Die Lokale Aktionsgruppe Harz sucht neue Projekte für die Entwicklung des ländlichen Raums. Privatpersonen, Vereine, Unternehmen, Kommunen und weitere Körperschaften des öffentlichen Rechts können ihre Vorhaben bis zum 1. November 2026 einreichen. Für den aktuellen Projektaufruf steht ein Budget von insgesamt 2,1 Millionen Euro zur Verfügung.
Antragsberechtigt sind Projektträger aus den Städten Blankenburg, Ilsenburg, Oberharz am Brocken und Wernigerode sowie aus der Gemeinde Nordharz. Gefördert werden können Vorhaben über die EU-Fördermethode LEADER/CLLD.
Drei Bereiche stehen im Mittelpunkt
Im Bereich Bevölkerung und Bürgerschaft können beispielsweise Projekte zur Nutzung digitaler Technologien im Gemeinschaftsleben, zur Verbesserung der Jugendarbeit oder zur kulturellen Bildung eingereicht werden.
Der Bereich Infrastruktur und Daseinsvorsorge umfasst unter anderem Vorhaben zur Gesundheitsversorgung, Mobilität, Aufwertung des Wohnumfelds und zum Ausbau erneuerbarer Energien.
Im Bereich Wirtschaft und Tourismus können beispielsweise kleine Unternehmen, regionale Produkte, touristische Angebote oder regionale Kooperationen unterstützt werden.
Förderung von bis zu 90 Prozent möglich
Alle eingereichten Projekte werden nach einheitlichen Kriterien bewertet. Das Entscheidungsgremium der Lokalen Aktionsgruppe Harz will am 17. November 2026 darüber entscheiden, welche Vorhaben für eine Förderung ausgewählt werden. Anschließend können die entsprechenden Anträge bei den Bewilligungsbehörden gestellt werden.
Je nach Förderschwerpunkt kann die Förderung zwischen 50 und 90 Prozent der Gesamtkosten betragen.
Projektsteckbriefe müssen spätestens am 1. November bei Regionalmanagerin Isabel Reuter von der Landgesellschaft Sachsen-Anhalt mbH vorliegen. Sie bietet auch eine kostenfreie Beratung unter Telefon 0391 7361712 und per E‑Mail an reuter.i@lgsa.de an. Weitere Informationen sowie der Projektsteckbrief stehen unter www.lag-harz.de zur Verfügung.
Foto: Jan Reichel






























