Fünf Krimi- und Thrillerdebüts stehen auf der Shortlist für den Harzer Hammer 2026. Der Nachwuchspreis wird am 16. September zum Auftakt des Mordsharz-Festivals in der Remise in Wernigerode verliehen.
Mit der Auszeichnung fördert das Festival neue Autorinnen und Autoren des Krimi- und Thrillergenres. Die Idee für den Preis stammt von Bestsellerautor Andreas Gruber, der jedes Jahr für die Laudatio in den Harz reist.
Die Jury sichtete auch in diesem Jahr zahlreiche eingereichte Debütromane. Roland Lange, Susanne Hammer, Andreas Sack, Christian Dolle und Christoph Lampert wählten daraus fünf Titel für die Shortlist aus.
Die nominierten Romane erzählen unter anderem von einer jungen Polizistin, die nach einer früheren Entführung rätselhafte Nachrichten erhält. Diese lassen vermuten, dass ihr damaliger Peiniger nicht wie angenommen im Gefängnis sitzt.
In einer weiteren Geschichte verschwindet die Familie einer Frau, nachdem ihr Partner eine Ausstellung mit Fotografien von Mörderinnen und Mördern eröffnet hat. Die Frau gerät selbst unter Verdacht, während jemand ihr Leben offenbar als grausames Verbrechen inszenieren will.
Ein politischer Thriller verbindet eskalierende Proteste gegen ein Handelsabkommen mit China in Hamburg mit dem Tod eines Bundestagsabgeordneten in Berlin. Ein ehemaliger BND-Agent und eine suspendierte Journalistin geraten dabei in einen mysteriösen Mordfall.
Ein weiterer Roman handelt vom Lehrer Max, dessen Date tot in einer Blutlache gefunden wird. Als weitere Männer sterben, die zuvor eine Nacht mit ihm verbracht haben, muss Max seine Unschuld beweisen und den Täter finden.
Im fünften nominierten Buch zerbricht die Fassade einer Freundesgruppe, deren Leben von exklusiven Partys und einer inszenierten Social-Media-Welt geprägt ist. Nach dem Tod eines Gruppenmitglieds kommen verborgene Konflikte ans Licht.
Fünf Titel im Rennen
Auf der Shortlist für den Harzer Hammer 2026 stehen:
Lydia Barzyk: Die andere Seite
Sven Jacobs: Letzte Stunde Tod
Robert Lackner: Seidenstraße
Michael Moser: Skala des Bösen
Saskia te Marveld: Blutwild































