Vier Schülerinnen und Schüler der Johannenschule in Neinstedt sind am Freitag, 3. Juli 2026, in einem feierlichen Abschlussgottesdienst verabschiedet worden. Die Förderschule gehört zur Evangelischen Stiftung Neinstedt. Das Thema des Gottesdienstes lautete „Gottes Segen bleibt auf deinen Wegen“.
Gestaltet wurde der Gottesdienst von Pfarrerin Kristin Heyser gemeinsam mit den Absolventinnen und Absolventen. Neben fröhlichen Liedern gab es einen Rückblick auf das vergangene Schuljahr. Fotos erinnerten an Ausflüge und besondere Erlebnisse der einzelnen Klassen.
Zu den Zielen gehörten unter anderem die Teufelsmauer sowie die Städte Quedlinburg und Wernigerode. Im Sommer besuchten Schülerinnen und Schüler den Ditfurter See, im Winter wurde in Friedrichsbrunn Schlitten gefahren. Eine Klasse unternahm außerdem eine Klassenfahrt an den Arendsee. Auch eine Projektwoche zum Thema Müll gehörte zum Schuljahr.
Vivien Skudelny, die die Schulleitung der Johannenschule vertrat, dankte den Schülerinnen und Schülern, Eltern, Pädagoginnen und Pädagogen, Integrationshelferinnen und Integrationshelfern, der FSJlerin sowie allen Begleiterinnen und Begleitern des Schuljahres. Sie blickte auf den Weg der vier Absolventinnen und Absolventen zurück und überreichte zum Abschied Blumensträuße.
Die verabschiedeten Schülerinnen und Schüler bedankten sich mit einem selbst geschriebenen Lied bei den Anwesenden. Zum Abschluss schloss Vivien Skudelny symbolisch ein in der Kirche aufgebautes Tor. Es stand für das Ende eines Lebensabschnitts und den Beginn eines neuen Weges.
Die vier Absolventinnen und Absolventen wechseln nun in den Berufsbildungsbereich der Werkstatt für behinderte Menschen in Weddersleben oder Neinstedt oder besuchen künftig das Förderzentrum in Neinstedt. Dort werden sie weiterhin individuell gefördert und in ihrer Teilhabe unterstützt.
Hintergrund zur Johannenschule
Die Johannenschule ist seit 1991 eine staatlich anerkannte Förderschule für Kinder und Jugendliche mit dem Förderschwerpunkt geistige Entwicklung. Sie verfügt über 64 Plätze. In der Unter‑, Mittel- und Berufsschulstufe lernen höchstens acht Schülerinnen und Schüler in einer Klasse.
Im Mittelpunkt der pädagogischen Arbeit stehen lebenspraktisches Lernen, soziale Verantwortung, Teamfähigkeit und ein möglichst selbstbestimmtes Leben. Grundlage ist ein christliches Menschenbild, das von Offenheit und Akzeptanz geprägt ist.
Foto: Andreas Damm / ESN
































