Die Stadt Goslar hat zwei neue Löschwasserzisternen an der Wallstraße in Betrieb genommen. Nach der vollständigen Befüllung verlief auch die abschließende Ansaugprobe erfolgreich. Damit kann die Feuerwehr die zusätzlichen Wasservorräte ab sofort im Einsatzfall nutzen.
Die beiden unterirdischen Behälter fassen jeweils 100 Kubikmeter Wasser. Sie sollen die Löschwasserversorgung in der südlichen Altstadt sicherstellen, da das öffentliche Hydrantennetz den erforderlichen Bedarf dort nicht vollständig decken kann.
Für die nördliche Altstadt hatte die Stadt bereits 2023 eine Zisterne mit einem Fassungsvermögen von 100 Kubikmetern am Bahnhofsvorplatz in Betrieb genommen.
Investition von rund 255.000 Euro
Der Rat der Stadt Goslar beschloss den Bau der beiden Anlagen im September 2025. Das Investitionsvolumen beträgt rund 255.000 Euro.
Auch nach dem Ende der ursprünglichen Planungen für das Kaiserpfalzquartier hielt die Stadt an beiden Zisternen fest. Nach ihren Angaben hätte der Bau nur eines Behälters lediglich eine geringe Kostenersparnis gebracht. Zudem sollen die Anlagen die Löschwasserversorgung langfristig sichern und mögliche künftige Entwicklungen des Areals berücksichtigen.
Historische Mauerreste entdeckt
Wegen denkmalrechtlicher Vorgaben wurden die Erdarbeiten archäologisch begleitet. Dabei entdeckte Mauerreste konnten dokumentiert und gesichert werden.
Mit den neuen Zisternen verbessert die Stadt den Brandschutz und den Schutz der historischen Altstadt. Der Feuerwehr steht damit auch künftig ausreichend Löschwasser für Einsätze in diesem Bereich zur Verfügung.
Foto: Stadt Goslar































