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Brun­nen­fest kehrt in den nörd­li­chen Brei­ten Weg zurück

Geschäf­te, Gas­tro­no­mie und Kul­tur­schaf­fen­de im nörd­li­chen Brei­ten Weg wol­len trotz der anhal­ten­den Bau­ar­bei­ten mehr Men­schen in die Mag­de­bur­ger Innen­stadt locken. Gemein­sam berei­ten sie die Rück­kehr des Brun­nen­fes­tes vor, das am 12. Sep­tem­ber 2026 statt­fin­den soll.

Bei einem Tref­fen im Pro­jekt­zen­trum inTakt nah­men die Betei­lig­ten die kon­kre­te Pla­nung auf. Geschäfts­in­ha­ber sowie Ver­tre­ter von Wobau und MVB berie­ten unter ande­rem über mög­li­che Büh­nen­stand­or­te, Mit­mach­ak­tio­nen, gas­tro­no­mi­sche Ange­bo­te und Sicher­heits­fra­gen.

Anknüp­fung an eine frü­he­re Tra­di­ti­on

Den Anstoß für die Neu­auf­la­ge gab Nadi­ne Han­ne­mann vom Beklei­dungs­ge­schäft ReSa­les. Aus Gesprä­chen mit wei­te­ren Geschäfts­leu­ten und Gas­tro­no­men ent­stand die Idee, an frü­he­re Ver­an­stal­tun­gen im Nord­ab­schnitt anzu­knüp­fen und das Brun­nen­fest wie­der­zu­be­le­ben.

Im Mit­tel­punkt ste­hen der Kugel­brun­nen, die Scha­len­brun­nen und die Baden­de am Fuß des Katha­ri­nen­turms. Die mar­kan­ten Brun­nen prä­gen den Nord­ab­schnitt seit Jahr­zehn­ten und sol­len den Rah­men für das Fest bil­den.

Fest­mei­le mit Musik und Mit­ma­ch­an­ge­bo­ten

Geplant ist eine Fest­mei­le von der Juli­us-Bre­mer-Stra­ße bis zur Stadt­bi­blio­thek. Von 10 bis 18 Uhr sol­len unter ande­rem Moden­schau­en, Auf­trit­te von Bands und DJs sowie Stra­ßen­mu­sik ange­bo­ten wer­den. Auch gas­tro­no­mi­sche Ange­bo­te sind vor­ge­se­hen. Als wei­te­rer Pro­gramm­punkt ist eine Judo­vor­füh­rung der Elbe­pan­ther im Gespräch.

Ein beson­de­rer Schwer­punkt liegt auf Ange­bo­ten für Fami­li­en. Die Pla­nun­gen umfas­sen Hüpf­bur­gen, eine Tram­po­lin­an­la­ge, Bas­tel- und Krea­tiv­stän­de sowie Kur­se des Strick- und Näh­ca­fés für Kin­der und Erwach­se­ne. Hin­zu­kom­men könn­ten wis­sen­schaft­li­che Expe­ri­men­te, Tisch­ten­nis und ein Quiz. Die MVB pla­nen außer­dem den Ein­satz einer Hand­drai­si­ne auf den Glei­sen.

Mit dem Fest wol­len die Betei­lig­ten zei­gen, dass der Nord­ab­schnitt auch wäh­rend der Bau­zeit ein Ort zum Ein­kau­fen, Essen und Ver­wei­len bleibt. Zugleich soll das Brun­nen­fest die Zusam­men­ar­beit der ansäs­si­gen Geschäf­te, Dienst­leis­ter, Gas­tro­no­men und Kul­tur­schaf­fen­den stär­ken.

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