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Teil­rück­bau der Depo­nie am Flie­ger­horst geht wei­ter

Am Gos­la­rer Flie­ger­horst wird der auf der frü­he­ren Mer­gel­gru­be abge­la­ger­te Boden­aus­hub wei­ter zurück­ge­baut. Nach Anga­ben von BUND West­harz und NABU Gos­lar wur­den dort seit 2018 rund 40.000 Ton­nen belas­te­tes Mate­ri­al ohne Geneh­mi­gung gela­gert.

Die Umwelt­ver­bän­de hat­ten den Fall ange­zeigt. Der betrof­fe­ne Bau­un­ter­neh­mer hat­te in der Gos­la­rer Lokal­pres­se ein­ge­räumt, bei der Abla­ge­rung einen Feh­ler gemacht zu haben.

Das Gewer­be­auf­sichts­amt Braun­schweig ord­ne­te nach Anga­ben der Ver­bän­de im März 2021 an, die Abfäl­le voll­stän­dig zu ent­fer­nen und zu ent­sor­gen. Zudem soll­te bis zum 2. Juli 2021 ein Ent­sor­gungs­kon­zept vor­ge­legt wer­den. Erst 2025 habe das Kon­zept die Anfor­de­run­gen der zustän­di­gen Behör­den erfüllt.

Neben dem Gewer­be­auf­sichts­amt Braun­schweig war auch die unte­re Boden­schutz- und Abfall­be­hör­de des Land­krei­ses Gos­lar an dem Ver­fah­ren betei­ligt. Nach Ein­schät­zung von BUND und NABU stell­te der gela­ger­te Boden­aus­hub eine mög­li­che Gefahr für das ört­li­che Grund­was­ser dar.

Anfang 2026 began­nen die Arbei­ten für den Teil­rück­bau. Die Umwelt­ver­bän­de begrü­ßen, dass die Flä­che nun gesi­chert und in einen recht­lich geord­ne­ten Zustand über­führt wer­den soll.

Foto: BUND Westharz/NABU Gos­lar

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