass das Welt­erbe nicht nur aus einem ein­zel­nen his­to­ri­schen Gebäu­de besteht. Viel­mehr han­delt es sich um ein gro­ßes Ensem­ble ver­schie­de­ner Kul­tur­denk­mä­ler. Die Gos­la­rer Alt­stadt, die Berg­werks­an­la­gen am Ram­mels­berg und die tech­ni­schen Zeug­nis­se der Ober­har­zer Was­ser­wirt­schaft bil­den gemein­sam ein ein­zig­ar­ti­ges his­to­ri­sches Erbe.

Die Gos­la­rer Alt­stadt: Eine der schöns­ten Sehens­wür­dig­kei­ten der Stadt

Wer die Sehens­wür­dig­kei­ten in Gos­lar ken­nen­ler­nen möch­te, soll­te mit der Alt­stadt begin­nen. Das his­to­ri­sche Zen­trum ist geprägt von engen Stra­ßen, klei­nen Plät­zen und zahl­rei­chen Fach­werk­häu­sern. Vie­le Gebäu­de stam­men aus ver­schie­de­nen Jahr­hun­der­ten und ver­mit­teln einen authen­ti­schen Ein­druck davon, wie Gos­lar einst als mit­tel­al­ter­li­che Han­dels- und Kai­ser­stadt aus­sah.

Beson­ders reiz­voll ist ein Spa­zier­gang ohne fest­ge­leg­tes Ziel. Hin­ter vie­len Ecken war­ten his­to­ri­sche Details, kunst­voll ver­zier­te Fas­sa­den und klei­ne Innen­hö­fe. Gera­de die­se Mischung aus gro­ßer Geschich­te und all­täg­li­cher mit­tel­al­ter­li­cher Stadt­ar­chi­tek­tur macht den beson­de­ren Charme Gos­lars aus.

Das Stadt­bild wird von einer außer­ge­wöhn­li­chen Dich­te his­to­ri­scher Gebäu­de geprägt. Fach­werk­häu­ser ste­hen neben reprä­sen­ta­ti­ven Stein­bau­ten, ehe­ma­li­gen Bür­ger­häu­sern und Sakral­bau­ten. Dadurch wirkt die Alt­stadt nicht wie ein ein­zel­nes Frei­licht­mu­se­um, son­dern wie eine leben­di­ge his­to­ri­sche Stadt.

Der Markt­platz mit dem his­to­ri­schen Rat­haus

Das Herz der Gos­la­rer Alt­stadt ist der Markt­platz. Hier befin­den sich eini­ge der bekann­tes­ten Sehens­wür­dig­kei­ten Gos­lars. Das his­to­ri­sche Rat­haus mit sei­ner beein­dru­cken­den goti­schen Fas­sa­de prägt den Platz und erin­nert an die gro­ße Bedeu­tung der Stadt im Mit­tel­al­ter.

Rund um den Markt­platz befin­den sich wei­te­re his­to­ri­sche Gebäu­de und gas­tro­no­mi­sche Ange­bo­te. Besu­cher kön­nen hier eine Pau­se ein­le­gen und gleich­zei­tig die his­to­ri­sche Kulis­se genie­ßen. Beson­ders stim­mungs­voll ist der Markt­platz am frü­hen Mor­gen oder am Abend, wenn die Alt­stadt ruhi­ger wird.

Ein auf­fäl­li­ges Wahr­zei­chen ist außer­dem der soge­nann­te Gos­la­rer Markt­brun­nen. Der Brun­nen wird von einem gol­de­nen Reichs­ad­ler gekrönt und ver­weist damit auf die his­to­ri­sche Ver­bin­dung Gos­lars zum Kai­ser­reich und zum Hei­li­gen Römi­schen Reich.

Die Kai­ser­pfalz Gos­lar: Auf den Spu­ren der deut­schen Kai­ser

Eine der bedeu­tends­ten Sehens­wür­dig­kei­ten in Gos­lar ist die Kai­ser­pfalz. Die monu­men­ta­le Anla­ge steht für die Rol­le, die Gos­lar im mit­tel­al­ter­li­chen Reich spiel­te. Hier hiel­ten sich Herr­scher auf, hiel­ten Hof­ta­ge ab und übten poli­ti­sche Macht aus.

Die Kai­ser­pfalz beein­druckt bereits durch ihre Grö­ße und ihre Lage. Der Kom­plex ver­mit­telt Besu­chern einen Ein­druck davon, wel­che Bedeu­tung Gos­lar einst als könig­li­cher und kai­ser­li­cher Auf­ent­halts­ort besaß.

Beson­ders sehens­wert ist die Stifts­kir­che St. Simon und Judas, die heu­te vor allem durch ihre erhal­te­ne Vor­hal­le bekannt ist. Auch die his­to­ri­schen Aus­stel­lun­gen in der Kai­ser­pfalz bie­ten einen tie­fe­ren Ein­blick in die Geschich­te des Ortes.

Wer sich für deut­sche Geschich­te, mit­tel­al­ter­li­che Archi­tek­tur oder die Geschich­te des Hei­li­gen Römi­schen Rei­ches inter­es­siert, soll­te die Kai­ser­pfalz bei einem Gos­lar-Besuch nicht aus­las­sen.

Der Ram­mels­berg: UNESCO-Welt­erbe und Berg­bau­ge­schich­te

Direkt vor den Toren der Stadt liegt eine der außer­ge­wöhn­lichs­ten Sehens­wür­dig­kei­ten Gos­lars: das ehe­ma­li­ge Erz­berg­werk Ram­mels­berg. Zusam­men mit der Gos­la­rer Alt­stadt und der Ober­har­zer Was­ser­wirt­schaft gehört es zum UNESCO-Welt­erbe.

Der Ram­mels­berg ist nicht ein­fach nur ein his­to­ri­sches Berg­werk. Er steht exem­pla­risch für die jahr­hun­der­te­lan­ge Bedeu­tung des Berg­baus für Gos­lar und den gesam­ten Harz. Über vie­le Gene­ra­tio­nen wur­den hier wert­vol­le Erze abge­baut, die wesent­lich zum wirt­schaft­li­chen Auf­stieg der Regi­on bei­tru­gen.

Heu­te kön­nen Besu­cher das Berg­werk im Rah­men ver­schie­de­ner Füh­run­gen ken­nen­ler­nen. Dabei geht es unter Tage eben­so wie über Tage um die Arbeits­be­din­gun­gen der Berg­leu­te, die tech­ni­schen Ent­wick­lun­gen und die wirt­schaft­li­che Bedeu­tung des Berg­baus.

Das Berg­bau­mu­se­um Ram­mels­berg

Ein wich­ti­ger Bestand­teil des Besuchs am Ram­mels­berg ist das Berg­bau­mu­se­um. Es zeigt die Geschich­te des Berg­werks und macht die Ent­wick­lung der Berg­bau­tech­nik anschau­lich.

Beson­ders inter­es­sant ist die Ver­bin­dung zwi­schen his­to­ri­schen Maschi­nen, erhal­te­nen Indus­trie­an­la­gen und per­sön­li­chen Geschich­ten der Men­schen, die am Ram­mels­berg gear­bei­tet haben. Dadurch wird die Geschich­te des Berg­baus nicht nur tech­nisch, son­dern auch aus mensch­li­cher Per­spek­ti­ve ver­mit­telt.

Für Fami­li­en, kul­tur­in­ter­es­sier­te Rei­sen­de und Besu­cher, die mehr über das UNESCO-Welt­erbe erfah­ren möch­ten, ist der Ram­mels­berg eine beson­ders loh­nen­de Sta­ti­on.

Das Glo­cken­spiel am Markt­platz

Eine wei­te­re bekann­te Attrak­ti­on in Gos­lar ist das Glo­cken­spiel am Markt­platz. Zu fest­ge­leg­ten Zei­ten erzäh­len die Figu­ren auf spie­le­ri­sche Wei­se von der Geschich­te des Ram­mels­bergs und des Berg­baus.

Das Glo­cken­spiel ist vor allem für Besu­cher inter­es­sant, die Gos­lar zum ers­ten Mal erkun­den. Es ver­bin­det his­to­ri­sche Infor­ma­tio­nen mit einer leicht zugäng­li­chen, unter­halt­sa­men Dar­stel­lung und gehört zu den belieb­ten Foto­mo­ti­ven der Alt­stadt.

Die Markt­kir­che St. Cos­mas und Dami­an

Die Markt­kir­che gehört zu den prä­gen­den Sakral­bau­ten der Gos­la­rer Alt­stadt. Ihre bei­den Tür­me sind schon aus grö­ße­rer Ent­fer­nung sicht­bar und bil­den einen wich­ti­gen Bestand­teil der his­to­ri­schen Stadt­sil­hou­et­te.

Im Inne­ren erwar­ten Besu­cher his­to­ri­sche Aus­stat­tungs­stü­cke und eine Archi­tek­tur, die ver­schie­de­ne Epo­chen wider­spie­gelt. Die Kir­che liegt unmit­tel­bar am Markt­platz und lässt sich daher pro­blem­los mit einem Rund­gang durch die Alt­stadt ver­bin­den.

Das Sie­mens­haus: Ein beson­de­res Fach­werk­ju­wel

Gos­lar ist für sei­ne his­to­ri­schen Fach­werk­häu­ser bekannt, und das Sie­mens­haus gehört zu den her­aus­ra­gen­den Bei­spie­len. Das Gebäu­de wur­de im 17. Jahr­hun­dert errich­tet und ist mit sei­nem auf­wen­dig gestal­te­ten Fach­werk ein ein­drucks­vol­les Zeug­nis der dama­li­gen Wohn- und Bau­kul­tur.

Der Name Sie­mens ist mit der Gos­la­rer Fami­lie ver­bun­den, aus der spä­ter auch der berühm­te Indus­tri­el­le und Erfin­der Wer­ner von Sie­mens her­vor­ging.

Das Sie­mens­haus zeigt beson­ders deut­lich, wie wohl­ha­ben­de Bür­ger im his­to­ri­schen Gos­lar leb­ten. Die reich gestal­te­te Fas­sa­de macht das Gebäu­de zu einem inter­es­san­ten Ziel für alle, die sich für Archi­tek­tur und Stadt­ge­schich­te inter­es­sie­ren.

Fach­werk­häu­ser und his­to­ri­sche Gas­sen ent­de­cken

Eine der größ­ten Stär­ken Gos­lars ist die Tat­sa­che, dass sich die Sehens­wür­dig­kei­ten nicht auf eini­ge weni­ge Monu­men­te beschrän­ken. Die gesam­te Alt­stadt ist vol­ler his­to­ri­scher Details.

Beim Spa­zier­gang lohnt es sich des­halb, den Blick auch nach oben zu rich­ten. Vie­le Fach­werk­häu­ser besit­zen kunst­vol­le Schnit­ze­rei­en, Inschrif­ten und indi­vi­du­ell gestal­te­te Fas­sa­den. Man­che Gebäu­de erzäh­len durch ihre Gestal­tung von den Beru­fen und dem gesell­schaft­li­chen Sta­tus ihrer ehe­ma­li­gen Bewoh­ner.

Gera­de abseits der bekann­tes­ten Plät­ze zeigt sich die beson­de­re Atmo­sphä­re der Stadt. Klei­ne Gas­sen und ruhi­ge­re Stra­ßen ermög­li­chen es, Gos­lar in einem lang­sa­me­ren Tem­po zu erle­ben.

Das Mön­che­haus Muse­um für moder­ne und zeit­ge­nös­si­sche Kunst

Gos­lar ver­bin­det Geschich­te und Gegen­wart. Einen inter­es­san­ten Kon­trast zur mit­tel­al­ter­li­chen Alt­stadt bie­tet das Mön­che­haus Muse­um. Das Muse­um befin­det sich in einem his­to­ri­schen Fach­werk­ge­bäu­de und prä­sen­tiert moder­ne und zeit­ge­nös­si­sche Kunst.

Damit ent­steht eine span­nen­de Ver­bin­dung zwi­schen alter Archi­tek­tur und aktu­el­ler Kunst. Wer wäh­rend einer Städ­te­rei­se nicht nur his­to­ri­sche Sehens­wür­dig­kei­ten besich­ti­gen möch­te, fin­det hier eine will­kom­me­ne Ergän­zung zum klas­si­schen Kul­tur­pro­gramm.

Die Neu­werk­kir­che und wei­te­re his­to­ri­sche Kir­chen

Neben der Markt­kir­che und der Kai­ser­pfalz besitzt Gos­lar wei­te­re sehens­wer­te Kir­chen. Dazu zählt die Neu­werk­kir­che, deren roma­ni­sche Archi­tek­tur einen wich­ti­gen Teil der mit­tel­al­ter­li­chen Stadt­ge­schich­te wider­spie­gelt.

Kir­chen und Klös­ter spiel­ten im his­to­ri­schen Gos­lar eine wich­ti­ge Rol­le. Des­halb lohnt es sich, bei einem Rund­gang nicht nur die bekann­tes­ten Gebäu­de anzu­se­hen, son­dern auch weni­ger pro­mi­nen­te Sakral­bau­ten in den Rei­se­plan auf­zu­neh­men.

Das Brust­tuch: Ein Blick auf his­to­ri­sche Wohn­kul­tur

Das soge­nann­te Brust­tuch ist eines der auf­fäl­li­gen his­to­ri­schen Häu­ser in der Gos­la­rer Alt­stadt. Das Gebäu­de zeich­net sich durch sei­ne außer­ge­wöhn­li­che Archi­tek­tur und die auf­wen­dig gestal­te­te Fas­sa­de aus.

Sol­che Bür­ger­häu­ser sind beson­ders wert­voll, weil sie die Geschich­te Gos­lars aus einer ande­ren Per­spek­ti­ve erzäh­len als die Kai­ser­pfalz. Wäh­rend die Kai­ser­pfalz für poli­ti­sche Macht steht, geben die his­to­ri­schen Wohn­häu­ser Ein­bli­cke in das Leben wohl­ha­ben­der Bür­ger und Kauf­leu­te.

Die Ober­har­zer Was­ser­wirt­schaft als Teil des UNESCO-Welt­erbes

Zum UNESCO-Welt­erbe gehört nicht nur Gos­lar selbst. Auch die his­to­ri­sche Ober­har­zer Was­ser­wirt­schaft ist Teil des Welt­erbe­kom­ple­xes. Sie ist ein beein­dru­cken­des Bei­spiel dafür, wie Men­schen die Land­schaft tech­nisch nutz­bar mach­ten.

Tei­che, Grä­ben und Was­ser­läu­fe wur­den über Jahr­hun­der­te hin­weg ange­legt und mit­ein­an­der ver­bun­den. Das Was­ser dien­te unter ande­rem dazu, Ener­gie für den Berg­bau bereit­zu­stel­len.

Damit wird deut­lich, war­um das UNESCO-Welt­erbe in Gos­lar weit über die his­to­ri­sche Alt­stadt hin­aus­reicht. Die Geschich­te der Stadt kann nur ver­stan­den wer­den, wenn man auch die Land­schaft und die tech­ni­schen Sys­te­me betrach­tet, die den Berg­bau ermög­lich­ten.

Gos­lar Sehens­wür­dig­kei­ten bei einem Stadt­rund­gang erle­ben

Die meis­ten Sehens­wür­dig­kei­ten der Gos­la­rer Alt­stadt las­sen sich bequem zu Fuß erkun­den. Ein klas­si­scher Rund­gang kann am Markt­platz begin­nen und anschlie­ßend durch die his­to­ri­schen Gas­sen zur Kai­ser­pfalz füh­ren.

Von dort bie­tet sich ein wei­te­rer Spa­zier­gang durch die Alt­stadt an. Je nach Inter­es­se kön­nen Besu­cher anschlie­ßend Muse­en, Kir­chen oder ein­zel­ne his­to­ri­sche Bür­ger­häu­ser besich­ti­gen.

Für einen ers­ten Ein­druck von Gos­lar reicht ein hal­ber Tag aus. Wer die Kai­ser­pfalz, den Ram­mels­berg und meh­re­re Muse­en besu­chen möch­te, soll­te jedoch min­des­tens einen gan­zen Tag ein­pla­nen.

Gos­lar mit Kin­dern: Geschich­te span­nend erle­ben

Auch für Fami­li­en gibt es in Gos­lar eini­ges zu ent­de­cken. Gera­de der Ram­mels­berg kann Kin­dern einen anschau­li­chen Zugang zur Geschich­te ermög­li­chen. Unter Tage wird deut­lich, unter wel­chen Bedin­gun­gen Berg­leu­te frü­her gear­bei­tet haben.

Auch das Glo­cken­spiel am Markt­platz ist für jün­ge­re Besu­cher inter­es­sant. Die his­to­ri­schen Figu­ren und die regel­mä­ßi­gen Auf­füh­run­gen sor­gen für einen abwechs­lungs­rei­chen Moment wäh­rend des Stadt­rund­gangs.

Die Alt­stadt selbst eig­net sich eben­falls gut für einen Fami­li­en­aus­flug, weil vie­le Sehens­wür­dig­kei­ten dicht bei­ein­an­der­lie­gen und sich Spa­zier­gän­ge mit Pau­sen in Cafés oder Restau­rants ver­bin­den las­sen.

Wann ist die bes­te Zeit für einen Besuch in Gos­lar?

Gos­lar ist grund­sätz­lich zu jeder Jah­res­zeit sehens­wert. Im Früh­jahr und Som­mer laden die his­to­ri­schen Plät­ze und Gas­sen zu aus­ge­dehn­ten Spa­zier­gän­gen ein. Im Herbst sorgt das Har­zer Umland mit sei­ner far­ben­rei­chen Land­schaft für eine beson­de­re Atmo­sphä­re.

Im Win­ter besitzt die his­to­ri­sche Alt­stadt einen eige­nen Reiz. Beson­ders bekannt ist Gos­lar für sei­nen Weih­nachts­markt und den Weih­nachts­wald, der zahl­rei­che Besu­cher in die Stadt zieht.

Wer vor allem die Sehens­wür­dig­kei­ten in Ruhe erkun­den möch­te, kann einen Besuch außer­halb der beson­ders stark fre­quen­tier­ten Zei­ten in Betracht zie­hen. Früh am Tag sind die his­to­ri­schen Gas­sen häu­fig deut­lich ruhi­ger.

Gos­lar und der Harz: Sehens­wür­dig­kei­ten in der Umge­bung

Gos­lar eig­net sich her­vor­ra­gend als Aus­gangs­punkt für wei­te­re Aus­flü­ge in den Harz. Die Stadt ver­bin­det his­to­ri­sche Kul­tur mit der Natur des Mit­tel­ge­bir­ges.

Von Gos­lar aus las­sen sich bei­spiels­wei­se Wan­de­run­gen und Aus­flü­ge in die Har­zer Berg­land­schaft unter­neh­men. Auch ande­re his­to­ri­sche Städ­te und Sehens­wür­dig­kei­ten der Regi­on sind gut erreich­bar.

So kann ein Auf­ent­halt in Gos­lar sowohl als klas­si­sche Städ­te­rei­se als auch als Aus­gangs­punkt für einen län­ge­ren Harz­ur­laub geplant wer­den.

War­um sich ein Besuch des UNESCO-Welt­erbes Gos­lar lohnt

Das Beson­de­re an Gos­lar ist die außer­ge­wöhn­li­che Ver­bin­dung ver­schie­de­ner his­to­ri­scher Ebe­nen. Die Kai­ser­pfalz erin­nert an die poli­ti­sche Geschich­te des Mit­tel­al­ters, die Alt­stadt zeigt das Leben und den Wohl­stand der Bür­ger, wäh­rend der Ram­mels­berg die wirt­schaft­li­che Grund­la­ge die­ser Ent­wick­lung sicht­bar macht.

Mit der Ober­har­zer Was­ser­wirt­schaft kommt außer­dem die tech­ni­sche Dimen­si­on hin­zu. Sie zeigt, wie Men­schen über Jahr­hun­der­te hin­weg Was­ser und Land­schaft für den Berg­bau nutz­ten.

Wer nach UNESCO-Welt­erbe in Deutsch­land sucht, fin­det in Gos­lar daher ein Rei­se­ziel, das Geschich­te beson­ders anschau­lich erleb­bar macht. Die Sehens­wür­dig­kei­ten lie­gen teil­wei­se dicht bei­ein­an­der, gleich­zei­tig lässt sich der Besuch pro­blem­los um Muse­en, Spa­zier­gän­ge und Aus­flü­ge in den Harz erwei­tern.

Gos­lar ist ein loh­nen­des Rei­se­ziel für Kul­tur- und Geschichts­in­ter­es­sier­te

Gos­lar bie­tet Tou­ris­ten eine außer­ge­wöhn­li­che Mischung aus mit­tel­al­ter­li­cher Stadt­ge­schich­te, beein­dru­cken­der Archi­tek­tur und indus­tri­el­lem Kul­tur­er­be. Zu den wich­tigs­ten Sehens­wür­dig­kei­ten gehö­ren die his­to­ri­sche Alt­stadt, der Markt­platz, die Kai­ser­pfalz, die Markt­kir­che und das ehe­ma­li­ge Erz­berg­werk Ram­mels­berg.

Beson­ders wert­voll ist die Ein­bin­dung die­ser Orte in das UNESCO-Welt­erbe. Sie macht Gos­lar zu weit mehr als einer schö­nen his­to­ri­schen Stadt. Hier lässt sich nach­voll­zie­hen, wie Berg­bau, Han­del, Poli­tik, Tech­nik und Stadt­ent­wick­lung über vie­le Jahr­hun­der­te mit­ein­an­der ver­bun­den waren.

Wer den Harz besucht, soll­te Gos­lar des­halb unbe­dingt in sei­ne Rei­se­pla­nung auf­neh­men. Ein Spa­zier­gang durch die Fach­werk­gas­sen, ein Besuch der Kai­ser­pfalz und eine Füh­rung durch den Ram­mels­berg bie­ten zusam­men einen abwechs­lungs­rei­chen Ein­blick in die Geschich­te die­ser außer­ge­wöhn­li­chen Kai­ser­stadt.

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